Lieising: Amseln fühlen sich hier sehr wohl

Zählung der Wintervögel

Wie jedes Jahr zählten auch heuer wieder Vogelliebhaber die Wintervögel für BirdLife. In Wien betätigten sich mehr als 850 Personen als Zähler. Das Ergebnis für Liesing: Am öftesten gesichtet wurde die Kohlmeise, gefolgt von der Aaskrähe und der Amsel.

Wenige Spatzen

Für Amseln wurde österreichweit ein Tiefstwert verzeichnet. Sie sind in den vergangenen Jahren aus jedem fünften Garten verschwunden – umso bemerkenswerter ist der dritte Platz in ­Liesing. Der Österreich-Sieger Haussperling (Spatz) fühlt sich hier nicht so wohl, er liegt nur auf dem neunten Platz. Im Bezirk wurden pro Garten 19 Vögel ­gezählt, was im Schnitt lag – aber um vier Vögel weniger als 2018 bedeu­tet. Und der Bestands­rückgang der Grünfinken aufgrund von Parasiten ist in Wien noch nicht gestoppt.

 

Leopoldau: Volvo in der Krieau

Der Neue Firmensitz

Mehr als 20 Jahre hatte der Autohersteller Volvo seine Österreich-Zentrale in Schwechat. Nun sind die Schweden nach Wien übersiedelt, und zwar ins topmoderne Viertel Zwei in der Krieau.
Volvo Österreich-Chef Loic Claude freut sich nicht nur über den Umzug in die Leo­poldstadt: „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Österreich-Umsätze um sieben Prozent gesteigert.“ Das beste Ergebnis hier­zulande, so Claude.
 Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke betont die Wichtigkeit der Ansiedelung von Unternehmen in der Bundeshauptstadt: „Der Wirtschaftsstandort ist das Rückgrat unserer Stadt.“

 

Margareten: Jeder Schnitt wie ein Gemälde

Kunstvolle Haarkreationen im Herzen von Margareten

Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßt Reemon Paulus stets seine Gäste im Salon Reemotion auf der Wiedner Hauptstraße 154. Die glitzernde Welt von Paulus ist mehr als nur ein „normaler Salon“. Massagestühle, ausgedehnte Haarwäschen und individuelle Beratung sind das Herzstück bei Reemotion.

Leidenschaft am Werk

Kein Wunder also, dass viele Promis von nah und fern ihre Haarpracht nur dem Meisterfigaro anvertrauen. Doch aufgrund der Baustellen in der Gegend und am Haus selbst sind es zur Zeit vor allem Stammkunden, die den Service schätzen. Denn der Salon war lange „versteckt“. Daher gibt es bis zum Sommer ein Angebot für alle Neukunden. 20 Euro bekommen diese als Gutschrift auf den ersten Haarschnitt. „Wenn ich einen Haarschnitt mache, dann schneide ich nicht, dann male ich mit den Haaren. Damit bleibt die Frisur monatelang ultra pflegeleicht“, so Paulus.

Weitere Informationen zu Reemotion gibt es auch online im Internet unter 
www.reemotion.at und telefonisch: 01/208 25 70.

 

Liesing: Ein Eislaufplatz für Atzgersdorf?

Einen Eislaufplatz für den Süden forderten die ­Grünen im vergangenen Bezirks­parlament. Der Campingplatz Wien Süd, der nur zwischen Juni und September Betrieb habe, sei dafür der optimale Platz, so Cordula Höbart, die ­Klub­obfrau der Liesinger ­Grünen. „Hier wären schon WCs vorhanden und eine Gastronomie gäbe es auch.“ Derzeit betreibt noch das Verkehrsbüro den Campingplatz als Pächter. Für BV Gerald Bischof wäre ein Eislaufplatz frühestens 2021, nach dem Umbau des Areals in einen Park, denkbar. Egal, ob Kunsteis oder sogenanntes Parkett-Eis – es bedürfe eines asphaltierten Platzes.

 

Leopoldstadt: Planetarium im Zeichen des Monds

Historisches Jahr mit Höhepunkten

Das Planetarium der Stadt Wien feiert dieses Jahr den Mond! Anlass dazu gibt nicht nur die bevorstehende partielle Mondfinsternis am 16. Juli, die von der Urania-Sternwarte aus gratis beobachtet werden kann. Der Tag ist auch historisch bedeutsam: Am 16. 7. 1969 brachte die Saturn-V-Rakete die Astronauten Neil Arm­strong und Buzz Aldrin zum Mond. Diese betraten dann am 20. 7. erstmals in der Menschheitsgeschichte einen anderen Himmelskörper.

Neue Mond-Show

Ab 1. April zeigt das Plane­tarium die neue Show „First steps on the moon“, in der die Geschichte der Raumfahrt von den Helden selbst erzählt wird. Außerdem ­veranstaltet das Planetarium am 25. Mai ein Galadinner anlässlich der berühmten Kennedy-Rede, die gleich­zeitig den Startschuss zum Mondflug darstellte.

Das VHS-Science-Programm präsentiert den Besucherinnen und Besuchern über 250 Vorträge aus der Welt der Wissenschaft. Renommierte und aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informieren – verständlich erklärt – über 
neue Erkenntnisse und ­Forschungsergebnisse. Mit der VHS science card um 29 Euro ist der Eintritt für alle Vorträge des Semesters frei und für Sonderformate ­ermäßigt.

Alle Infos unter 
www.planetarium.wien

2., Oswald-Thomas-Platz 1, 
Tel.: 01/891 74-150 000

 

Innere Stadt: Streit um Gestaltung des Schwedenplatzes

Bereits im Jahr 2016 wurden die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für den Schwedenplatz vorgestellt. Unter anderem sind mehr Bäume und mehr Platz ­vorgesehen. Bezirksvorsteher Markus Figl ist für die ­Umsetzung, kritisiert aber, dass beim Entwurf Flächen verplant wurden, über die nicht verfügt werden kann. Das solle 
die Stadt ändern.

Teilumsetzung

„Wir sind bereit und könnten ­jederzeit loslegen. 
Ein Großteil des Schwedenplatzes könnte sofort neu gestaltet werden, egal wann die Tankstelle absiedelt. Handlungsbedarf besteht vor allem dort, wo jeden Tag tausende Menschen unterwegs sind – das sind die Bereiche um die U-Bahn-Aufgänge und die Einmündungen der Straßen“, heißt es aus dem Büro der Vizebürgermeisterin.

 

Comedy über alle Facetten der Weiblichkeit

Bereits Nicole Jägers erstes Buch „Die Fettlöserin“ war ein Bestseller, mit dem anschließenden Comedy-Programm „Ich darf das, ich bin selber dick“ entdeckte sie dann ihre Liebe zur Bühne. Jetzt geht sie mit „Nicht direkt perfekt“, ihrem zweiten Live-Programm und gleichnamigen Buch, noch einen Schritt weiter: Nicole Jäger spricht am 2. April (19.30 Uhr) im Theater Akzent (4., Theresianumgasse 18) über alle Facetten der Weiblichkeit und bricht dabei sämtliche Tabus. Denn sie findet: Jede Frau hat das Recht auf ein positives Körpergefühl, auf Weiblichkeit und aufs Glücklichsein. 

Frauen, wie sie wirklich sind

Mit „Nicht direkt perfekt“ skizziert die Komikerin gnadenlos all die Katastrophen, mit denen Frauen im täglichen Leben konfrontiert sind: Beziehungen, Bauch einziehen beim Sex, Sieben-Achtel-Hosen, Body-Shaming, Besuche beim Frauenarzt, Diät-Shakes, das eigene Spiegelbild – und das permanente Gefühl, nicht perfekt zu sein. Tickets finden Sie auf oeticket.com. Weitere Infos zu Nicole Jäger gibt’s außerdem auf Facebook.

Wir verlosen 2 x 2 Tickets!

Floridsdorf: Kursstart in der Volkshochschule!

Alle Infos unter www.vhs.at/
floridsdorf

21., Angerer Straße 14,

Tel.: 01/89 174-121 000

21., Piktagasse 3,

Tel.: 01/89 174-121 001

21., Brünner Straße 219, Tel.: 01/89 174-121 004

21., Kürschnergasse 9,

Tel.: 01/89 174-121 005

21., Siemensstraße 17,

Tel.: 01/89 174-121 006

 

Liesing: Teilzeit-Parkpickerl ist doch vorstellbar

Regionale Lösung gewünscht

„Ich glaube, dass ein begrenz­tes Parkpickerl zwischen 9 und 14 Uhr den größten Parkplatzdruck in Liesing mindern könnte“, meint Bezirksvor­steher Gerald Bischof im ­Interview mit dem WIENER BEZIRKS­BLATT. Schon vor einigen Wochen habe man mit Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou über das Thema gesprochen. Die Grünen sehen eine teilweise Parkraumbewirtschaftung erfahrungsgemäß eher skeptisch.

Anrainer schonen

„Ein Parkpickerl in der Zeit würde aliquot etwa 45 Euro kosten. Das wäre dann kein ,Geldkassieren‘, würde aber die Pendler draußen halten.Die Anrainer sollten nach­mittags weiterhin frei parken können“, meint Bischof. Am liebsten wäre dem Bezirkschef eine regionale Lösung. Aus Niederösterreich kommt eine durchaus postive Reaktion auf eine angedachte erwei­terte Kernzone 100. „Die nützt aber einem Pendler nichts, wenn er bestenfalls zweimal in der Stunde einen Bus hat.“ Niederösterreich müsste Takte verstärken und attraktive Tarife schaffen. ­Bischof: „So wie in ­Schwechat, wo es eine eigene, auch in der Kernzone gültige ­Öffi-Card gibt.“ Bettina Mader

 

Landstraße: Kohlmeise vor Stieglitz

Wintervogelzählung im 3. bezirk

Jedes Jahr sind in ganz Österreich Freiwillige unterwegs, um Vögel, ­getrennt nach Arten, zu zählen. Diesmal sind es rund 12.800 Hobby-Ornithologen, auf deren Beobachtungen die BirdLife-Auswertungen basieren. In ganz Wien nahmen 853 Bürger an der Zählung teil, im 3. Bezirk waren es 16 aufmerksame Vogelfreunde. 

Bezirks-champion
In Wien Landstraße führt die Kohlmeise das Ranking mit 41 Sichtungen in zehn Gärten an, dahinter rangiert der muntere Stieglitz (auch Distelfink genannt) mit seinem charakteristischen rot-weißen Köpfchen – mit 27 Sichtungen in nur vier Gärten wäre er allerdings der Sieger, ginge es um die Dichte der ­Vogelsichtungen pro Garten. Bei beiden Arten hat sich 
der Bestand gegenüber dem Vorjahr erfreulicherweise ­erhöht. Auf den dritten Platz geflattert ist die Straßentaube. Auch ihr Bestand hat sich, man mag es begrüßen oder nicht, im Vergleich zum Jänner 2018 erhöht: 30 Exemplare verzeichneten die Vogelliebhaber. Auf den weiteren Plätzen folgen, schon etwas abgeschlagen, Aaskrähe 
(15 Sichtungen), Amsel (13), Blaumeise (10) und Türkentaube (6). www.stunde-der-wintervoegel.at

 

Innere Stadt: Einmal abbiegen, bitte!

Verkehrsberuhigung in der Postgasse

Im Rahmen des Projekts „Alte Post“ wird in der Inneren Stadt über die Schaffung einer Fußgängerzone im Bereich Postgasse/Schönlaterngasse nachgedacht. Doch der Testbetrieb zur Messung des Verkehrsflusses sorgt zurzeit eher für Verwirrung.

Fehlende Beschilderung

„Die Sperre der Durchfahrt vom 3. in den 2. Bezirk würde den Anrainer-Durchzugsverkehr von 1.500 Fahrzeugen am Tag ersparen. Dieses Projekt muss aber gut vorbereitet werden. In den vergangenen Tagen sind hunderte Auto­fahrer orientierungslos Runden durchs alte Universitätsviertel gefahren. Dieses Chaos wäre vermeidbar gewesen. Es kann nicht sein, dass man die Durchfahrt ohne ordent­liche Infor­mation ­vorher und ohne sichtbare ­Ausschilderung sperrt,“ so Bezirksvor­steher-Stellvertreterin Mireille Ngosso (SPÖ). Sie fordert ordentliche Sperren und umfas­sende Informationen für Anrainer und Geschäftstreibende vor Ort.

 

Donaustadt: Schwerpunkte des Bezirksbudgets 2019

 

Wenn Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy über seinen Bezirk spricht, fällt mit an ­Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der folgende Satz: „Die Donaustadt ist 
der beliebteste Bezirk von Wien – man muss sich nur den Zuzug der Wohnbevölkerung ansehen.“

Junge Familien

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. So sind beispielsweise in den ver­gangenen fünf Jahren rund 25.000 Menschen in den flächenmäßig größten Bezirk gezogen, darunter viele junge Familien. Das bedeutet nicht zuletzt, dass die Donaustadt für jede Menge Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sorgen muss. Und so verwundert es kaum, dass vom Gesamtbudget dieses Jahres von etwa 25 Millionen Euro knapp zehn Millionen für den Bereich Kindergärten und Schulen aufgewendet werden.

Fitnessgeräte

„Ein weiteres großes Anliegen sind uns bessere Straßen und sichere Wege“, betont Donaustadt-Chef Nevrivy. Für diesen Bereich stehen in diesem Jahr mehr als 7,4 Millionen Euro zur Verfügung.
Der dritthöchste Teil des Budgets ist für Parkanlagen und Spielplätze vorgesehen: Mehr als 2,4 Millionen Euro sind hier eingeplant. So wird etwa die Lagerwiese Rehlacke mit Fitnessgeräten um rund 90.000 Euro ausgestattet, und in Neuessling sollen am Telephonweg eine Wiesenfläche und ein Kleinkinderspielplatz entstehen.
Für die kulturelle Jugendbetreuung werden mehr als 1,1 Millionen Euro aufgewendet, für Senioren stehen 443.000 Euro zur Verfügung, und das allgemeine Kulturbudget ­beträgt 285.000 Euro.

Wien-Süd: Fahrgastrekord und nur Bestnoten für Badner Bahn

Beliebtes Transportmittel gut ausgelastet

Sehr zufrieden sind die Nutzer der Badner Bahn mit ihrem ­Verkehrsmittel. 686 im Auftrag der Wiener Lokalbahnen befragte Personen gaben als Gesamtnote 1,9. Besonders positiv bewertet wurden „Sicherheit während der Zugfahrt“, „Erkennbarkeit des Fahrzieles“, die Kompetenz und das ­Auftreten des Personals.

Viele Pendler

Im abgelaufenen Jahr wählten 12,7 Mio. Fahrgäste die ­Badner Bahn. „Das bedeutet einen neuen Fahrgastrekord mit 200.000 Fahrgästen mehr als noch 2017“, so Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen. Die Kundenbefragung ergab, dass 54 Prozent der Fahrgäste die Linie für den Weg zur Arbeit nutzen. Im Jahr 2017 waren es erst 27 Prozent, was darauf schließen lässt, dass immer mehr Menschen bereit sind, ihr Auto stehen zu lassen, um mit der Badner Bahn zu pendeln. Shopping und Freizeit sind weitere Beweggründe. Die Badner Bahn investiert indes kräftig: 18 Triebfahrzeuge wurden bei Bombardier in Auftrag gegeben mit einer Option auf 16 weitere.

 

Donaustadt: Kursstart in der Volkshochschule!

Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr die körperliche oder geistige Fitness zu trainieren, bekommt mit dem neuen Kursprogramm der Wiener Volkshochschulen ab 11. Februar 10.000 Möglichkeiten dazu. Neben Kursen aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Kre­a­tivität oder Sprachen gibt es an der VHS Donaustadt auch eine große Auswahl für Kinder: von musikalischer Frühförderung über Philosophieren oder Zeitreisen bis hin zu Kreativwerkstätten und ­Bewegungsangeboten.

für jeden etwas

Auch außerhalb der Kursräume hat die VHS für jeden etwas zu bieten: So lädt die Volkshochschule Donaustadt am 1. Februar zu einer kos­tenlosen Führung durch das Wien Museum mit Historikerin Prof. Mag. B. Dmytrasz. Empfehlenswert ist auch die Vernissage „Erlebnis Kultur des Orients“ am 19. Februar oder ein Vortrag über das 100-jährige Jubiläum des Wie­ner Gemeindebaus und dessen Bedeutung für die Donau­stadt am 16. Mai. Auch eine Führung durch das Rathaus mit anschließender Diskussion mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern am 12. April wird angeboten.

„Mit Begeisterung unterstützen Sie die MitarbeiterInnen und KursleiterInnen der VHS und des Veranstaltungszentrums (HdB) an zwei Volkshochschul-Standorten und 
elf weiteren Standorten im ­Bezirk, um Ihnen eine breite Palette von Themen näherzubringen“, so Karl Dworschak, Direktor der VHS ­Donaustadt.

Alle Infos unter

www.vhs.at/donaustadt

22., Bernoullistraße 1,

Tel.: 01/891 74-122 000

22., Eibengasse 57,

Tel.: 01/891 74-122 001

Am 11. 2. geht’s in der donaustadt los

Liesing: Die wichtigsten Budget-Posten

Haushaltsplan wurde genehmigt

Das Budget mit Ausgaben von 13 Mio. Euro wurde vom Bezirksparlament im Dezember angenommen. Die zwei wichtigsten Positionen sind Straßenbau und Einrichtungen für ­Kinder: 4 Mio. verschlingen Straßenbau und Verkehrs­sicherheit, gefolgt von den Aufwendungen für Schulen und Kindergärten mit 3,6 Mio. ­Allein für die Kindergärten stehen heuer 500.000 Euro parat. Parks und Grünanlagen kosten 1,35 Mio. Die öffent­liche Beleuch­tung braucht 1 Mio. Euro. Die Jugend­betreuung schlägt mit 700.000 Euro zu Buche und Kultur mit 200.000. ­Pensionistenklubs ­erhalten 440.000 Euro.