Begnadete Zeiten

Als Elisabeth und Kurt Portner den Bund fürs Leben schlossen, war Wien halb verwüstet und besetzt. 1949 lief der Wiederaufbau, das Rathaus bekam ein neues Dach, geplant wurde die Einführung von „Einmann-Autobussen“ und Parks wurden langsam wieder instand­ gesetzt. Keine einfache Zeit, die das Ehepaar aber nicht von der Heirat abhielt. Bis heute mit Erfolg – Elisabeth war lange bei der Stadt beschäftigt und schwärmt heute noch von ihrem einstigen Chef und der Kollegialität. Kurt war 40 Jahre lang bei den Wiener Linien im Gleisbau-Bereich tätig. Jetzt feierten sie in ihrem Kleingarten-Haus die Gnadenhochzeit.

Innere Stadt: Ein spannendes Herbstsemester

Wussten Sie, dass die Wiener Volkshochschulen die größte Sprachschule der Stadt sind? Bei uns können Sie 50 verschiedene Sprachen lernen. Wir bieten Business-Englisch fürs Weiterkommen im Beruf an, bei uns können Sie Ihre Deutschkenntnisse verbessern und Italienisch, Spanisch, Kroatisch oder ­Isländisch für die nächste Reise lernen. Wo immer Sie hinwollen – beruflich oder privat –, wir haben das passende Angebot für Sie!

Von 13. bis 19. November findet die NORDIALE – die nordische und baltische Filmwoche – statt. Dieses Jahr zeigen wir 15 Filme unter dem Motto „Starke Frauen, starke Männer“. Außerdem bieten wir ein tolles Rahmenprogramm wie das Sprachen­karussell und Reisevorträge.

Unsere Reisevorträge umfassen viele spannende Gebiete wie zum Beispiel Kamtschatka und Vietnam. Überbrücken Sie die kalten Wintermonate und reisen Sie mit uns auf der Leinwand in ferne Destinationen!

Alle weiteren aktuellen ­Termine und Veranstaltungen sowie das komplette Herbstprogramm finden Sie unter: www.vhs.at/urania

Uraniastraße 1
1010 Wien
Tel.: 01/891 74-101 000

 

Capitals am Drücker

Auch wenn die Champions-Hockey-League für die Capitals zäh war, sind sie nun bereit für die Punktejagd in der EBEL-Liga. Das haben sie schon bewiesen… Nach zwei Auswärts- und einer Heimparty wartet am 22. September um 17.30 Uhr das Heimspiel gegen die Dornbirn Bulldogs. Kein einfaches Match gegen den „Unterdog“, der letzte Saison am Tabellenende gelandet war.

Neue Saison, neues Glück – es gibt keinen Grund, irgendwen zu unterschätzen!

Wir verlosen 50 x 2 Tickets für den 22.9.!

Währing: SPÖ hat sich für die Wahl 2020 neu aufgestellt

Andreas Höferl wurde bei der Bezirkskonferenz der SPÖ Währing zum neuen Bezirkspartei­vorsitzenden sowie zum ­Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2020 gewählt. Höferl konnte sich mit 61,5 % der Stimmen gegen ­Gemeinderätin Katharina Schinner durchsetzen.

Höferls Ansage

Höferl bedankte sich bei den 169 Delegierten und erklärte seine Pläne: „Ich möchte die SPÖ Währing gemeinsam mit den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wieder auf Erfolgskurs bringen. Das bedeutet mehr Präsenz bei den Menschen und auch mehr Bereitschaft zum Gespräch! In Währing gibt es viele Menschen, die in einfachen Verhältnissen leben. Ich möchte, dass sie uns wieder erleben und wieder darauf vertrauen können, dass die SPÖ das Leben für sie ­besser macht!“

Wahl

Ebenfalls gewählt wurde der Spitzenkandidat für die Bezirksvertretungswahlen 2020. Hier setzte sich der 35-jährige Jurist Michael „Mischa“ Trinko mit 59,5 % durch. Trinko hat als Sozial- und Seniorenbeauftragter des Bezirks bereits eine wichtige öffentliche Funktion inne. Beruflich ist er im ÖGB in der Jugendabteilung tätig und hat sich auf Kollektivvertragsrecht spezialisiert. Er bietet Sprechstunden nach telefonischer Voranmeldung unter 0664/614 50 13 an.

Innere Stadt: Mit der MS Skorpion zu den Schätzen des Wasserwaldes

Wir legen mit Verspätung ab: Eine Urlauber­gruppe hat die Salztorbrücke nicht sofort ­gefunden. „Die Abfahrtszeit sollten wir möglichst genau einhalten“, sagt Erich Böhm, Steuermann auf der MS Skorpion. Wieso der Fahrplan so heikel ist, bekommen wir erst ein paar Stunden später mit. Zunächst schippern wir mit unserem 15 Meter langen und 3,2 Meter breiten Schiff gemütlich den Donaukanal flussabwärts.

Vorbei geht es an den zahl­reichen Lokalen und den Graffiti-verzierten Mauern, die die Kais säumen. 
Wir passieren das Gaswerk Simmering und die unzähligen Häuschen mit ihren Hebenetzen und langen nach einer Stunde Fahrt am Praterspitz an, wo der Donaukanal in die Donau einmündet. Kurz darauf wendet unser Steuermann und wir haben den Landeplatz im Ölhafen Lobau erreicht.
 Dort übernimmt Nationalpark-Ranger Franz Fritsch unsere Gruppe. Er gibt uns zunächst einen Überblick über Daten und Fakten zum Nationalpark Donau-Auen und führt uns anschließend eine Stunde lang durch den sogenannten Wasserwald. 

Wildschweine
Hier leben Wildschweine und Biber, Hirsche und Rehe, Eisvögel und Schmetterlinge. Das Wild lässt sich nicht blicken, von den Bibern sehen wir zumindest Spuren: ein kräftig angenagter Baumstamm am Ufer des Donau-Oder-Kanals, in dem sich eine Schar Karpfen tummelt. Auf einem Wiesenstück entdecken wir einen prächtigen Kaisermantel, müssen aber bereits wieder zurück zum Boot.
Die Rückfahrt dauert, da flussaufwärts, doppelt so lange. Auf der Höhe der U3-Station Erdberg kommt uns der neue Twin City Liner entgegen. Jetzt heißt es für Erich Böhm aufpassen, damit beide Schiffe gut aneinander vorbeikommen. 
Genau hierfür war es wichtig, einigermaßen pünktlich abzufahren: Findet die Begegnung an einem engeren Stück des Donaukanals statt, so ist für ihn das Ausweichen wesentlich schwieriger. Kurz nach ein Uhr ist unsere Reise zu Ende und wir verlassen die Skorpion wohlbehalten bei der Salztorbrücke.

Hans-Paul Nosko

 

Hietzing: Sportliche Angebote

Mit dem Youngstar-Programm für 6- bis 13-Jährige, die Hip-Hop, Ballett oder Jazztanz mögen, ­startet der WAT Hietzing ab 19. September, 18 Uhr, in den Herbst.

Gratis-Schnuppern in der Schule Steinlechnergasse 5–7 ist unter wat13@gmx.at jeden Donnerstag möglich.

Zweites neues WAT-Programm: Hip-Hop-­Beginners, gleich im Anschluss an die ­Youngstars-Parade.

 

Währing: Vor- und Nachteile des neuen Postamtes

Das alte Postamt, das in der BAWAG-Niederlassung an der Ecke Martinstraße und Währinger Straße beheimatet war, wurde aufgelassen, weil der Kooperationsvertrag mit der Bank im Vorjahr gekündigt worden war. Bis Jahresende müssen alle Postfilialen aus den Banken ausgezogen sein. In der Gersthofer Straße ist dies bereits vor Monaten ­geschehen.

Die neue Filiale in der Sternwartestraße zeichnet sich durch extrem lange Öffnungszeiten und eine großzügige SB-Zone aus: Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr und am Samstag zwischen 9 und 12 Uhr können Kundinnen und Kunden sämtliche Services in Anspruch nehmen. Im Selbstbedienungsbereich ist die Paketabholung und Paketaufgabe sogar rund um die Uhr möglich. Ein echtes Plus für die Bevölkerung! Ein Nachteil: die nicht gerade zentrale Lage im Bezirk und eine derzeit noch fehlende Kurzparkzone im Nahbereich. Bei der Eröffnung anwesend: Bezirks­chefin Silvia Nossek.

 

Alsergrund: Das eigene Foto in der Ausstellung

Eine Ausstellung, in der jedes eingereichte Foto auch gezeigt wird? Ja, das gibt es. Im Rahmen des Open Call der Kunst VHS in der Lazarettgasse 27 sind heuer alle Fotografen – Profis und Amateure – aufgerufen, ein Bild einzusenden. Unter dem Motto „So habe ich das noch nie gesehen“ werden unbekannte, unerwartete und ungewohnte Stadt-Ansichten gesucht. Von jedem Teilnehmer kann ein Foto eingereicht werden. Alle eingereichten Bilder werden ausgestellt.

Die Abgabe kann zwischen 9. und 11. September von 9 bis 19 Uhr vor Ort in der Kunst VHS Lazarettgasse erfolgen. Die Vernissage der Ausstellung ­findet dann am 24. September um 18 Uhr statt. Eine Fachjury wird ­überdies Preisträger benennen.

Liesing: Wiener Wahnsinn beim FC Inzersdorf

Zum 20-jährigen Jubiläum lässt es der FC ­Inzersdorf so richtig krachen. Das Jubelfest findet am 26. Oktober beim Sporttreff Pachler statt und wird ­sicher mehr als nur ein ganz gewöhnliches Oktoberfest.

Die Kultband Wiener Wahnsinn wird für die passende Stimmung bei den Musik- und Sportfans sorgen. Im beheizten Festzelt gibt es Bier, Weißwürste, Schweinsbraten und Deftiges vom Grill. Eine Tombola wird viele attraktive Gewinne bieten. Und bei der großen Versteigerung warten ganz besondere Sammler­stücke auf neue Besitzer: Für einen Ski-Helm mit der Unterschrift von Marcel ­Hirscher sowie verschiedenste Fußballer-Trikots werden Gebote entgegengenommen.

Vorverkaufskarten gibt es ­direkt bei den Kellnern im Sporttreff Pachler (Vorarlberger Allee 22) um 15 Euro und an der Abendkasse um 17 Euro. Einlass ist ab 17.30, Konzertbeginn: 19.30 Uhr.

Gurken aus dem Gemeindebau

Gurken, Pfefferoni, Salat, Kohlrabi und Knoblauch wohin das Auge reicht! Im Gemeinschaftsgarten im ­Rudolf-Sarközi-Hof in der Springsiedelgasse wird mit viel Liebe – und Ernte-Erfolg – „gegartelt“. Initiator Michael Roser hatte vor sechs Jahren die Idee, eine brach­liegende Fläche im Gemeindebau in ein Gartenparadies zu verwandeln. Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál ist vom Ergebnis begeistert und freut sich, dass die Grünoase im Gemeindebau kein Einzelfall ist: „Es ist schön, mit 
wie viel Liebe und Einsatz Hobby-Gärtner unsere Stadt verschönern.“

Stolzer Bezirks-Vize

Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Mader freut sich: „Dass in Döbling so viel und so erfolgreich gegartelt wird, macht mich stolz.“ Hobbygärtner Michael Roser: „Ich wollte immer schon einen Garten haben. Dass es gleich 600 Quadratmeter für meine Gartengruppe und mich wurden, ist wie ein wahrgewordener Traum.“ Gemeinsam 
mit neun anderen Nachbarn pflanzt Roser im Rudolf-­Sarközi-Hof Gemüse an. Von Zucchini über Pfefferoni und Paradeiser bis hin zu Kürbis.

Wohnpartner helfen

Um eine Genehmigung für einen eigenen größeren ­Gemeinschaftsgarten zu ­bekommen, muss man einen Verein gründen. Es gibt aber auch kleinere Gartenformen – wie etwa „Mobile Beete“. Die „Wohnpartner“ helfen dabei. Telefon-Kontakt unter 01/245 03-20080.

Rudolfsheim-Fünfhaus: Kaffeetscherl bitte!

Die Pflegewohnhäuser öffnen nun ihre Cafés für alle Besucher, so auch in Rudolfsheim-Fünfhaus. Das Kaffeehaus ist von einem Kantinen-Flair weit entfernt, bietet ­Gemütlichkeit und sogar ein paar Tische im Freien. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Gastronomie­betriebe schließen, ein gutes An­gebot an die Bewohner.

Geöffnet ist das Haus am Kardinal-Rauscher-Platz 2 von Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr. „Wir wollen Jung und Alt noch mehr zusammenbringen“, betont Susanne Drapalik, die Direktorin der Pflegewohnhäuser. „Viele ­ältere Bewohner freuen sich über Besuche der ­Jugend.“

 

Krimi-Stoff aus Oberlaa

Die Plätze, an denen sein Krimi spielt, kennt Engelbert ­Fischer wie seine Westentasche. Der gebürtige Oberlaaer präsentiert sich auch an dem Ort, an dem der Entführungsfall in seinem Krimi „Tod im Furchenadel“ ­beginnt: in den Feldern hinter der Fontanastraße. „Es ist ein humoristischer Krimi. Ich nenne das Nachtkastlliteratur. Man liest ein paar Seiten vorm Einschlafen und schläft gut – nicht Schlimmes oder Grausliches“, beschreibt er seine Geschichte. Sie ist eine Mischung aus Erlebtem, ­Erzähltem und Fischers Fantasie. „Die Figuren existieren in der Realität – ich kenne alle gut – und alle reden noch mit mir.“

Von der Bahn zum Buch in kurzer zeit

Der Zugang zum Schreiben kam bei ihm auf Raten. ­Fischer war viele Jahre Elektro­techiker bei den ÖBB und am Ende seiner Berufslaufbahn in der Konzernsicherheit eingesetzt. „Dadurch hatte ich mit der Kriminalitäts­bekämpfung und dem polizeilichen ­Umfeld zu tun.“ 2015 hob er im Dienst ein Flüchtlingskind zu ­dessen Mutter in einen Bahnwaggon, machte dabei eine unglück­liche ­Drehung und erlitt schwere Bandscheibenschäden. Er ­landete im Rollstuhl – mit permanenten Schmerzen. Dabei ­begann Fischer zu schreiben, um eine Beschäftigung zu haben. „Das erste Manuskript für ‚Linie 15A auf Abwegen‘ entstand in rund zwei Monaten – im Eigen­verlag. Das zweite Buch ­erschien nun schon in der Edition Mokka.“

Erhältlich auf www.edition-mokka.eu oder bei Morawa um 18,50 Euro

Der Autor hat nun ­weitere vier Manuskripte in petto. Nebenbei pflegt er sein Hobby: Alles rund um die Eisen­bahn – er baut echte Stellwerke nach und verbindet sie mit einer H0-Eisenbahn. Und es gibt gute Neuigkeiten: Seit April kann er wieder gehen.

Von: Bettina Mader

©Stefan Diesner

RAMBO: LAST BLOOD

John Rambo (Sylvester Stallone) hat viele große Schlachten in seinem Leben geschlagen – nun soll endlich Schluss sein. Zurückgezogen lebt der Kriegsveteran inzwischen auf einer abgelegenen Farm in Arizona. Doch der einstige Elitekämpfer kommt nicht zur Ruhe. Als die Tochter seiner Haushälterin Maria (Adriana Barraza) verschleppt wird, begibt sich Rambo auf eine Rettungsmission jenseits der amerikanischen Grenze nach Mexiko. Schon bald sieht er sich dort einem der mächtigsten und skrupellosesten Drogenkartelle gegenüber. Die vielen Jahre im Kampf mögen Rambo gezeichnet haben, aber sie haben ihn nicht weniger gefährlich gemacht.

Ab Freitag, den 20. September nur im Kino!

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Premiere am 19. September im Cineplexx Donauplex!

©2019 CONSTANTIN FILM ÖSTERREICH

Hietzing: Rapid spielt zum 80er

Seit langem war es angekündigt gewesen, im Juli konnte der Termin ­fixiert werden. Das Benefiz-Match ASV 13 gegen Rapid wird am 8. September um 11 Uhr auf dem Sportplatz in der Linienamtsgasse 7 angepfiffen.

Damit wird dem Wunsch von Ex-Bundespräsident Heinz ­Fischer zu seinem 80. Geburtstag im Oktober 2018 ­entsprochen. Organisiert wurde das Geschenk von Gemeinderat Gerhard Schmid (Bild ganz rechts), der nicht locker ließ, bis der Rekordmeister einen Termin freischaufeln konnte. Es freuen sich Heinz Fischer, Rapid-Boss Krammer, Manager ­Peschek, die ASV-Präsidenten Dimitriewicz und Frey sowie Bezirks-Vize Friedrich und Bezirksrätin Exler.

 

Kunst-Installation „Schlechtwettermuseum“

Das Schlechtwettermuseum präsentiert auf dem Loquaiplatz im 6. Bezirk statt klassischen Kunstwerken regnerisches Wetter – in Form von künstlich erzeugtem Regen.  In dem Museum (eine umgebaute Telefonzelle) geht’s um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur. Besucher können sich vor dem Museum einen stillen Moment des meditativen Innehaltens gönnen und die fallenden Wassertropfen durch die Glasscheiben beobachten.

Eröffnung mit Buffet: Mittwoch, 11. September 2019 um 18.30 Uhr 
täglich in Betrieb von 10 bis 22 Uhr (bis Ende Dezember 2019)
Ort: Galerie am Park (6., Loquaiplatz 1)

Weitere Infos: facebook.com/wiendrama und www.wiendrama.wordpress.com