Rudolfsheim-Fünfhaus: Keine Bücherei wie jede andere: „Dings“

Was im englischsprachigen Raum schon länger üblich ist, hat jetzt den Weg nach Wien gefunden: Eine Bücherei, die alles andere als gedrucktes Papier verleiht …

In der ­Bücherei-Zweigstelle in der Schwendergasse 39–43 (erreichbar mit Linien 52, 60, 57A) kann bei „wien dings“ nach Herzenslust gestöbert werden. Da gibt es Werkzeuge aller Art, ­technische Geräte wie etwa Bluetooth-Laut­sprecher, Musikinstrumente wie Bongo-Trommeln, Sport­geräte wie Skateboards, Spielzeug, insgesamt 20.400 ­Medienartikel etc. – und das völlig gratis. Nur eine gültige ­Büchereikarte ist nötig.

Ein tolles Konzept, von dem Vorsteher Gerhard Zatlokal und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky überzeugt sind. „Die Büchereien sind beliebte Treffpunkte im Grätzel. Und was liegt näher, als sich in der Nachbarschaft auszuhelfen, mit einer Bohrmaschine oder mit Spielzeug für die ­Geburtstagsfeier?“, fragt der Stadtrat und Zatlokal ­ergänzt: „Es müssen nicht immer alle Dinge neu gekauft werden. Leihen spart Geld!“

Gegenstände online auf: 
katalog.buechereien.wien.at

 

Prickelnder Herbstgenuss im Gesundheitshotel Miraverde****

Farbenfrohe Herbstblätter und frische Waldluft, die 35 ha große Parkanlage rund um das Gesundheitshotel Miraverde**** des EurothermenResorts Bad Hall bietet alles, um den Herbst in allen seinen schönen Facetten zu genießen. Das perfekte Allwetter-Programm mit Thermengenuss vom Feinsten lässt jeden Urlaub zu etwas Besonderem werden. „Gesund urlauben mit Mehr-Wert“ ist das Credo des Miraverde**** Bad Hall und bietet alles für den inneren Ausgleich und die persönliche Balance.

Sei es beim Waldbaden in der Au oder bei angenehmen Gesundheitsbehandlungen – der Erholungsfaktor stellt sich schnell ein.

NEU im Gesundheitshotel: Check your life® – Gesundheitskompetenz und aktive Vorsorge

Mit vier maßgeschneiderten Gesundheitsprogrammen bietet das Hotel den Zugang zu einem neuen Lebensgefühl. Den jährlichen Check – fürs Auto selbstverständlich – gönnt man sich selbst nur selten. Mit den Gesundheitsangeboten, die speziell von den Fachärzten des EurothermenResorts Bad Hall entwickelt wurden, soll eine nachhaltige Vorsorge getroffen und Körper, Geist und Seele wieder in Einklang gebracht werden – eben Urlaub mit Mehr-Wert.

Die 4 Säulen des Check your life® Gesundheits- und Vorsorgeprogrammes im Überblick:

  • Natur-Heilfasten in Begleitung eines professionellen Fastencoach- & Expertenteams – dem Stoffwechsel einen Neustart gönnen und den Körper reinigen
  • Augen-FIT – zur Kräftigung und Stabilisierung bei Augenbeschwerden
  • Natur-Heilmittel – mit der Bad Haller Jodsole Schmerzen lindern, mehr Vitalität spüren und Stress reduzieren
  • Life-Balance – den täglichen Herausforderungen kraftvoll gegenüber stehen und inneren Ausgleich erlangen

Auf der Suche nach etwas Besonderem ist man im Hotel Miraverde**** genau richtig – eben Urlaub mit „Mehr-Wert“, individuell und persönlich.

Ankommen, sich willkommen fühlen, die Herzlichkeit und Gastlichkeit des Hauses spüren.

Viel Wohngefühl und eine angenehme, ruhige Atmosphäre erwarten den Gast in den 70 Classic und Superior Zimmern und Suiten.

Den Mittelpunkt zum Wohlfühlen und Entspannen stellt der hoteleigene Wellness- und Relaxbereich mit Saunen und Indoorpool dar. Aber auch ein Naturbiotop und ein Massagepavillon im Garten könnten zum Lieblingsplatz werden. Traditionelles Hand-Werk und qualitativ hochwertige Wellness- und Beautybehandlungen genießt man im hoteleigenen Vital & Beauty SPA.

Kulinarisch verwöhnt Sie unser Küchenteam mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten. Gestartet wird mit einem Frühstücksbuffet bis 12 Uhr – hier kann man endlich einmal ausschlafen. Nachmittags werden alle Gäste mit „Süßem“ vom Kuchenbuffet verwöhnt und abends folgt ein 5-Gang Dinner oder Spezialitätenbuffet.

Hoteleigene Relaxoase

Relaxen, Entspannen und Genießen. In der hoteleigenen Relaxoase mit Indoorpool, Saunen, Dampfbad, Hot Whirlpool, Stressless- und 2er-Kuschelliegen u.v.m. ist Wohlfühlen vorprogrammiert. Flauschige Bademäntel und –tücher sowie eine Badetasche mit Frotteebadeschuhen stehen den Gästen für die Dauer des Aufenthaltes im Miraverde**** natürlich zur Verfügung.

Mit dem Wald auf Tuchfühlung

Durch die perfekte Lage des Hotels liegt die unberührte Natur hier sprichwörtlich vor der Haustüre. Ideal um den Aufenthalt im Wald wahrlich zu zelebrieren. Die Waldluft ist schadstoffarm, gut angefeuchtet und von hohem Sauerstoffgehalt, dadurch gilt sie als effektiver Stresskiller und Blutdrucksenker. Beim Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wirkt der Waldbesuch zusätzlich wie eine Aromatherapie. Begleitet von Coaches werden verschiedene Entspannungstechniken und Yoga-Übungen durchgeführt, die einen wahren Energieschub versprechen.

Südländisches Urlaubsflair vom Feinsten

Willkommen im Süden heißt es in der Therme Mediterrana und in der Saunawelt Relaxium. Nur 5 Gehminuten vom Miraverde**** entfernt, finden Sie eine Welt der Ruhe und Erholung. Tauchen Sie ein in eine mediterrane Urlaubswelt und genießen Sie die prickelnden Attraktionen während Ihre Blicke auf das traumhafte Voralpenpanorama schweifen.

ANGEBOT:

– 3 Urlaubstage / 2 Nächte inkl. Verwöhn-Halbpension
– Herbstliche Überraschung am Zimmer
– Hoteleigene Wellness-Oase, absolute Ruhelage im Park
– Täglich Eintritt in die Therme Mediterrana und Saunawelt Relaxium Gratis

Hot-Summer Bonus bei Aufenthalt im September:
– 1 Body Splash Sprudelbad bei Kerzenschein für ZWEI GRATIS dazu servieren wir Ihnen 0,2 l prickelnden Champagner

Preis pro Person ab € 259,-
Angebot gültig von 1.9. bis 30.11.2019

Information & Buchung:
Gesundheitshotel Miraverde****
Parkstraße 4, Bad Hall
Tel.: + 43(0)7258/799 6600
E-Mail: miraverde@eurothermen.at

EurothermenResort Bad Hall GmbH & Co KG
Kurpromenade 1, 4540 Bad Hall
www.eurothermen.at

Döbling: Der ausgezeichnete Ritter Axel Rot

Dem Doyen der Tanzmusik Prof. Axel Rot, langjähriger Leiter des Opernball-Orchesters, Bandleader und Musikverleger sowie seiner Gattin Herta wurde in ihrer Bar „Buddy Red“ in der Himmelstraße 5 von Franz Hengl der Grinzinger Ritterorden samt der dazugehörigen Insignien verliehen. Das WIENER ­Bezirksblatt und seine Leser gratulieren dazu ­herzlichst!

 

Grönemeyer gibt Vollgas!

Das toppt alles ­Dagewesene“, resümierte Herbert Grönemeyer schweißgebadet vor 14.000 begeisterten Zuschauern während seiner „Tumult“-Show am 22. März in der Stadthalle – in wenigen Tagen will der deutsche Rockbarde und Ausnahmekünstler – erneut in der Stadthalle – noch eines draufsetzen! Die Fans dürfen sich in jedem Fall erneut auf einen dreistündigen Pop-Marathon mit allen großen Hits freuen. Und obwohl die Show im Rahmen von Grönemeyers „Open-Air Tour“ stattfindet, wird das Dach auf der Stadthalle draufbleiben – versprochen!

Hit „Ich hab dich lieb“

Im musikalischen Gepäck hat Gröni seine größten Songs wie „Männer“, „Vollmond“, „Mensch“ – und natürlich das Lied, das er nur in Österreich singt und auf das die heimischen Fans stets vom ersten Moment an warten: „Ich hab dich lieb“. Wer Herbert Grönemeyer kennt, weiß, dass er auch neue, bislang unbekannte Lieder erstmals live zum Besten geben wird.

Karten und weitere Infos zur Show: www.stadthalle.com

Hernals: Stöbern erbeten!

Am Donnerstag, dem 5. September, findet im Nachbarschaftszentrum im 17. Bezirk von 17 bis 19 Uhr und am Freitag, dem 6. September, von 9 bis 16 Uhr der schon traditionelle Herbst-Flohmarkt für einen guten Zweck statt. Im Nachbarschaftszentrum in der Hernalser Hauptstraße 53 werden wieder Bücher, Kleidung und Haushaltswaren, Geschirr etc. angeboten.

Dazu noch ein kleiner Tipp für Flohmarktfreunde: Am Freitag von 14 bis 15 Uhr gibt es eine Happy Hour – ein Sack Kleidung wird um nur einen Euro ­angeboten!

 

Währing: Ist das Wachzimmer doch noch zu retten?

Erfahren haben das Anrainer und Bezirkspolitiker über einen Aushang an der Wachzimmer-Türe. Entsprechend verärgert war man über das „überraschende“ Ende. Die Schließung der im „Polizeiwohnhaus“ untergebrachten Inspektion war 2014 zwar gemeinsam mit der Sperre der Inspektion Schulgasse angekündigt worden, aber im verbleibenden Wachzimmer in der Martinstraße war für alle Polizisten einfach kein Platz mehr.

Nun ist alles anders

Die Polizisten aus Gersthof sollen in die Inspektion in der Schulgasse 88 übersiedeln. Freilich nur unter lautem Protest der Anrainer, die auch Unterschriften gegen die Schließung gesammelt haben. Eine Gersthoferin meint dazu kopfschüttelnd: „Es gibt jetzt bis Pötzleinsdorf und Neustift keine Sicherheits-Versorgung mehr für die Bürger!“

Protest der Parteien

Der Währinger FP-Klub­obmann Georg Köckeis befürchtet „das Entstehen eines Sicherheitsvakuums“. Robert Zöchling, der grüne Vize-­Bezirksvorsteher kritisiert: „Ich finde die Vorgangsweise um die Sperre unerträglich!“ Zum FP-Protest meint er: „Die FPÖ hätte ja, als sie den Innenminister gestellt hat, die Schließung verhindern können.“ Andreas Höferl, der neue SP-Chef von Währing, warnt vor einem Sicherheitsmanko in Gersthof und Pötzleinsdorf: „Anstatt in Polizeistationen zu investieren, wird das Geld für Polizeipferde verschwendet!“ Höferl initiierte auch eine Petition zur Erhaltung der Inspektion in Gersthof – Unterschriften unter: www.openpetition.eu

Wie es dazu kam

Die Schließung der Polizei­inspektion geht auf das Jahr 2014 zurück. Damals verhandelte die Stadt Wien mit dem Innenministerium unter der damaligen Ministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) die Schließung von 16 Dienststellen in Wien. Der Grund, der vom damaligen Polizeivizepräsidenten Karl Mahrer genannt wurde: Bevölkerungsrückgang in der betroffenen Umgebung und menschenunwürdige ­Unterbringung der Polizisten. Mahrer, jetzt VP-Nationalrat, hält die Sperre nach wie vor für gerecht, weil durch seine Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ ein eigener Grätzlpolizist für den Bereich Gersthof und Pötzleinsdorf geschaffen worden ist. Mahrer und der VP-Bezirksparteiobmann Johannes Schreiber fordern, dass dieser Grätzlpolizist weiterhin als Ansprechpartner für die Bevölkerung erhalten bleiben soll. Franz Brauchart, Polizeigewerkschafter (FCG), kritisiert das Vorgehen der Landespolizeidirektion. Ähnlich sieht das Harald Segall von der sozialdemokratischen Polizeigewerkschaft: „Die Schulgasse ist für die Polizisten sicher ein schönerer Arbeitsort. Dennoch sinkt mit einer Schließung die Sicherheit und der Service für die Anrainer.“

 

Liesing: Mäh-Schafe aus der Nähe

Bei den Spaziergängern sind sie schon sehr beliebt: die Schafe, die am Kellerberg grasen, um den Grünraum umweltverträglich und leise zu pflegen. Nun gibt es gegen Voranmeldung bei der Schafzüchterin Christa Veits (über die Bezirksvorstehung) sogar „Miniworkshops“ für Schulklassen. Dabei gibt sie gerne Infos über Schafe als Rasenmäher und die Schafwolle. Auch die Arbeit von Lou, dem Border Collie, der als Schafhüter fungiert, wird dabei genau erklärt.

Bezirksvorsteher Gerald ­Bischof ist begeistert: „Für Liesing, das einen Grünanteil von 31 Prozent hat, stellt die Beweidung durch Schafe eine sehr umweltfreundliche, natürliche und deutlich leisere Mähmethode dar. Wir hoffen, das auf weitere Flächen ausdehnen zu können.“

 

Ballettschule Mariahilf feiert 10 Jahre

Ballett ist nicht nur ein Sport, sondern auch eine wundervolle Art das Tanzen zu erlernen und dabei die körperliche und geistige Entwicklung positiv zu beeinflussen. Die Philosophie der „Vereinigten Ballettschulen“ unter der Leitung von Katri Frühmann lautet: „Tanzen ist Lebensfreude – Qualität ist Voraussetzung!“. In der Ballettschule Mariahilf in der Webgasse 17, die 2009 von der staatlich geprüften Ballettpädagogin Katri Frühmann gegründet wurde, wird besonders großer Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelegt. Zu Beginn gab es dort nur zwei Klassen, mittlerweile wird in einem bunten Kursprogramm in 10 Klassen eine breite Auswahl an verschiedenen Tanzausbildungen angeboten.

Angefangen bei Ballett für die Kleinsten ab 3 Jahren, wo man besonders viel Wert auf das spielerische Schulen des Körperbewusstseins und der Körperhaltung legt und den Kindern schon in jungen Jahren Grazie, Auftrittssicherheit, Disziplin, Ausdauer und die Bewältigung von schwierigeren und leichteren Übungen beibringt, über klassisches Ballett ab 6 Jahren und für Fortgeschrittene, bis hin zu Jazzdance-Unterricht, in dem die Balance trainiert und unterschiedliche Tanzstile kennengelernt werden können.

Um bei so einem vielfältigen Angebot eine hochwertige Ausbildung garantieren zu können, sind an dieser Tanzschule nur qualifizierte Tänzerinnen und Pädagoginnen mit der Lehre betraut. Auch Weiterbildungsmöglichkeit für die Lehrkräfte werden geboten.

Ein wichtiger Teil der Tanzausbildung sind die Aufführungen, die motivieren, große Freude bereiten und dem Publikum einen Einblick in das Ballettrepertoire ermöglicht. Die Ballettschule Mariahilf veranstaltet jedes Jahres eine Abschlussaufführung zum Ende des Schuljahres.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums und als Einstieg für die kommenden Herbstkurse finden an den Standorten der „Vereinigten Ballettschulen“ Schnuppertage statt. Auch Bezirksvorsteher Markus Rummelhart wird die Ballettschule Mariahilf besuchen. „Tanzen ist gut für Körper und Geist. Das gilt für jedes Alter, aber gerade die Frühförderung ist in meinen Augen sehr sinnvoll und unterstützenswert“, zeigt sich dieser von dem Angebot im Bezirk begeistert.

Hier die Schnuppertermine auf einen Blick:
Ballettschule Mariahilf, Webgasse 17
Ballett: Dienstag 25.9., Mittwoch 26.9. und Donnerstag 27.9., jeweils ab 16 Uhr

Ballettschule Meidling, Bischoffgasse 10
Jazztanz: Mittwoch 26.9. ab 16 Uhr
Ballett: Donnerstag 27.9. ab 15:20 Uhr

Um telefonische Voranmeldung bei Katri Frühmann unter der Nummer 0699 1 337 47 57 wird gebeten, die auch für Anfragen und zusätzliche Informationen über die Ballettschule telefonisch oder per E-Mail an fruehmann@ballettschulen.at zur Verfügung steht.

Ballettschule Mariahilf
Webgasse 17, 1060 Wien
www.ballettschulen.at

Ottakring: Tennis

Bereits mit einem Jahr wusste ­Alexander Posch einen Tischtennisschläger richtig in der Hand zu halten. „Er konnte noch nicht stehen und spielte im Sitzen mit den kleinen, ­weißen Plastikbällen, die er ziel­sicher traf“, erinnert sich Vater Wolfgang Posch an die ersten „Ballerfahrungen“ seines Sohnes.

Großes Talent

Als der Bub zweieinhalb war, stand er erstmals auf dem Tennisplatz. Ab 1998 trainierte das große Talent mit Ball und Racket vier- bis fünfmal in der Woche und fuhr nahezu jedes Wochen­ende auf ein Turnier.

Schon 70 Siege

Bis heute nahm der 23-Jährige an 300 Turnieren teil, spielte 1.000 Matches. In 70 Fällen konnte er die Trophäe stemmen. „Eine Karriere als Profi war mir zu unsicher. Mich begeistert Tennis als Ausgleichssport und ich genie­ße die Zeit mit meiner Mannschaft“, so Posch. Sein Wunsch ist es, mit der jungen Mannschaft des WAT 16 innerhalb von fünf Jahren von der Landesliga B in die Landesliga A zu kommen.

Josef Cap steigt wieder in den Ring

Die erste wirkliche Sensation in der nun anlaufenden Intensiv-Wahlschlacht zur Nationalratswahl am 29. September bietet der Wahlkreis Wien Nord-West. In den Gemeindebezirken Ottakring, Hernals, Währing und Döbling tritt nämlich ein alter Bekannter an, der seit über 35 Jahren Politik macht und das junggebliebene SPÖ-Urgestein darstellt: Josef Cap will es noch einmal wissen und geht auf Stimmenfang in seiner eigentlichen ­politischen Heimat.

2017 war’s knapp

Schon einmal ist ihm der Schachzug gelungen: Er hat als von der SPÖ geschasster Jungpolitiker damals auf Anhieb 62.000 Vorzugsstimmen bekommen und durfte in das Parlament einziehen. Bei der letzten Wahl 2017 stand er wieder nicht auf der SPÖ-Bundesliste und startete deshalb einen Vorzugsstimmen-Wahlkampf. Die 5.000 not­­wendigen Vorzugsstimmen hat er nur knapp verfehlt.

Wie beim fußball

Der erfahrene Politiker, Vorsitzender der SPÖ Hernals und junggebliebener 67-jähriger Hobby-Marathonläufer sieht sein neues Engagement für die SPÖ eher sportlich: „Es ist wie beim Fußball. Da gibt es ja auch ein Nachspiel und dann ein Elferschießen. Und das probiere ich jetzt aus. Aber nicht für mich, ­sondern für die SPÖ.“

Breite Unterstützung

Seine Helfer in der Hernalser SPÖ stehen ihm zur Seite. Denn anders als in anderen Bezirken wird hier Zusammenhalt großgeschrieben. Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer, ihr Stellvertreter Peter Jagsch sowie die Klubvorsitzende Monika Juch unterstützen Cap bei seinem sehr persönlichen Stimmenfang.

Kult-Kirtag feiert Runden

40 Jahre und gar nicht verstaubt – sondern die Nummer eins der Bezirksfeste! Bald geht’s los…

Schon oft war der Alte Ort während des Ottakringer Kirtags Schauplatz der hohen Politik. Vor vier Jahren wurde Ibiza-Bulle HC Strache gnadenlos ausgepfiffen. Und der junge Alt-Kanzler Kurz traute sich bis dato noch nicht auf das harte Vorstadt-Pflaster.

KIRTAG IM WAHLKAMPF

Mit Spannung darf man also erwarten, was heuer zwi- schen 13. und 15. Septem- ber im Schatten der Alt-Otta- kringer Kirche passiert. Verteilaktionen verschiedens- ter Parteien wird es sicher geben, ebenso wie den tradi- tionellen Besuch des Bürger- meisters am Freitag Nach- mittag. Und selbstredend, dass Bezirkschef Franz Prokop, der den Kirtag am Freitag um 15 Uhr offiziell eröffnet, und Umweltstadt- rätin Ulli Sima als „Einhei- mische“ Stammgäste sind. „Es ist immer schön, mit den Ottakringern zu reden und zu feier. Ich lade alle ein, vorbeizukommen und den Kirtag zu genießen“, so Prokop.

NEUES GASTRO-KONZEPT

Wobei die Kulturfreunde Ottakring als Veranstalter das große Jubiläum nützen, „um den Kirtag komplett neu aufzustellen“, wie Managerin Stefanie Lamp betont. „Es gibt ein neues Gastro-Konzept, bei dem viele Traditionsunternehmen des Bezirks mit an Bord sind.“ Zudem lockt zum 40er ein Top-Musikprogramm. Am Freitag um 20 Uhr heißt es „Falco forever“ mit Michael Patrick Simoner! Am Samstag ist um 20 Uhr die Mojo Blues Band zu Gast, am Sonntag sorgt die Original Swingtime Big Band um 19 Uhr für entspannte Töne.

Hans Steiner

©M. Nachschatt

Rudolfsheim-Fünfhaus: Frau Elisabeth, die Grätzelheldin

Schon damals unterstützte sie mit Sozialarbeit Menschen, die Hilfe brauchen. Neben ihrer Familie war das über viele Jahre ihr Lebens­inhalt. Ihr Engagement hat Frau Elisabeth mit ihrer Pensionierung 2010 nicht abgelegt. Heute hilft sie immer noch, wo sie kann.

Ein Vorbild

„Ich bin für alle Menschen da! Ich mache Sozialberatung, Basis-Fremdenrechtsberatung, Begleitungen zu Ämtern und Institutionen, unterstütze bestehende Nachbarschaftsnetze und ­betreibe viel Vernetzungs­arbeit“, schildert die Grätzelheldin ihren „Pensionsalltag“. Was treibt sie an? Warum genießt sie nicht ­irgendwo im ­Grünen ihren wohlverdienten Ruhestand? „Meine Gesundheit und meine familiäre Situation ­erlauben es mir, mich ehrenamtlich zu engagieren. Diese Tätigkeit hält mich lebendig, denn ich bekomme ja auch viel zurück. Solange ich kann, möchte ich das ­weitermachen!“

Wunsch nach Raum

Auf die Frage, wie das Grät­zel Reindorfgasse sie bei ihrem Engagement unterstützen könnte, überlegt Frau Elisabeth nicht lange: „Ich habe derzeit keine Räumlichkeiten für meine Beratungs­tätigkeiten. Ich brauche dringend einen Raum, den ich kostenlos einmal pro Woche für rund vier bis fünf Stunden nutzen kann.“ In dem Raum braucht es nur einen Tisch, ein paar Sessel, eine WC-Möglichkeit und eine Heizung im Winter.

Zudem hält sie ein „Grätzelzentrum“ für sinnvoll: „Ein Raum für konsumfreien Austausch aller Art wäre etwas, was das aufstrebende Grätzel rund um Reindorfgasse und Schwendermarkt gut ­brauchen könnte!“

 

Forschungsprojekt schafft neuen Daten-Marktplatz im Internet

Die Research Studios Austria Forschungsgesellschaft – RSA FG ist Projektleiter des Leitprojekts des BMVIT „Data Market Austria“, dessen Ergebnisse am 18.09.2019 bei der Konferenz „Handeln mit Big Data“ in Wien präsentiert werden. Auf portal.datamarket.at wird demonstriert, wie ein Blockchain-basierter Handel mit Datensätzen auf einem Web-Portal funktioniert. „Wir haben versucht, das richtige Geschäftsmodell für einen völlig neuen Typ des Handels in einem völlig neuen Markt zu finden“, sagt Peter A. Bruck, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Gesamtleiter der RSA FG: „Es ist unserem Konsortium aus 15 Partnern gelungen, den technologischen Nachweis zu erbringen, dass ein sicherer und vertrauenswürdiger Datenmarkt effizient Gewinne abwirft.“

Der neue Datenhandel funktioniert so: Ein Unternehmen oder eine Institution bietet auf dem Portal Datensätze an – von Unternehmensstandorten über Klimadaten bis zu Migrationsbewegungen. Für die Hinzufügung von Metadaten zu den eigentlichen Daten wurde ein eigener Metadatenstandard (DCAT-DMA) entwickelt. Interessierte Unternehmen erhalten in einem Gratis-Webinar dazu die Anleitung: bit.ly/2kzWUqP. Für die Nutzung der gehandelten Daten gibt es Lizenz-Templates, mit deren Hilfe man individuelle Kaufvereinbarungen erstellen kann. Jede neue Lizenzvereinbarung wird dauerhaft in einer Blockchain, das heißt in einer dezentralen, gesicherten Datencloud gespeichert. „Mit Smart Contracts ermöglichen wir einem Datenanbieter, jederzeit Lizenzen so maßzuschneidern, dass sie für das Geschäftsmodell des Kunden und seinen Zielmarkt geeignet sind“, erklärt Mihai Lupu, der Leiter von „Data Market Austria“ und Direktor des Research Studios Data Science der RSA FG.

Ottakring: Am Ende eines langen Weges

Die Freude war ihnen anzusehen. „Dass der Brunnenmarkt den Naschmarkt als Nummer eins ablöst, freut mich als Otta­kringerin besonders“, so Stadträtin Ulli Sima.

Bezirksvorsteher Franz Prokop sieht sich am Höhepunkt eines langen Weges angekommen: „72.674 Besucher pro Woche sind top! Das zeigt, wie gut der Markt mit seinem breiten Angebot funktioniert, wie sehr unsere Bemühungen seit 2004 gefruchtet haben.“ Und, so betonen der Vorsteher und die Stadträtin, die Probleme im Bereich Yppenplatz wären gelöst: „Wir versuchen das immer gemeinsam mit den Bewohnern!“

Der Brunnenmarkt hat also durch die neue Marktordnung mit Kernzöffnungszeiten und strengeren Regeln mehr profitiert als andere. Diesen Spitzenplatz gilt es jetzt zu verteidigen.

 

Rudolfsheim-Fünfhaus: „Zuagraste“ wollen mitmischen

In Zeiten, in denen Parteisektionen verstaubt wirken und wenig Zulauf haben, ist es eine durchaus mutige Entscheidung. Aber eine, die nachvollziehbar ist …

Denn mit der neuen „Sektion Z“ der SPÖ 15 will man Nicht-Wiener ansprechen. Das „Z“ steht für „zuagrast“, „zugezogen“, „zaum“ und „Zukunft“. Die zwei Vorsitzenden Boris Ginner und Mirza Buljubasic (Bild) sind selbst vor einigen Jahren von Niederösterreich nach Wien gezogen. Und: „Wir wollen natürlich größer werden, um politisch etwas zu verändern!“

Info: Tel. 01/893 00 66-120
E-Mail: wien.rudolfsheim-
fuenfhaus@spoe.at