Sorglose Tage bei Auto Havelka

Nutzen Sie jetzt die Suzuki Sorglos Tage und sparen beim Kauf von einem Suzuki SX4 S-CROSS bei Auto Havelka bis zu € 3.104,-*.

Vorteile Sorglos Tage SX4 S-CROSS:

• € 500,– Leasing- oder Kreditbonus oder zinsfreie 1/3 Finanzierung²
• € 500,– Versicherungsbonus³
• € 175,– Anmeldekosten geschenkt
• 5 Monate kostenlose Vollkaskoversicherung³
• Erstes Jahresservice kostenlos
• Ab € 17.990,-

Mehr Informationen hier: www.auto-havelka.at/suzuki-sorglos-tage-2

Auto Havelka, das traditionelle und familiäre Autohaus im 18. Wiener Gemeindebezirk vertreibt Neuwagen der beiden japanischen Marken Honda und Suzuki sowie Honda Roller und Gebrauchtwagen aller Marken. Ebenfalls bietet das Autohaus eine mechanische Werkstatt und Spenglerei sowie Dienstleistungen rund um das Auto an. Derzeit gibt es viele interessante Angebote der Marken Honda und Suzuki sowie Frühjahrsaktionen in der Werkstatt.

Auto Havelka KFZ-Handels- und Reparatur GmbH
Sternwartestraße 20
1180 Wien
01/476 99-0
waehring@auto-havelka.at
www.auto-havelka.at
www.facebook.com/auto.havelka

* Das Angebot ist gültig für alle im Aktionszeitraum 1. Mai – 30. Juni 2019 abgeschlossenen Endkundenkaufverträge für Neu-, Vorführ- und Kundenersatzfahrzeuge mit Erstzulassung bis 31.08.2019. Am Beispiel SX4 S-CROSS 1.4 DITC ALLGRIP AT „flash“: Gesamtersparnis von € 3.104,– ergibt sich aus € 1.314,– Zinsersparnis bei 1/3 Finanzierung, € 500,– Versicherungsbonus, € 175,– Anmeldekosten, 5 Monaten gratis Vollkaskoversicherung im Wert von € 727,95 und erstem Service im Wert von € 387,75.
² Die Abwicklung der Finanzierungsmöglichkeiten erfolgt über die Santander Consumer Bank GmbH. Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt.
³ Gültig bei Abschluss einer Versicherung im Vorteilsset (Haftpflicht-, Kasko-, Insassen-Unfallversicherung und/oder Rechtsschutz) bei der GARANTA Österreich Versicherungs-AG. Die Mindestlaufzeit beträgt 36 Monate. Aktion gültig bei Kauf eines Neu- oder Vorführfahrzeugs von 01.05.2019 bis 30.06.2019. Erstzulassung bis 31.08.2019 erforderlich.

Neubau: Pflegenotstand im Kosmostheater

Es ist ein von Aspekten des Alterns und Altseins durchsetzter Text, den die Autorin mit „Geister sind auch nur Menschen“ vorgelegt hat. Die Regisseurin Barbara Falter hat den Stoff gemeinsam mit dem Choreografen Tobias M. Draeger auf die Bühne des Kosmos Theaters gebracht. Tanz, Sprache und Schauspiel setzten sich schonungslos mit der Rolle der alternden Gesellschaft, dem Pflegebegriff und den Pflegenden auseinander. Ein vierköpfiges Ensemble zeigt das Stück noch bis einschließlich 18. Mai im Kosmos Theater, 7., Siebensterngasse 42.

Trailer:

Interview mit Regisseurin Barbara Falter

WBB: Was lässt sich durch Bewegung sagen, wozu Sprache nicht fähig ist?

Barbara Falter: Der Einsatz von Bewegung/Körperlichkeit ermöglicht mir in meiner Theaterarbeit eine zusätzliche Erzählebene abseits des Textes und doch in direkter Verbindung mit diesem.

Zusammen mit dem Choreographen Tobias M. Draeger interessierte mich in der Vorbereitung von „geister sind auch nur menschen“ vor allem das Thema der körperlichen Berührung. Wir kamen dabei auf die verschiedenen Arten bzw. Qualitäten von Berührung – Begriffe wie Zärtlichkeit, Pragmatismus, Schmerz, Gewalt, Schüchternheit, Bestimmtheit, etc. dienten dabei als Ausgangsmaterial in der Erarbeitung des Bewegungsmaterials.

Der geschäftige Alltag im Pflegeheim lässt oft keinen Spielraum mehr für Berührungen, Zu Pflegende werden quasi im Akkord umgebettet, die Abläufe sind streng getaktet, es bleibt kaum Zeit für eine individuelle Auseinandersetzung mit den alten Menschen. Und doch ist deren Sehnsucht danach häufig groß.

Kürzlich habe ich in einer Ausstellung einen japanischen Roboter gesehen, der in der Sterbebegleitung eingesetzt wird und Patient*innen über die Hand streichelt. Das hat mich sehr betroffen gemacht.

 

WBB: Wie lässt sich das Altern/Alt sein ins Spiel übersetzen? Was ist da der Ansatz?

Barbara Falter: Katja Brunners Text ist durchsetzt vom Thema des Alterns/Alt seins – sowohl in Bezug auf den Geist als auch auf den Körper: das Schwinden des Erinnerungsvermögens, die Einschränkungen des Bewegungsapparats, das Schwächerwerden der Organe, der Verlust der Sprache, die Sehnsucht nach dem Sterben und die Auseinandersetzung damit sind omnipräsent.

So taucht beispielsweise eine Frau Heisinger auf, die ihren Widerstand gegen die Zustände im Heim durch regelmäßiges Koten „auf die Böden dieser Hallen“ kundtut und sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich sterben zu dürfen. Oder eine Frau Simplon, die ihre Erinnerungen – „die Stoffe der Röcke, die man mochte, die Tischplatten, an denen man saß“ – wiederaufleben lässt. Auch eine ehemalige Stenotypistin erscheint, die ihren Kinderwunsch der Karriere geopfert hat und sich nun die Eierstöcke entfernen lassen möchte, da sie ja nun „praktisch gesehen sehr unnötig“ seien. Neben diesem „Arsenal der Alten“ verleiht Katja Brunner aber auch den „Pflegefachkräften und Pflegefachschwächen“ eine Stimme und prangert die Zumutungen des Systems an, das eine ständige Überforderung und Überbelastung des Personals zur Folge hat.

Die offensive Thematisierung des Alters im Stück führt dazu, dass wir uns für die szenische Umsetzung – in der Besetzung (es spielen Barbara Gassner, Karola Niederhuber, Isabella Jeschke und Tobias M. Draeger) ebenso wie in der Ausstattung – sehr bewusst gegen eine Darstellung bzw. Bebilderung des Alters/Alt seins entschieden haben.

 

WBB: Alternde Gesellschaft/Globale Gesellschaft:

Wie lassen sich diese Gegensätze/Synergien darstellen/auflösen?

Barbara Falter: Das Thema der alternden Gesellschaft und insbesondere die Abschottung alter Menschen in unserer globalisierten Gesellschaft sind zentrale Angriffspunkte in Katja Brunners Text und waren – neben der so kunstvollen Sprache – auch ein wichtiges Kriterium in der Auswahl des Textes. Viele alte Menschen befinden sich quasi in einem Zwischenzustand, einer Isolation, in welche sie von der Gesellschaft gedrängt werden, denn – drastisch formuliert: sie sind nicht mehr Teil des „funktionierenden“ Systems und müssen innerhalb dessen doch betreut und versorgt werden. Doch die eigentliche Chance läge meiner Meinung nach darin, den Begriff des „Funktionierens“ zu hinterfragen und den Fokus wieder mehr auf einen Austausch zwischen den Generationen und die gegenseitigen Verantwortungen zu legen.

 

WBB: Provokant: Sind es nicht die jetzigen Alten, die diese Leistungsgesellschaft geschaffen haben?

Barbara Falter:Das Leistungsprinzip als Basis für einen sozialen Aufstieg und das damit verbundene Phänomen der Leistungsgesellschaft sind bedeutend älter als unsere jetzigen Alten. Und doch haben sie ihren Teil dazu beigetragen, von einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung können wir also weder sie noch uns selbst freisprechen (weder in junger noch in alter Generation).

Denn das Thema Pflege ist eine tickende gesellschaftliche Zeitbombe und unser aktuelles Gesundheitssystem wird dieses in dieser Form in Zukunft nicht bewältigen. Zugleich gibt es aber auch bereits alternative Konzepte, wie beispielsweise die „buurtzorg“ (dt. „Nachbarschaftshilfe“) in den Niederlanden: ein professioneller, ambulanter Krankenpflegedienst, der alten Menschen auch im hohen Alter länger ein Leben zuhause ermöglicht und den Pfleger*innen bei mehr Eigenverantwortung und weniger bürokratischen Aufwand mehr Zeit für die jeweiligen Klient*innen lässt.

Ich hoffe sehr, dass sich in den nächsten Jahren derlei Konzepte auch in Österreich mehr und mehr durchsetzen (leider macht die aktuelle Regierung keinerlei Anstalten in diese Richtung) und ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit dem Thema Pflege – auch in einer jungen Generation – entsteht.

Und: Was verbindest du mit dem 7. Bezirk, welche Orte schätzt du an Wien?

Barbara Falter: Mit  dem 7. Bezirk verbinde ich aktuell einen starken Wandel im Erscheinungsbild: die Begegnungszone Mariahilferstraße, kleine Boutiquen lokaler Modelabels, neue Bars/Cafés, Galerien, etc.. Seit meinem Wegzug aus Wien vor sechs Jahren hat sich hier sehr viel verändert und ich genieße es, diese neuen Orte zu entdecken. Neubau repräsentiert für mich das Herz einer pulsierenden, lebendigen Großstadt im Wandel.

Gleichzeitig liebe ich Wien aber auch für seine vielen „urigen“ bzw. ursprünglichen Orte – ich verehre die einzigartige Kaffeehauskultur (übrigens ein sehr wichtiger Treffpunkt der verschiedenen Generationen), schätze die Nähe von Großstadt und Naherholungsgebiet (ein Hoch auf den Wiener Wald) und die vielfältige Kulturlandschaft.

Außerdem leben viele meiner Freund*innen aus Kindheit und Studienzeit ebenso wie ein Teil meiner Familie in Wien – das macht diese Stadt so besonders.

Lieblingsorte: Das Akademietheater. Der Rüdigerhof. Die Jubiläumswarte.

Liesing: Bald besser zu Fuß mit der Agenda 21

Ideen sammeln

Zwei Schwerpunkte hat sich die Lokale Agenda 21 in Liesing für die kommenden zwei Jahre ­gesetzt: die Stärkung des Ortskernes Siebenhirten und ­das Zufußgehen in Liesing.

Neue Projekte beginnen

Die guten Erfahrungen 
aus Atzgersdorf sollen vertieft werden. ­Gemeinsam mit den Siebenhirtnern soll also ein Netzwerk entstehen, um neue Ideen für eine Steigerung der Lebensqualität in Siebenhirten zu finden. Zur Optimierung des Fußwegenetzes in Liesing wird zunächst einmal erhoben, wo die Menschen im ­Bezirk der Schuh drückt. Mit „Geh-Cafés“ werden einzelne Bezirksteile erkundet. Wer Verbesserungsvorschläge fürs Zufußgehen in Liesing hat, kann jeden Donnerstag von 14 bis 19 Uhr im Agendabüro, Breitenfurter Straße 358, vorbeikommen. agendaliesing.at

 

Liesing: Buslinien durch Liesing neu geführt

Anbindung Lainz

Die Buslinien 56A, 56B, 58A und die neue Linie 58B führen ab 1. Juli alle zur U-Bahn nach Hietzing. Dadurch sind entlang der ­Strecke von Hietzing über 
das ORF-Zentrum bis zur Hermesstraße an allen Tagen mehr Fahrzeuge unterwegs. Zwischen Hietzing und Rosenhügel sind die Abfahrten besser abgestimmt.

Bessere U-Bahn-Anbindung

Die gegenläufigen Rundkurse des 56A und des bisherigen 56B werden getrennt – die Linie 56A führt von Atzgersdorf über den Maurer Hauptplatz und über die Schleife Elisabeth­allee und ORF 
bis zur Kennedy­brücke. 55A wird zu 56B und führt 
auch nach Hietzing. ­Besucher des Tiergartens kommen so ­direkt zur U-Bahn. Der östliche Ast des 56A wird vom 58A und dem neuen 58B übernommen.

 

Wien: Heuer der letzte Life Ball!

Organisator Gery Keszler verkündete heute, am Freitag das Aus. Grund sind fehlende Gelder, die die Veranstaltung nicht mehr finanzieren. Offenbar sprangen große Sponsoren ab.

Einer der langjährigen Hauptsponsoren, ein internationaler Pharmakonzern, habe eine Million Euro zurückgezogen, so Gründer Keszler laut „Heute“. Auch die Unterstützung in Österreich lasse nach. „Wir merken, dass wir in die Mühlen der Politik kommen. Ich werde mich aber nicht parteipolitisch zu etwas zwingen lassen, nur damit eine Subvention kommt“, wurde Keszler zitiert.

Zudem ist die Fluglinie Austrian Airlines nicht mit an Bord, welche die Jahre zuvor kostenlos prominente Gäste einflog, wie zum Beispiel dieses Jahr die erwartete Schauspielerin Charlize Theron.

Dennoch ist zu erwarten, dass der Ball am 8. Juni wie gewohnt glamourös, bunt und schillernd über die Bühne gehen wird – heuer in einer Art Zirkusmanege. Der Zirkus ist laut Veranstaltern eine Metapher für eine frühere Zeit, als die Manege Anlaufstelle für Leute war, die „anders“ waren.

Wien: Festlicher Schulball im Rathaus

Vienna Business School im Walzerrausch

Beim Schulball im Wiener Rathaus feierten rund 3.000 Schüler, Lehrer, Partner und Freunde der ­Vienna Business School. Zu den prominenten Gästen zählten Bürgermeister ­Michael ­Ludwig und Maria Smodics-­Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien.
„Wir haben 1.300 Veran­staltungen im Rathaus, die schönsten sind die Bälle“, freute sich der Bürgermeister. „Ich bin ja selbst Absolvent der Vienna Business School, mit vielen Mitschülern und Lehrern bin ich bis heute in Kontakt.“ Die festliche ­Eröffnung choreografierte Thomas Schäfer-Elmayer.

Wien: Die Abenteuer-Reise

Das musikalische Wien wird lebendig

Das darf man nicht versäumen! Seit Mitte Februar erwacht der Mönch Rupert zum Leben und nimmt die Besucher mit auf eine virtuelle Reise durch das musikalische Wien. Er verwandelt sich in Mozart, Beethoven und Falco, der den Amadeus rockt.

Kurzum: Das neue Highlight von Time Travel erfreut sich größter Beliebtheit und wurde vom WIENER ­BEZIRKS­-
­BLATT getestet.Unser Fazit: ein Mega-Abenteuer mit ­Virtual-Reality-Brille und 360-Grad-Raumerlebnis.

„Schau’n Sie sich das an“, kann man da nur sagen. Das VR-Erlebnis hat übrigens 180.000 Euro an Dreharbeiten und technischen Investi­tionen gekostet. Alle Details: www.timetravel-vienna.at

 

Floridsdorf: Nachbarschaftspark für das Donaufeld

Eröffnungsfest

Im Vorjahr war er eines der 21 Projekte von Bezirks­chef Georg Papai: der Hoßplatz, der um 630.000 Euro neu gestaltet wurde. Nun verfügt der kleine Park über neue Sitzbereiche und Blumenbeete, die Hecken wurden zwecks besserer Einsehbarkeit des Platzes zurückgestutzt, der Spielplatz wurde nach Westen verlegt und die Beleuchtung wurde grundlegend erneuert.
„Der Platz wird von mehreren hundert Menschen ­genutzt“, weiß Raumplaner Felix Assmann.

Hossplatz erfüllt viele Bedürfnisse

Pensionisten, die nach dem Einkauf auf einer Bank ausruhen ebenso wie Mütter, die mit ihren Kindern zum Spielplatz gehen. „Ein Nachbarschaftspark ist grundsätzlich für alle da: Für Familien, ­Kinder und Passanten genau­so wie für Menschen in ­beengten Wohnverhältnissen und von Armut Betroffene“, sagt David Lemmerer von der Gebietsbetreuung. Das Nebeneinander der verschiedenen Gruppen funktioniere auf dem Hoßplatz gut, „die Anrainer identifizieren sich mit dem Park“, so Assmann. Am 20. Mai eröffnen Papai und Stadträtin Ulli Sima den Park offiziell – mit Blasmusik und Hüpfburg.

 

Donaustadt: In der Königsliga!

155 Kongresse im Vorjahr

Das Austria Center Vienna (ACV) verzeichnete im vergangenen Jahr einen großen Anteil an Wiener Kongressen: Von 1.004 Veranstaltungen fanden 155 im ACV statt. Die Messe Wien (28 Kongresse) und die Hofburg (23) rangieren mit großem Abstand dahinter. Der große Rest verteilt sich auf Universitäten, Hotels, Palais und andere Kon­ferenz- und Veranstaltungszentren.

Champions league
Wien ist zu den großen Kongress-Destinationen aufgestiegen: „Wir spielen hier mit London, Paris und Barcelona in der Champions League“, so Tourismus-Direktor Norbert Kettner.

 

Döbling: Ein neuer Spitalschef

Rudolfinerhaus

Prim. Dr. Thomas Schartelmüller übernahm mit 1. April die Ärztliche ­Direktion der Rudolfinerhaus Privatklinik und wurde zum Geschäftsführer bestellt. Zuvor war er in einem Wiener Privatspital Leiter der Physikalischen Medizin. Der neue Ärzt­liche Direktor bildet mit Pflegedirektorin Ruth Deutsch-Hohberg und Geschäftsführer Mag. Erich Wegscheider die Kollegiale Führung.

 

Liesing: Schramböck und die Saubermacher

Einzige private Berufsschule

Margarete Schramböck, die Ministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, besuch­te gemeinsam mit Stadtrat Markus Wölbitsch die einzige private Berufsschule in Österreich, die Lehrlingsausbildungs-Akademie der Reinigungstechniker. Neben Lehrsälen sind in der Eduard-Kittenberger-Gasse auch ­Studios und Labors unter­gebracht, in denen die künftigen Reinigungstechniker am echten Objekt, darunter sogar ein eigener U-Bahn-Waggon, in der richtigen Technik ­geschult werden.

Innungsmeister Gerhard ­Komarek zeigte sich sichtlich stolz auf seine Akademie, die stets auf den neuesten Stand der Reinigungstechnik ­­gebracht wird. 1.600 Personen haben hier im Vorjahr ihre Ausbildungen absolviert. 250 Meisterprüfungen fanden nach den entsprechenden Kursen statt. Ministerin Schramböck war hochinteressiert und verwies auf den ekla­tanten Arbeitskräfte­mangel im Gewerbe.

 

Liesing: Parkpickerl-Debatte mit Wahlkampftönen

Für und Gegen

Unterschiedliche Zugän­ge traten in der vergangenen Sitzung der Liesinger Bezirksvertreter über die Parkraumbewirtschaftung ­zutage. Vermutlich schien dabei auch ein wenig Wahlkampfrhetorik durch.

Experten beraten

Bezirksräte von FPÖ, ÖVP und NEOS brachten einen Antrag betreffend eine Arbeits­gruppe zum Thema Parkraumbewirtschaftung und einen Resolutionsantrag gegen ein flächendeckendes (!) Parkpickerl ein. Bezirksvorsteher Gerald Bischof entgegnete, dass es ohnehin in der Kompetenz der Bezirke liege, bis zu welchem Grad ein Parkpickerl umgesetzt werde.

Diskussion im Bezirksparlament

Die Antragsteller wollten eine sofortige Festlegung gegen eine flächendeckende ­Parkraumbewirtschaftung, ohne vorherige Planung mit Experten in der Verkehrskommission. Die Liste PRO23 sprach sich gegen eine Vorwegnahme eines Experten­ergebnisses und eine emo­tionale Abstimmung aus. Schließlich wurde mehrheitlich dafür gestimmt, diese Angelegenheiten der Verkehrs­kommission ­zuzuweisen.

 

Spittelau: 70 Jahre Zukunftsfest

Die Wiener Stadtwerke feiern ihr 70-jähriges Bestehen – und das mit Pauken und Trompeten. Am 11. Mai findet das Zukunftsfest statt und bietet den Besuchern neben fantastischen Live-Acts, eine Leistungsschau der Konzernunternehmen an zahlreichen Standorten.

Programm an vielen Orten

Vor der Müllverbrennungsanlage auf de Festbühne in Spittelau spielen musikalische Highlights wie Nino aus Wien, die 48er Tandler Band und Willi Resetarits und der Stubnblues die Hauptrolle. Die Wiener Netze öffnen ihren Campus für Führungen und die Türen des U2xU5 Infocenters stehen offen. Zudem sind die Wiener Linien nicht nur in Spittelau aktiv, sondern zeigen im Kraftwerk Simmering den Weg zur nagelneuen Großwärmepumpe und durch das Biomassekraftwerk. Die Festbühne Spittelau bietet neben dem Musikprogramm auch Jubiläumsansprachen aus Politik und Wirtschaft, ein buntes Kinderprogramm, DJs und ein abschließendes Feuerwerk.

Mit Öffis und Shuttles durch die Stadt

Wer die zahlreichen Standorte bequem erreichen möchte, kann neben den Öffis auch die gratis Shuttles nutzen. Die Wiener Linien haben für das Zukunftsfest Buslinien eingerichtet, die die Besucher während des ganzen Festes rasch zu den relevanten Locations bringen.Von 14.00 bis 22.00 Uhr fahren die Busse zwischen den Stationen Schlachthausgasse – Schnirchgasse – Campus Wiener Netze Erdbergstraße – Kraftwerk Simmering – Zentralfriedhof 2. Tor – Hauptwerkstätte im 15-Minuten-Takt an.

Alle Infos zum Zukunftsfest gibt’s auf der Jubiläumsseite www.70jahre.at

 

Alsergrund: 164 Ideen für den 9. Bezirk

Alsergrunder Mitmachbudget 2019

Von neuen Parkbänken über Sitzflächen am Donaukanal bis zur ­Reaktivierung des Skate-Parks im Arne-Carlsson-Park haben die Alsergrunder in den letzten Wochen jede Menge Ideen im Rahmen des ersten Mitmachbudgets eingereicht. Wie berichtet hatte man bis 15. April die Möglichkeit, seine Ideen 
für den Alsergrund online abzugeben. Diese erste Phase ist jetzt abgeschlossen, 164 Ideen und Projektvorschläge wurden insgesamt eingebracht.

Abstimmung im Bezirk

„Niemand kennt das eigene Lebensumfeld besser als Sie selbst. Deswegen will ich mich mit Ihnen gemeinsam für weitere Verbesserungen am Alsergrund einsetzen und unseren Bezirk noch lebens- und liebenswerter machen“, hatte sich die Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad an die Bewohner gewandt. Bis Ende Mai können die Ideen jetzt unter www.partizipation.wien.at bewertet und kommentiert werden.

Im Anschluss werden die besten Ideen in den Ausschüssen und Kommissionen vorbe­reitet und gelangen dann im ­September zur Abstimmung durch das Bezirksparlament.

 

Brigittenau: Theaterstück über Nordwestbahnhof

Statisten gesucht

Bahnhöfe, Gütertransport, Verkehrswege quer durch Europa – das alles gehört zu den Lieblings­themen der Architekten ­Michael Hieslmair und ­Michael Zinganel. 
Diesmal entwickeln die beiden Künstler, die ein Atelier am Nordwestbahnhof besitzen, ein mobiles Theaterstück mit dem Titel „­Nordwestpassage“, das 
im Sommer auf dem Nordwestbahnhof aufgeführt werden wird, und suchen
hierfür Statisten. Diese ­sollten aus dem Logistik-Milieu des Bahnhofs stammen bzw. aus der erweiterten Nachbarschaft.

Casting

Die einzelnen Szenen werden auf dem Bahnhofsareal in Kleingruppen entwickelt und während der Aufführung nacheinander besucht. Die Termine für das Casting sind der 24. und der 25. Mai jeweils von 12 bis 18 Uhr. Informationen zu dem Projekt finden sich auf https://nordwestpassage.
tracingspaces.net/casting