Hernals: Autolenker liefern sich „Schlachten“

Seit 11. Juli haben in der Hernalser Hauptstraße zwischen Elterleinplatz und der Gschwandnergasse Rohrverlegungen stattgefunden. Die Arbeiten sollten eigentlich im Oktober beendet werden. Mitte November aber war es immer noch nicht so weit. Die Umleitung der Verkehrsströme führt nämlich teilweise noch lange durch die Rötzergasse und die Rosensteingasse. Dass die Anrainer damit keine besondere Freude haben, liegt auf der Hand: Autofahrer liefern sich hier tagtäglich regelrechte Schlachten, weil an den Kreuzungen die Fahrzeuge aus drei Richtungen kommen, die Lenker durch die geänderten Vorrangregeln verwirrt werden und dazwischen Fußgänger um ihr Leben laufen. 
Eine temporäre Ampelregelung wäre hier wohl angebracht ­gewesen. Noch bis zum 23. Dezember werden die Bauarbeiten in der Güpferlingstraße in Richtung Hernalser Hauptstraße und Dornbacher Straße dauern. Die Umleitung erfolgt über die sonst fast verkehrsfreie Lascygasse und die Urbangasse zur Hernalser Hauptstraße. Ähnliche Probleme hat man mit der Baustelle in der Kreuzgasse. Hier wurden und werden Gleisanlagen erneuert. Dass die Umleitung aber so lange gedauert hat, damit haben die Bewohner auf den Umleitungsrouten in der Schumann-, der Teschner- und der Lacknergasse nicht gerech­net. Um diese Umleitungen zu ermöglichen, wurden die Einbahnen umgedreht. Für die Bewohner gehörten lange Umwege zum alltäglichen Ärgernis.

 

Türchen 9: Mautner Markhof Wintersirupe sind zurück!

Die Punschsaison hat begonnen, an vielen Ecken und Märkten erfreuen sich Punschstände großer Beliebtheit. Doch so fein das Gesellige am Punschstand sein mag, so schön ist es, einen warmen Punsch Zuhause mit einer kuscheligen Decke, dem wohlig-warmen Kamin und den Liebsten zu genießen. Der österreichische Sirup-Experte Mautner Markhof bringt erneut seine beiden alkoholfreien Winter-Editions „Orangenpunsch“ und „Zwetschkenpunsch“ ins Regal. Damit lassen sich im Handumdrehen köstliche Punschrezepte zaubern, Kekse verzieren oder die kulinarische Winter-Stimmung ins Zuhause bringen.

Alkoholfrei liegt im Trend! Für die begehrten Winter-Sirup-Editionen setzt Mautner Markhof auf beliebtes und typisches Herbst- bzw. Winterobst. Gerade Zitrusfrüchte haben im Winter Hochsaison. Die Orange riecht gut und schmeckt herrlich. Das herbstliche Steinobst Zwetschke hat bereits jetzt Saison, mit dem Zwetschkenpunsch wird der Geschmack in den Winter hinein verlängert.

Die Winter-Highlights von Mautner Markhof eignen sich für einen einfachen und abwechslungsreichen Trink-Genuss – auch ohne Alkohol: Beide Sirupsorten sind alkoholfrei, vegan und lassen sich einfach mit heißem Wasser aufgießen. Nach Belieben kann der Punsch auch mit Tee, Fruchtsäften oder Fruchtstücken ergänzt und garniert werden. Die winterlichen Geschmacksrichtungen bringen den Christkindlmarkt mit allen Sinnen ins eigene Wohnzimmer.

Rezepte mit Mautner Markhof Sirupen

Rezept alkoholfreier Orangenpunsch

Den Hit auf Österreichs Punschständen gibt es auch heuer wieder für zu Hause: Der beliebte „Orangenpunsch“ ist eine aromatische Mischung aus Blutorangen, Mandarinen und fein abgestimmten Gewürzen.

Zutaten für 4 Personen:

8 EL Mautner Markhof Orangenpunsch-Sirup
1 l Wasser
5 Nelken
1 Zimtstange
Orangen- und Zitronenschale

Zubereitung:

Wasser mit Gewürzen, Zitronen- und Orangenschale erhitzen.

Sirup beigeben. Heiß trinken und genießen!

Rezept Zwetschkenpunsch mit Alkohol

Der „Zwetschkenpunsch“ ist eine köstliche Komposition aus Zwetschken und Zimt – süß, aromatisch und voll im Geschmack.

Zutaten für 4 Personen:

8 EL Mautner Markhof Zwetschkenpunsch- Sirup
1 l trockener Rotwein
8 EL Weinbrand
5 Nelken
1 Zimtstange

Zubereitung:

Rotwein mit Nelken und Zimtstande erhitzen. Zwetschkenpunsch-Sirup, Früchtetee und Weinbrand beigeben.

Heiß trinken und genießen!

Tipp: Achten Sie darauf, dass das Getränk nur heiß wird und nicht kocht, so bleiben die Aromen weitgehend erhalten!

Die Winter Sirupe von Mautner Markhof sind aktuell im Lebensmitteleinzelhandel verfügbar.

Weitere Informationen unter www.mautner.at und auf der Mautner Markhof Facebook-Site.

Wir verlosen 3 x 1 Mautner Markhof Winter-Sirup Package!

 

 

Hernals: Geschäftesterben im Bezirk

Bezirksvorsteher-­Stellvertreter Kurt ­Kossek beklagt das Geschäftesterben in Hernals. „Die FPÖ fordert seit Jahren eine Wirtschaftskommission aus Politik, Wirtschaft und zuständigen Behörden“, erinnert Kossek an mehrere ähnliche Vorstöße in den Sitzungen des Bezirks­parlaments. Zwar sei im ­Jänner das nächste „Vernetzungstreffen“ geplant, er ist aber skeptisch: „Diese Treffen, die eher spärlich besucht sind, gibt es seit mehreren Jahren. Das ist leider eine reine Alibihandlung.“ Ähnlich sieht es auch Klaus Heintzinger, Klubchef der Hernalser ÖVP, der vor Jahren eine Wirtschaftskommission mit Fachleuten gefordert hat, die aber von der SP-Mehrheit abgelehnt wurde. Heintzinger: „Die Probleme werden vom Bezirk nicht mit dem nötigen Ernst behandelt!“ Durch den Verzicht auf den Markt am Dornerplatz hat beispielsweise die Rosensteingasse an Kunden­frequenz ­verloren. Mit Jänner schließt nun auch das Kleidergeschäft von Christa Trestl-Pölzelbauer in der Kalvarienberggasse, weil die Konkurrenz der Einkaufs­zentren am Stadtrand und der Online-Handel zu stark sind. Auch auf der Hernalser Hauptstraße werde zu viel und zu lange gebaut. „Das ist kein günstiges Umfeld. Als Unternehmer ist man eher dazu ­geneigt, den Bezirk zu ver­lassen“, meint etwa der Obmann der Hernalser Kaufleute Dieter Holzhammer. Kossek hält jedenfalls an der Forderung nach einer Wirtschaftskommission weiter fest. Ohne umfassende Einbindung der Themen Verkehr, Parkplätze, Ober­flächengestaltung und behördliche Auflagen werde es keine konkreten Ergebnisse für die Wirtschaft geben. Auf weitere Entwicklungen darf man durchaus gespannt sein.

 

Rudolfsheim-Fünfhaus: Spezieller Grätzel-Advent

Tolles Angebot der „Basis.Kultur.Wien“ in der Adventzeit, um ein ganz besonderes Bezirksgrätzel kennenzulernen. Am Freitag, 6. Dezember, findet von 17 bis 20 Uhr ein Rundgang mit offenen Ateliers, Schauräumen, Workshops und kulinarischen Highlights statt. Los geht’s um 17 Uhr am Burjanplatz 1: Eröffnung und Ausstellung „15. Bezirk in ­Bildern“ mit Speisen von der Hollerei-Gastronomie. Zwischen 17 und 19 Uhr: Weihnachtsdeko-Workshop mit Marija Strmotic im Basis.Kultur-Raum Ecke Mark­graf-Rüdiger-Straße und ­Reuen­thalgasse. 18 Uhr: Adventsingen mit Waltraud Antonov, um 19.30 Uhr: gemeinsames Musizieren, jeweils in der Pfarre am Burjanplatz. Stationen beim Advent-Rundgang: Galerie Art Pool, Atelier Ritter, Buchkontor, Maschinenraum Tattoostudio.

 

Hernals: Viele Aufgaben für neuen Chef im Göttlichen Heiland

Ein neuer Ärztlicher ­Direktor wurde für den „Göttlicher Heiland“ in der Dornbacher Straße ­bestellt: Prim. Dr. Christoph Ausch übernimmt diese Funktion zusätzlich zur ­Leitung der Chirurgie. Das Krankenhaus hat sich als Spezialklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alters­medizin etabliert. Mit der Neuübernahme soll sich die Ausrichtung des Krankenhauses noch weiter in Richtung Akutmedizin entwickeln. Der begeisterte Chi­rurg Christoph Ausch bringt durch seine bisherigen Tätigkeiten viel Erfahrung in diesem Bereich mit: Nach seinem Studium in Wien folgte eine langjährige Tätigkeit am Donau­spital, mehrere Aufenthalte in den USA sowie die Leitung der Chirurgie im LKH Steyr und in Kirchdorf. Im Jänner 2019 übernahm er die Leitung der Chirurgie im Göttlichen Heiland.

 

Penzing: ÖAMTC-Zentrale übersiedelt

Das Zelt war zum Bersten gefüllt. Baumitarbeiter, ÖAMTC-Damen und -Herren, das offizielle Penzing und viele Zaungäste waren gekommen, um den Spatenstich für das neue Zentrum Wien-West zu ­feiern. Und auch Abgesandte des Klubkonkurrenten ARBÖ ließen es sich nicht nehmen, den Nachbarn zu begrüßen. Noch dominieren Baulärm, Maschinen und Kräne das 10.000 m2 große Grundstück Ecke Hadikgasse und Kefergasse, direkt gegenüber der U4-Station Ober St. Veit. „Ein perfekter Standort für uns“, so ÖAMTC-Landes­direktor Ernst Kloboucnik, „er ist einladend, offen und transparent. Wir ­erwarten 110.000 Kunden pro Jahr!“ Der Neuanfang in Penzing bringt ein Ende in Rudolfs­heim-Fünfhaus mit sich. „Den Standort Schanzstraße gibt es seit den 70er Jahren. Da wir für unsere Dienstleistungen mehr Platz benötigen, hätte er ausgebaut werden müssen“, betont ­Kloboucnik. „Dann wurde uns das Grundstück an der Westausfahrt ­angeboten, es ist durch 
die Anbindung an Straße, ­U-Bahn und ­Radweg besser für uns.“ Die Übersiedelung soll Ende 2020 erfolgen – dann ist der Standort Schanzstraße ­endgültig Geschichte. Für Penzing ist der neue Stützpunkt ein ­Gewinn, entsprechend gut ist das Ein­vernehmen zwischen Bezirk und ÖAMTC, wird betont. „Es ist eine tolle Sache, dass 100 neue ­Arbeitsplätze nach ­Penzing kommen“, freut sich Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner über den ersten Spatenstich ihrer noch jungen Amtszeit. Und erzählt von ihren guten Erfahrungen mit dem ÖAMTC: „Als ich 1999 mit einem alten R5 nach London fuhr, waren die Pläne und Streckeninformationen eine große Hilfe. Auch die Kindersitze habe ich ­später vom ÖAMTC ­ausgeborgt.“ Für die Zeitkapsel brachte die Bezirkschefin eine Tageszeitung, einen Bleistift und ein Putztuch der Bezirksvorstehung mit. Zudem wanderten der Gebäudeplan, Münzen, ein Auto-Touring-Magazin und das Modell eines Pannen­fahrzeuges in das histo­rische Gefäß, das auf dem Grundstück ­vergraben wurde. Die Niederlassung soll in 
gut einem Jahr alle Stückerln ­spielen. Nach außen hin ist eine transparente Glasfront 
im Erdgeschoß vorgesehen, im Inneren des Gebäudes wird es einen 600 m2 großen Beratungs- und einen 2.700 m2 großen Technik­bereich geben. Im Obergeschoß sind Büros, Räume für Schulungen und Veranstaltungen sowie Gar­deroben, Sanitär- und ­Sozialflächen für die 100 Mitarbeiter geplant. Dazu kommen ein attraktiver Shop mit Kaffeebetrieb, ein Reisebüro, Versicherungsservice, technische Prüfdienste und Beratungsleistungen. Auch das Thema Elek­tro­mobilität wird mit einem ­eigenen E-Zweirad-Shop großgeschrieben und Mit­arbeiter der ÖAMTC-Pannenhilfe und des Abschlepp­dienstes werden von der Hadikgasse aus zu 72.000 mobilen Nothilfe-Einsätzen im Jahr ausrücken.

 

Rudolfsheim-Fünfhaus: Sie bringt neuen Schwung

Insider kennen sie ­bereits seit 2015, als sie Bezirksrätin geworden ist. Seither versucht Verena Schweiger in Fragen bezüglich ­Kindern und Jugendlichen sowie Sucht- und Drogen­prävention ihre Stimme zu ­erheben. Und die ist gar nicht so leise. Die begeisterte Sportlerin und Hunde-Mama ist es gewohnt, sich bemerkbar zu ­machen: „G’schreckt darf man in dem Geschäft nicht sein.“ Seit April ist sie Bezirksgeschäftsführerin der Mehrheitspartei SPÖ und „es macht viel Spaß, den Bezirk ein bisschen mitgestalten zu können“. An Ideen und Aktionen mangelt es ihr nicht – da ein Flohmarkt und eine Verteilaktion, dort eine Sektionsgründung und Weihnachts­veranstaltung. Die 24-Jährige ist stets umtriebig. In die Politik kam sie schleichend. „Ich war neugierig und habe mit 12 Jahren im Parlament angerufen, ob ich den Töchtertag bei ihnen verbringen darf. Die Antwort war Ja. Und seitdem interessiert mich die Politik.“ Da war der Weg zu den „Jungen Roten“ dann nicht mehr weit …

 

Death Machine (DK) – Orbit

In der Umlaufbahn um etwas, womit man nie in Kontakt kommt. Verbunden und im Zusammenspiel mit Phänomenen, welche man nur aus Distanz beobachten kann. Das ist das Bild des entfremdeten Menschen und das sich durchziehende Thema von Death Machines drittem Album ‘Orbit’. Der Ausgangspunkt der Songs sind Jesper Mogensens persönliche Betrachtungen und Erlebnisse, welche durch ambiente Klangbilder in ein filmisches Universum eingebettet werden. Die Gedanken weg vom Weltnahen weit hinaus ins All leitend. Das menschliche wird dabei in einen weiteren universellen Kontext gesetzt.

Death Machine kreieren einen Sound, der ganz ihrer & einzigartig ist, und gleichzeitig erinnert er an New Wave aus den 80ern und Folk aus den 70ern. Es ist diese Kombination des Nahen und Transzendenten, das kennzeichnend ist für Death Machines Musik.

Die Geschichte von DEATH MACHINE beginnt mit einer echt beschissenen Woche im Leben des Leadsängers Jesper Mortensen. Seine Freundin verlässt ihn, seine alte Band löst sich auf und er wird in seinem Job gefeuert. Aber anstatt zusammenzubrechen, kanalisiert Jesper die Wut und Verzweiflung in seinem ersten Set an Songs und folgt dabei dem Dogma, dass jeder Song innerhalb von 8 Stunden fertiggestellt sein muss.

Was am Anfang ein reines Soloprojekt von Jesper war, hat sich in der Zwischenzeit zu einer echten Band entwickelt. Death Machine werden dabei von den Producern Jacob Bellens und Vinnie Who gefördert. Das Ergebnis ist das 2017er Album „Cocoon“. Der dänische Nationalsenders P6 spielt nicht nur den Titelsong des Albums, sondern auch den Song „Bleak“ mittlerweile auf und ab. Die Band hat mittlerweile eine große, dänsiche Fanbase, zu der auch Musikerkollegen wie Mikael Simpson und Jens Unmack gehören.

Der Versuch, Grandioses mit Nähe zu verbinden, machen Death Machine aus. Was sie inspiriert, sind einerseits die traditionelle amerikanische Folkmusik als auch die synthetischen Sounds der 80er. Jespers ganz persönlicher Stil, wie er Lyrics und Songs schreibt, ist absolut ehrlich und authentisch. Songs, die sich wie cineastische und verlassene, futuristische Landschaften anhören, zeigen seine ganz persönliche Faszination für das Universum, dessen Unfassbarkeit und Rätselhaftigkei

TOUR 2020

11.01. Hamburg | Warenwirtschaft (DE)
12.01. Hanau | Ellis Bistro (DE)
13.01. Salzburg | Academy (AT)
14.01. Klagenfurt | Wohnzimmer (AT)
15.01. Wien | Fluc (AT)
16.01. Ravensburg | NRVK (DE)
17.01. Saargemünd | Brasserie Terminus (FR)
18.01. Marburg | Q (DE)

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für den 15.1. in Wien!

Simmering: Kraftwerk geht wieder in Betrieb

Nach der heurigen Schließung der effizientesten Biomasseanlage des Landes, die ihren Sitz in Simmering hat, gibt 
es positive Nachrichten: Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist für 2020 gesichert. Bereits vor und auch nach der Schließung im Sommer wurde das Thema in der Politik heiß diskutiert. „Die frühere Bundesregierung unter Türkis-Blau hat es verabsäumt, das Gesetz und damit die Förderungen für Biomassekraftwerke damals zu verlängern“, so Erich Valentin von der SPÖ. Die neue Volkspartei kontert darauf: „Die SPÖ Wien ist verantwortlich für die Schließung des Biomassekraftwerks Simmering. Mit der Blockade im Bundesrat wurde Parteikalkül über Klimaschutz gestellt. ÖVP, FPÖ, Grüne und Neos wollten einen anderen Weg wählen.“

 

Weiße Tafel im Gemeindebau

Ein Erfolgsprojekt geht in die nächste Runde. Das Ambiente des klassischen Wiener Kaffeehauses trifft auf die urige Gemeindebau-Atmosphäre. Eine reichlich gedeckte Tafel besucht die Bezirke.

Die Erfolgsgeschichte begann 2016. Eine lange, reichlich ge­deckte weiße Tafel beherrschte den Graben. Die Begeisterung über die Kern­idee des „Wienissimo“­ Festi­vals war riesig, die Prominenz bei erstklassiger Küche und exquisiten Weinen vielfältig. Es folgte ein Siegeszug durch Wien – 2017 war die „weiße Tafel“ am Rathausplatz zu Gast, in den letzten beiden Jahren machte sie im Augar­ten Station. Mit viel Genuss!

Neue Tafel-Tour

„Die Gäste und Partner waren Jahr für Jahr begeistert, ließen sich durch die tolle Atmosphäre mit Kellnern in Dienstkleidung, hochwertiger Livemusik und erklassiger Gastronomie so richtig verwöhnen“, betont WIENER BEZIRKSBLATT­ Chef­redakteur Hans Steiner.
Um das Projekt noch größer zu machen, wurde die Idee einer Tafel­ Tour in die Au­ßenbezirke geboren. Gesagt – getan! 2020 ist es soweit. Geplant sind fünf Gemeinde­bau­ Termine im Mai und Juni, in denen die weiße Tafel mit einem herrlichen Früh­stück bzw. mit einem Brunch aufgebaut wird.

Prominente Gäste

Die Gemeindebaubewohner sollen an den herrlichen Le­ckerbissen bei bestem Kaffee ebenso ihren Spaß haben wie die Projektpartner und Pro­minente aus der Stadt­ und Bezirkspolitik wie Wohnbau­ Stadträtin Kathrin Gaal.

Wählen Sie den Ort

Das WIENER BEZIRKS­ BLATT will nun wissen, wel­ che Gemeindebauten die Tafel­ Tour willkommen hei­ßen sollen. Soll es der große Sandleitenhof in Ottakring sein, der Karl ­Marx ­Hof in Döbling, die Per­ Albin ­Hans­son­ Siedlung in Favoriten, der Matzleinsdorfer Hof in Margareten oder der Schlin­gerhof in Floridsdorf? Oder einer der 2.300 anderen „Bauten“ der Stadt? Wählen Sie ihren Lieblingsort!

In welchem Gemeindebau soll die „Weiße Tafel“ aufgestellt werden? Warum ausgerechnet an diesem Platz? Was ist so besonders daran? Machen Sie einen Vorschlag!
Eine prominente Jury aus WIENER BEZIRKSBLATT und Wiener Wohnen wird die fünf Plätze auswählen. Jeder „Bau“ ist möglich!

Wienissimo 2016 Graben | ©Bubu Dujmic

Wienissimo 2016 Graben | ©Bubu Dujmic

Wienissimo 2017 Rathausplatz | ©Stefan Diesner

Wienissimo 2017 Rathausplatz | ©Stefan Diesner

 

 

Vienna Sightseeing Tours engagiert sich für SOS-Kinderdorf

Mit zwei Charity-Aktionen zeigt das österreichische Unternehmen soziales Engagement in der Weihnachtszeit.

„Wir engagieren uns auch heuer wieder für eine soziale Initiative aus Österreich und freuen uns ganz besonders, den Kindern des SOS-Kinderdorfs Pinkafeld im Burgenland einen schönen Tag in Wien zu bescheren“, sagt Lisa Frühbauer, Geschäftsführerin Vienna Sightseeing Tours. Vergangenes Wochenende lud Vienna Sightseeing Tours 25 Mädchen und Buben und 15 Begleitpersonen des SOS Kinderdorfs zu einer exklusiven Rundfahrt quer durch die Landeshauptstadt ein. Vom Wetter unbeeinflusst genossen die Kinder und Jugendlichen im Alter von 7 bis 17 Jahren die Fahrt. Zudem erfuhren sie durch die von Vienna Sightseeing Tours zur Verfügung gestellten Audioguides auf dem KIDS-Channel spannendes über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Teil der groß angelegten und exklusiven „HOP ON HOP OFF“-Tour waren unter anderem die Hofburg, das Belvedere, der Donauturm und das Riesenrad im Wiener Prater.

Selbstgemachtes für den guten Zweck

Zudem war Vienna Sightseeing Tours für das SOS-Kinderdorf am UNWG International Festival-Charity Bazaar im Austria Center Wien engagiert. Dort wurden selbstgemachte Weihnachtsgeschenke gegen frei gewählte Spenden eingetauscht. Die Besucherinnen und Besucher konnten am Bazaar neben Leckereien wie Marmeladen und selbst gekochten Pesti auch wunderschön gestaltete Weihnachtskarten, die eigens von Vienna Sightseeing Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreiert wurden, für den guten Zweck erwerben. „Die Vorbereitungen und der Verkauf haben dem Team von Vienna Sightseeing Tours großen Spaß bereitet. Daher freut es uns besonders, dass unser Charity-Stand so positiv aufgenommen wurde“, sagt Frühbauer. Der Verkauf der Produkte brachte einen Reinerlös von knapp 700,- Euro. Zusätzlich erhält SOS Kinderdorf noch 2.300,- Euro Geldspende von Vienna Sightseeing.

Kinder des SOS-Kinderdorfs on Tour mit Vienna Sightseeing | ©Vienna Sightseeing Tours

MitarbeiterInnen beim Kekse backen in der Vienna Sightseeing Zentrale | ©Vienna Sightseeing Tours

 

Meidling: Satelliten-Kontrolle aus dem Grätzel

Wer hätte das erwartet? Europas führender Zulieferer für die Raumfahrt sitzt in Meidling. Die RUAG Space ­Austria sitzt in der Stachegasse 16 und macht gerade ganz schön von sich reden. Die Position des Umwelt-Satelliten Sentinel-6, der Ende nächsten Jahres startet, wird bis auf wenige Zentimenter genau von einem Navigationsempfänger aus Meidling bestimmt. Sentinel-6 wird so Meeresspiegelhöhen und ­Eisdicken auf der Erde vermessen. RUAG mit Sitz in Meidling und einem weiteren Produktionsstandort in Berndorf beschäftigt in Österreich 250 Mitarbeiter. Weltweit produzieren 1.300 Mitarbeiter Weltraum-Produkte.

 

Wiener kaufen Nikologeschenke für rund 40 Millionen Euro

Die Händler freuen sich auf den Nikolotag, der jedes Jahr am 6. Dezember gefeiert wird. Kein Wunder, der Nikolaus ist schließlich auch der Schutzpatron der Kaufmänner- und Frauen. Noch mehr freuen sich allerdings die Kinder – vor allem, wenn sie dem Nikolo glaubhaft versichern können, dass sie brav waren und eine Aufmerksamkeit überreicht bekommen. „Kinder sind die klare Nummer eins bei den Beschenkten zum Nikolo, denn die Tradition wird vor allem von der Familie und im Kindergarten gefeiert“, so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer (WK) Wien. Über 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener wollen zum Nikolo etwas schenken. Der heilige Nikolaus steht für Teilen und Geben und so werden neben den Jüngsten auch Partner, Freunde und Bekannte, Eltern, Verwandte und Kollegen beschenkt. Im Durchschnitt liegen die anlassbezogenen Ausgaben für den Tag bei rund 41 Euro.

Schokonikolo klare Nummer 1

„Der Nikolo bringt hauptsächlich Schokolade und andere Süßigkeiten. Ein Schokonikolo oder -krampus darf in keinem Sackerl fehlen, aber auch Obst, wie Äpfel oder Mandarinen, Trockenfrüchte und Nüsse – vor allem Hasel-, Wal- oder Erdnüsse – finden sich darin, “, so Trefelik. Das Geben von Äpfeln, Mandarinen und Nüssen steht auch heute noch für das gute Schaffen und die Wohltaten, die der heilige Nikolaus der Legende nach ­seinen Mitmenschen zukommen ließ. Wer es moderner mag, schenkt Spielwaren, Bücher, Bekleidung, aber auch Bargeld.

Umsatzbringer Nikolo

Für den Wiener Handel ist der Nikolotag zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Die Zahlen der letzten Jahre zeigen, dass Wienerinnen und Wiener insgesamt rund 40 Millionen Euro ausgeben – zum Vergleich: Ostern (77 Millionen Euro), Silvester (60 Millionen Euro), Muttertag (41 Millionen Euro), Vatertag (40 Millionen Euro) oder Halloween (12 Millionen Euro).

Veranstaltungen auf den Wiener Einkaufsstraßen:

5.12.2019, 14 – 18 Uhr: Adventaktion „Nikolo & Krampus“ des Einkaufskreises Hütteldorf: Passanten werden in der Hütteldorfer Straße von Nikolo und Krampus mit kleinen Süßigkeiten überrascht. – mehr Infos
6.12.2019, 15 – 17.30 Uhr: Krampus und Nikolo besuchen Ober St. Veit und verteilen an alle Kinder kleine Geschenke. Einige Kaufleute bieten zusätzliche „Zuckerl“ an. – mehr Infos

Rudolfsheim-Fünfhaus: Klimabotschaft

Noch wichtiger ist aber die Aussage. „Wir liefern eine Klimabotschaft an die Passanten“, ist Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal sicher. Sein Bezirksbeauftragter Markus Mondre ergänzt: „Damit machen wir Werbung für den Klimaschutzpreis in Rudolfsheim-Fünfhaus, der im vergangenen Jahr 54 konkrete Ideen und Projekte zum Klimaschutz ­erbracht hat.“ Gestaltet wurden die bunten Schächte von Viertklasslern der Europäischen Volksschule Goldschlagstraße und von Künstler Sebastian Schlager. Dafür gebührt ihnen dickes Lob: Richtig schön, diese Turmbemalung!

 

Meidling: Warten am Bahnhof wird jetzt gemütlich

Mehr Sitzplätze 
soll künftig der Meidlinger Bahnhof erhalten. Das Pilotprojekt hat sogar den Namen „Neues Warten“ bekommen. Derzeit stehen den etwa 80.000 Fahrgästen, die den Bahnhof täglich benützen, gerade einmal 13 Sitzplätze zur Verfügung. Die ÖBB befragten ihre Kunden und werden nun relativ großzügig und rasch den Bahnhof attraktiver gestalten. Erstens soll es 30 zusätzliche Sitzplätze in einer Wartezone vor dem Kartenautomaten geben. Dafür muss der Kebab-Stand auf der derzeitigen Gastronomiefläche weichen. Die Beleuchtung wird verbessert: LEDs strahlen künftig stärker. Das WC wird erneuert. Auch die Sauberkeit soll verbessert werden, und sogar Boden und Wandbelag werden gereinigt. Die Schließ­fächer werden umgebaut, 
und es wird neue Wand- und Deckenverkleidungen geben. 
Ein Baum wird in der neuen Wartezone stehen, um den Lärm ein wenig zu brechen und den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Alle diese Maßnahmen werden bis zum Ende des nächsten Jahres umgesetzt und kosten insgesamt 1,8 Millionen Euro.