Alsergrund: Brennpunkt Althangrund

Großer Andrang und offene Fragen bei Bürgerversammlung

Bezirksvorsteherin Saya Ahmad hatte geladen und knapp 400 Menschen waren am 24. Jänner zur Bürgerversammlung in den Carl-Auer-von-Welsbach-Hörsaal in der Boltzmanngasse gekommen, um über das größte Stadt­entwicklungsgebiet innerhalb des Gürtels zu diskutieren.

Soziales Wohnen

Neben dem Start der Bauarbeiten, der Schaffung von Bildungsräumen und Fragen zur architektonischen Gestaltung waren auch leistbare Wohnungen ein wichtiges Thema bei der Bürgerversammlung. „Mir geht es darum, dass 
hier ein guter Mix aus Wohnungen entsteht – und zwar eben auch für jene, die keine ­besonders dicke Geldbörse haben. Nur so können wir dem Druck am Wohnungsmarkt begegnen und letztendlich den sozialen Frieden gewährleisten“, so Bezirksvorsteherin Saya Ahmad. Bei der Bürgerversammlung waren auch Experten der Stadtteilplanung, der Investorengruppe 6B47, des Bauausschusses und der Bürger­initiative „Lebenswerter Althangrund“ anwesend.

 

Alsergrund: Kursstart in der Volkshochschule!

Eine neue Sprache lernen, beruflich weiterkommen, neue Sportarten ausprobieren, die kreative Ader wecken, Naturwissenschaften verstehen oder sich im Bereich Technik und Multimedia zurechtfinden – wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr die körperliche oder geistige Fitness zu trainieren, bekommt mit dem Kursprogramm der Wiener Volkshochschulen ab 11. Februar 10.000 Möglichkeiten dazu. Kurse, Lehrgänge, Workshops, Vorträge, aber auch Themenspaziergänge, Sprachcafés und Ausstellungen bieten die Chance, in viele Bereiche einzutauchen.

Kreative Werkstätten

Einmalig in Europa finden kreative Wienerinnen und Wiener an der Kunst VHS ein riesiges Angebot an Kursen: Auf fünf Stockwerken stehen fachgerecht eingerichtete Werkstätten bereit, die dazu einladen, Keramik oder Metall zu bearbeiten, Lehrgänge für Malerei oder Fotografie zu absolvieren, die Wiener Schule des Schreibens zu ­besuchen oder der Kreativität in einem Malatelier freien Lauf zu lassen. Darüber hinaus zeigt die Kunst VHS fünf Ausstellungen im Jahr und ­eröffnet allen Kunstschaffenden mit dem Open Call die ­Möglichkeit, selbst Teil einer Ausstellung zu werden.

Kunst VHS:

www.vhs.at/kvh

9., Lazarettgasse 27 
Tel.: 01/891 74-154 000

VHS Alsergrund:

www.vhs.at/alsergrund

9., Galileigasse 8 
Tel.: 01/891 74-109 000

Meidling: Kursstart in der Volkshochschule!

Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr die körperliche oder geistige Fitness zu trainieren, bekommt mit dem neuen Kursprogramm der Wiener Volkshochschulen ab 11. Februar 10.000 Möglichkeiten dazu. Kurse, Lehrgänge, Workshops und Vorträge bieten die Chance, 
in viele Bereiche einzutauchen und Erfahrungen zu ­sammeln.

kreative kurse

Neben den beliebten Kursen wie Yoga, Englisch, Malerei oder der Berufsreifeprüfung gibt es eine riesige Auswahl an Fähigkeiten, die an der VHS Meidling erlernt werden können: So kann man zum Beispiel Ausbildungen für Projektmanagement, Buchhaltung oder Personalverrechnung absolvieren, das Philosophicum am Donnerstag besuchen, seine kreativen Techniken im „Speed-Dating Portraitzeichnen“ oder bei Keramik- und Glasurkursen verbessern, viele neue Sprachen lernen, Tipps für den ­eigenen Blog sammeln, auf der Theaterbühne stehen, sich zu Kindergruppenbetreuern und zu Tages­eltern ausbilden lassen oder 
eine riesige Auswahl an Bewegungskursen mit der Fitnesskarte besuchen. „Wir unterstützen und beraten Sie sehr gerne und professionell bei Ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung“, 
so Walter Schuster, ­Direktor der VHS Meidling.

Alle Infos unter

www.vhs.at/meidling

12., Längenfeldgasse 13–15 Tel.: 01/891 74-112 000

 

Neubau: Gesunde Pädagogen

Europäisches Treffen zur Ernährung im Kindergarten

Gesunde Ernährung fängt schon bei den Kleinen an. Damit auch im Kindergarten der Fokus auf bewusstes Essen gerichtet wird, gibt es das Projekt „EU-Penu“. Ange­hende Kindergartenpädagogen aus mehreren EU-­Ländern tauschen sich in Österreich, Polen, Frankreich und Deutsch-
land dazu aus.

Faires, gesundes Essen

Ende 2018 machten die Nachwuchs­pädagogen Station in Wien. Genauer ­gesagt im Bildungszentrum Kenyongasse im 7. Bezirk. Auch Bezirksvorsteher Markus ­Reiter ­unterstützt die länderübergreifende ­Initiative. „Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung über gesun­de Ernährung, ­Regionalität und biologische Lebens­mittel sind maßgeblich für eine bessere und gesündere Zukunft unserer Kinder. Da Neubau ein Fairtrade-­Bezirk ist, freut es mich umso mehr, dieses tolle Projekt im 7. Bezirk zu haben. Zusätzlich können die jungen Pädagogen durch den internationalen ­Aspekt über den Teller­rand schauen und einen Einblick in Initiativen und Zugän­ge anderer Kulturen, Städte und Länder ­bekommen“, so ­Markus Reiter. 
Das nächste Treffen findet Ende März im nordfranzösischen Lens statt. Weitere Infor­mationen auch online unter: ­
www.eu-penu20.eu

 

Währing: Café Trabant in Betrieb genommen

In der Dittesgasse 3 hat mit dem „Café Trabant“ im Dezember ein ur­gemütliches Lokal in ­unmittelbarer Nähe des Aumannplatzes seine Pforten für junge Gäste aufgemacht. Ein bisschen versteckt in der Nebengasse haben die zwei aus Freiburg und Tirol zugewanderten Betreiber, Magali und Simon, beide Anfang 30, ihr Beisel in Eigenregie auf die Beine gestellt und Altes mit Neuem verbunden.

Junge Gäste

Ein Holzofen mit Blick aufs Feuer sowie schall- und wärmedämmende Holzvertäfelungen machen das „Trabant“ zu einem heimeligen Abendrefugium. Teile der Holzwände waren einmal Eingangstüren. Das Mobiliar ist ebenfalls jahrzehntealtes Tischlerhandwerk, dazu gibt’s Sofas zum drin Versinken. Aufgetischt wird Flammkuchen – ganz klassisch mit Speck, roten Zwiebeln und Petersilie, mit Birne, Walnuss und Blauschimmelkäse vom Schweizer Käseladen „Jumi“ in der Josefstadt oder auch mit Champignons und Lauch. Letzteren gibt’s auch als vegane Variante.

bierrarität

Das Bier vom Fass kommt von „Schremser“ und aus der Flasche von „Augustiner“ oder von der Brauerei „100 Blumen“. Und auch Boku-Bier gibt es hier. Den Wein liefert Hannes Steurer aus Jois, den Kaffee die Burschen vom Kaffee­modul in der Josefstädter Straße. Wer solche Sachen wie Mules oder selbst gemachten Mate-Eistee schätzt, ist hier auch nicht ganz verkehrt.

Café Trabant, Dittesgasse 3, 1180 Wien. Öffnungszeiten: Di.–Do. 16–0 Uhr, Fr. und Sa. 16–1 Uhr.

Neues Abendrefugium für junge Gäste

Innere Stadt: Die Sachertorte zum selber scannen

Technische Innovation im Traditionshaus

Das Wiener Start-up Moon Vision geht mit seiner Bilderkennungssoftware wieder einmal neue Wege. Die junge Firma aus der Inneren Stadt hatte bereits mit der Digitalisierung von Kantinen für Schlagzeilen gesorgt, jetzt geht man mit einem Ur-Wiener Betrieb neue Wege.

Torte am Weg

Denn im Shop des Traditionsunternehmens Sacher können eilige Kunden künftig schnell und ohne Wartezeit ihre Sachertorte aussuchen, einpacken und mitnehmen. Die Bezahlung erfolgt autonom und unkompliziert. Möglich macht das die künstliche Intelligenz von Moon Vision, mit der eine Kamera automatisch die Torte erkennt und den Preis ermittelt. Den Mitarbeitern von Sacher bleibt damit mehr Zeit für Beratung und das Informieren anderer Kunden.

 

Mariahilf: Kreative Ideen für eine neue Rahlgasse

Wohnsammelgarage und neuer Platz

Zwei Probleme mit einem Streich ­könnten schon bald am Ostrand von Maria­hilf gelöst werden. Denn das Bezirksparlament hat beschlossen zu prüfen, ob unter der Rahlgasse eine Wohnsammelgarage mit günstigen Tarifen für Bewoh­ner errichtet werden kann. Das würde auch die Neugestaltung des Platzes vor der Schule ermöglichen.

Günstiger Parkraum

Nach dem Beschluss des ­Bezirksparlaments sind die Experten der Stadt an der Reihe. Sie werden prüfen, welche Möglichkeiten der Umsetzung es für die Wohnsammelgarage geben könnte. Der Bedarf ist jedenfalls ­gegeben. „Gerade im innerstädtischen Teil Mariahilfs besteht trotz verkehrspolitischer Lenkungsmaßnahmen, wie etwa der Parkraumbewirtschaftung, noch immer ein hoher Parkplatzdruck. Für Anrainer ist es oftmals ein schwieriges Unterfangen, einen Stellplatz zu finden“, weiß Bezirksvorsteher ­Markus Rumelhart.

 

Josefstadt: Haus sorgt für Anrainerwut

Probleme in der Albertgasse

Eine besorgte Leserzuschrift erreichte das WIENER BEZIRKSBLATT. Ein denkmalgeschütztes Haus in der Albertgasse 43 verwittert zusehends. „Der Zustand des Hauses wird immer dramatischer. Seit Jahren wird er schlechter und schlechter, ein Baufortschritt ist seit Jahren nicht zu erkennen – und man hat den Eindruck, hier lässt man das Haus ­bewusst zu einem Abbruchhaus verkommen. ­Bereits vor Weihnachten löste sich die Fassade – vermutlich durch Wassereintritt – auf, und es fallen Verputz und ­Ziegel auf den Gehsteig. Am Samstag hat irgendjemand diese Holzlatten angebracht. Das kann ja auch keine Lösung sein“, so Hans K. 
Der Josefstädter Bezirksvorstehung ist das Problemobjekt bekannt. Sie leitete die Missstände sofort an die zuständige Baupolizeibehörde ­weiter. Jetzt wird geprüft.

Simmgering: Eigene Impfstelle für den 11. Bezirk

Das neue Jahr könnte positive Veränderungen in Sachen Gesundheitsvorsorge in Simmering bringen. Laut Bezirksvorsteher Paul Stadler haben bereits Gespräche mit ­Gesundheitsstadtrat Peter Hacker stattgefunden, in denen Hacker ein wienweites Modell versprach, das auch eine Impfstelle für Sim­mering vorsieht.

LANGER ATEM

Nachdem 2016 mehrere Impfaußenstellen in Bezirks­ämtern geschlossen wurden, suchte Stadler bei den damaligen Gesundheitsstadträten um Wiedereinführung des Impfbetriebs an – vergebens. Jetzt hat der Bezirksvorsteher aber Hoffnung, dass der 11. Bezirk wieder eine eige­ne Impfstelle bekommt: „Mir werden oft Steine in den Weg gelegt. Bei der Gesund­heitsvorsorge haben politische Spielchen nichts verloren, dafür ist das Thema zu wichtig und Peter Hacker scheint das auch so zu sehen.“

 

Hietzing: Kohlmeise klar vor Aaskrähe und Blaumeise

Jedes Jahr sind Freiwillige unterwegs, um Vögel, getrennt nach Arten, zu zählen. Diesmal waren es 12.783 Hobby-Ornithologen von Birdlife, auf deren Beo­bachtungen die erste Hochrechnung des Jahres basiert. Dabei kamen bezirksweise oft recht ­unterschiedliche ­Ergebnisse zustande. 
So führt in Hietzing die Kohlmeise das Ranking an: 200 Exemplare wurden ­gezählt, was mehr als einem Fünftel aller im Bezirk beo­bachteten Vögel entspricht.

Auf den zweiten Platz geflattert ist die Aaskrähe, die auch den gefälligeren Namen „Nebel­krähe“ trägt: 103 ­Vertreter wurden im 13. gesich­tet, ein Plus gegenüber 2018. Der dritte Rang geht an die Blaumeise (67 Nennungen) vor der Saatkrähe (65).

Insgesamt liegt Hietzing fast im Gesamt-Wiener Trend: Kohlmeise deutlich vor Aaskrähe. Den dritten Platz in Wien nimmt der Spatz ein.

Alsergrund: Spatz ist Vogelkönig

Bei der traditionellen Wintervogelzählung von BirdLife wurden um den Jahreswechsel in allen Bezirken des ­Landes die Sichtungen der verschiedenen Vogelarten vorgenommen. Am Alsergrund ergibt sich im Beobachtungszeitraum folgende Reihung: Der Spatz belegt Platz 1 vor der Kohlmeise, auf Rang drei folgt die Aaskrähe (auch Nebel- oder Rabenkrähe ­genannt). Platz 4 geht an 
die Blaumeise und Platz 5 
an die Saatkrähe.

 

Simmering: Neue Broschüre für Hundehalter

Mit 14 Hundezonen bietet Simmering ­seinen vierbeinigen Bewohnern viel Auslauf und Gelegenheit, um mit anderen Artgenossen im Freien herum­zutoben. Dennoch kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, da nicht alle Hundebesitzer ihre Pflichten kennen und einhalten. Bezirksvorsteher Paul Stadler möchte das konfliktfreie Miteinander in Simmering unterstützen und hat daher einen Folder herausgegeben, der über die Hundezonen im 11. Bezirk und auch die gesetzlichen Bestimmungen für das Führen eines Hundes informiert.

Auf 40 Seiten gibt es neben den Infos zum Bezirk und den damit verbundenen Vorschriften als Hundehalter auch Anregungen für Hund und Herrl im Alltag.

 

Döbling: Die Faschingsgilde löst ­Lachlawinen aus

Seit dem 25. Februar ­stimulieren die Döblinger Narren wieder die Lachmuskeln ihrer zahlreichen Gäste. Wegen des ­großen Erfol­ges in den Vorjahren sind heuer sogar sieben Sitzungen der „Bezirksgerüchte“ im ­Veranstaltungszentrum in der Gatterburggasse 2a vorge­sehen. Vier der Kassenschlager fanden schon bis zum ­vergangenen Samstag statt. Heimliche Zaungäste konnten sich bei den Proben des Programmes von der Qualität überzeugen und sich natürlich vor ­Lachen kaum halten.

Stargäste

Humorvolle Feinschmecker kommen etwa beim Heurigen­tratsch mit Georg Beckel, Paul Herzog und ­Walter Stiel sowie beim „Medizynischen“ von Dr. Walter Pleyer voll auf ihre Rechnung. Ein besonderer Leckerbissen sind wie schon alle Jahre die „Knie-Reime“ von Richard Stanzl: „Die Welt steht auf kann Fall mehr lang … Einlauf!“

Restkarten unter Tel.: 0650/244 22 19.

 

Margareten: Kursstart in der Volkshochschule!

Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr die körperliche oder geistige Fitness zu trainieren, bekommt mit dem neuen Kursprogramm der Wiener Volkshochschulen ab 11. Februar 10.000 Möglichkeiten dazu. Kurse, Lehrgänge, Workshops und ­Vorträge bieten die Chance, in viele Bereiche einzutauchen und Erfahrungen zu ­sammeln.

Sehr vielfältig

Die VHS polycollege bietet eine Vielzahl überzeugender Argumente, um das Leben aktiver, interessanter und freudvoller zu gestalten.

So kann man zum Beispiel mit dem Pflichtschulabschluss, der Studienberechtigungsprüfung oder der Berufsreifeprüfung die Weichen für die Zukunft stellen, Gebärdensprache oder Deutsch als Zweitsprache lernen, Programmierkurse absolvieren, fit werden mit Ballett Workout, Yoga, High Intensity ­Interval Training und Rückengymnastik, neue Rezepte ausprobieren bei After Work Cooking, Indische Snacks und Chili Cooking, Techniken aus der Produktfotografie, ­Digitale Spiegelreflexfotografie und Tierfotografie kennenlernen oder das handwerkliche Geschick verbessern bei 
Do-It-Yourself-Kursen wie Möbel restaurieren, Böden verlegen oder Fliesen legen.

Alle Infos unter

www.vhs.at/polycollege

und unter

Tel.: 01/891 74-105 000

Penzing: Neue Wasserrohre!

Ab sofort muss man entlang der Breitenseer Straße mit Verkehrsstörungen rechnen – betroffen sind vor allem Lenker der Bezirke 14, 15 und 16. Bis Ende des Jahres erneuert die MA 31 (Wiener Wasser) nicht weniger als 2.400 Meter ­Leitungsrohre.

  • Von Maroltingergasse bis Braillegasse wird neben den Rohrarbeiten der komplette Fahrbahnbelag erneuert.
  •  Der Bereich Maroltingergasse bis Huttengasse muss ab Mitte April tageweise von 9 bis 16 Uhr gesperrt werden.
  • Abschnittsweise muss auch nachts und an den Wochenenden gearbeitet werden.
  •  Der Abschnitt von Maroltingergasse bis Altebergenstraße wird zur Einbahn stadtauswärts. Der Autobus 51A wird über Braillegasse/Steinbruchstraße umgeleitet.