Ottakring: Ein Geheimtipp für Feinschmecker

Nicht nur das Brunnenviertel gleich um die Ecke ist ein kulinarisches Schlaraffenland. Auch auf der Ottakringer Straße wird Überraschendes geboten.

Etwa bei „Gourmet Croatia“ auf Hausnummer 19. Der fruchtige „Grasevina“, ein Weißwein, dem Welsch­riesling ähnlich, mundet vorzüglich. Eine Scheibe „Panceta“, der feine Speck aus Dalmatien, zergeht förmlich auf der Zunge, ganz zu schweigen von den Trüffelspezialitäten aus ­Istrien. Für Freunde süßer Verführungen hält der aus Vitez in Bosnien stammende Bernhard Jukic erlesene Feigenmarmeladen und Schokoladevariationen der Manu­faktur „Nadalina“ bereit.

„Ich kam 1990 nach Wien, ursprünglich war ich auf ein Geburtstagsfest eingeladen, danach spezialisierte ich mich auf kroatische Delikatessen“, erinnert sich der Geschäftsmann. Die Kriterien für seine Auswahl sind streng: „Die Erzeugnisse dürfen keine Konservierungsmittel enthalten und stammen auch aus biologischer Produktion!“

 

Hernals: Freie Plätze für unsere Kleinsten

Die Kinderfreunde in der Wattgasse

Für Kinder ab dem 3. Ge­burtstag hat der gut ausgestattete ­Kindergarten der Kinderfreunde in der Wattgasse 96–98/6 (Roggendorfgasse 5) noch freie Plätze zu bieten. In der ersten Bildungseinrichtung für unsere Jüngsten sind die Türen Mon­tag bis Donnerstag von 6.30 bis 
17 Uhr und am Freitag von 6.30 bis 16 Uhr ­geöffnet. Erreichbar ist der Kindergarten im Gemeindebau mit dem prächtigen Innenhof mit der Buslinie 10A.

direkter kontakt

Anmeldungen und nähere Auskünfte erteilt Andrina Brunner unter Telefon 01/484 44 01 oder 0664/258 95 64.

 

Neubau: Von „Bussi Baba“ bis Tokio

Mode und mehr in der Neubaugasse 46

Bereits in der Kirchengasse waren die Geschäf­te von Lilly Egger-Peitler und ­Vivian Sakura Brandl-Klingbacher Tür an Tür. Jetzt ­machen die beiden mit einem neuen Store in der Neubau­gasse 46 gemeinsame Sache. Bei Sight bzw. Kitsch Bitch gelingt der Brückenschlag zwischen Wiener Schmäh und kosmo­politischen Trends.

Fashion und Mehr

Kleidung, Taschen und Acces­soires findet man im Doppelstore aus Wien auch vom ande­ren Ende der Welt. Während Lilly Egger-Peitler Shirts & Co. mit Wiener Sprüchen à la „Bussi Baba, Muass da wuascht sein und Jo Eh“ und Accesoires aller Art vom Ring bis zur Handyhülle im Sortiment hat, gibt es bei Vivian Sekura Brandl junge österreichische Mode, angesagte Teile aus Tokio, London und Kopen­hagen sowie ihre selbst entworfene Linie „Sight-Line“. Hier ­findet man ­Einzelstücke, die es sonst in Wien nirgends gibt. Das einzigartige ­Geschäft hat von Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr geöff­net, am Samstag bis 18 Uhr. Weitere Infos unter:

www.kitschbitch.at bzw.

www.sight.at

Währing: Vorstadtkino beim Schmid Hansl

Raritäten aus der heimischen Filmbranche

Dem Kinosterben entgegenzuwirken und in der Vorstadt wieder ein Kino zu etablieren, sind lohnende Aufgaben. Mit dem „Konzertcafé Schmid Hansl“ ist es sogar gelungen, eine adäquate Spielstätte zu finden. Ziele des Projektes „Vorstadt.Kino.Währing“ sind die Etablierung eines neuen Kinos in der Vorstadt sowie die weitere kulturelle Aufwertung des 18. Bezirks. Begonnen wurde heuer beim „Schmid Hansl“ (18., Schulgasse 31) mit der 4. Staffel der Vorführung des mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Streifens „Die beste aller Welten“. Haupt­personen der Geschichte sind eine drogenabhängige ­Mutter und deren siebenjähriger Sohn.

Programm

Weitere Film-Abende im ­Februar, jeweils am Montag: 4. Februar #KlappeAuf: 
„Die bauliche Maßnahme“ (N. Geyrhalter), „Mock Rock“ (U. Müller) und „Angeschwemmt“ von Nikolaus Geyrhalter. Am 11. Februar folgen #KlappeAuf: „Die alte Leier“ (V. Kössl), „Pan“ (J. Lurf) sowie „Fang den Haider“ von Nathalie Borgers und am 18. Februar #KlappeAuf: „Weit weit rechts“ (K. Klar), „Body Trail“ (W. Dorner) sowie „Mann im Schatten“ von Arthur Maria ­Rabenalt.

Details zum Kino

Beginn der Vorführungen ist jeweils um 20 Uhr, die Kartenpreise liegen bei 6 Euro. Es herrscht freie Platzwahl und die Kassa wird jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung geöffnet. Das Projekt „Vorstadt.Kino.Wäh­ring 2019“ wird seitens der Kulturabteilung der Stadt sowie vom Bezirk gefördert. Für Idee und Konzept zeichnet Organisator Friedl Preisl (Kulturverein Narrendattel) verantwortlich. Info: www.wienerlied-und.at, Tel.: 0676/512 91 04

G. Krause

 

Hietzing: Freude über Entscheidung

Botanischer Garten bleibt frei zugänglich

Lange hat’s gedauert und viele Gespräche hinter den Kulissen waren nötig, bis die Entscheidung gefallen ist. Somit wird dem seit 2016 beste­henden Wunsch des Zoos, sein Areal um den Bota­nischen Garten zu ­erweitern, nicht entsprochen. Zu laut waren die Proteste der Hietzinger, vor allem von Spaziergängern und Läufern.

Bezirk erleichtert

Froh darüber ist Bezirksvorsteherin Silke Kobald: „Der Botanische Garten ist neben seiner historischen Bedeutung eine Oase der Ruhe und Erholung für viele Hietzinger im Nahebereich des Schlosses Schönbrunn. Es freut mich sehr, dass unser langer Kampf für den Erhalt bei Ministerin Elisabeth Köstinger auf offene Ohren stößt.“

Maulbeerbaum

Ebenso erfreut ist Hellia Mader-Schwab von der Bürgerinitiative „Freier Zugang zum Botanischen ­Garten“, dass „dieser wunderschöne ­Garten mit dem fast 200 Jahre alten Maulbeerbaum der Öffentlichkeit erhal­ten und zugänglich bleibt.“

 

Floridsdorf: Unter einem Dach

Mehr-Generationen-Projekt

Ein vielfältiges Angebot an Wohnformen und Wohnungstypen bietet das neue Wohnprojekt „Generationenwohnen21“ in der ­Anton-Schall-Gasse 5 in Floridsdorf. 
Die Anlage umfasst 112 Mietwohnungen in Größen von 40 bis 93 Quadratmetern (1- bis 4-Zimmer-Wohnungen). Darüber ­hinaus bietet ein Seniorenwohnheim Platz für 14 Personen: Jeder Person steht ein 28 Quadratmeter großes Apartment zur Verfügung. Das Wohnheim ist eine Alternative für Menschen, die nicht mehr allein zu Hause leben wollen oder können. Ende des vergangenen Jahres zogen die ­ersten Mieter ein.

 

Donaustadt: Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy im Interview

„Die Donaustadt hat keine Hotspots“

Vielleicht schon im nächsten, spätestens im übernächsten Jahr werden Donaustadts Bezirksamt und Bezirksvorstehung an einem neuen Standort anzutreffen sein. Was sonst noch geplant ist, schildert Bezirkschef ­Nevrivy im Interview.

WBB: Floridsdorf fordert ein Alkoholverbot vor 
dem Bahnhof – braucht die ­Donaustadt so etwas auch?

Ein Alkoholverbot ist bei uns kein Thema: In der Donaustadt gibt es keine derartigen Hotspots, und ich werde dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

Wie steht es mit Drogenumschlagplätzen?
 Dank Stadträtin Ulli Sima 
ist dieses Problem auf der ­ehemaligen Copa Cagrana gelöst.

Die Seestadt wächst. Wie geht es hier weiter?

Die Seestadt hat mittlerweile etwa 7.000 Bewohner. Kürzlich ist das 500. Seestadt-Baby auf die Welt gekommen. Derzeit läuft die zweite Ausbaustufe, im Zuge derer die Seestadt auch einen Lebensmittel­diskonter bekommen wird.

Wie steht es mit großen Wohnbauvorhaben?

Der Bau der Danube Flats beginnt heuer (600 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sowie preisgünstigere Wohnungen, Anm.). Darüber hinaus entsteht ab heuer das Forum ­Donaustadt, das auch ein Hochhaus mit Wohnungen beherbergen wird.

Ihr Büro wird in Zukunft woanders stehen?

Die Bezirksvorstehung, das Bezirksamt sowie Volks­hochschule, Bibliothek und Jugendzentrum werden in neuen Gebäuden in der Nähe des derzeitigen Standorts ­untergebracht werden.


Für wann ist das geplant?

Die Bezirksvorstehung und das Bezirksamt sollen im kommenden Jahr oder 2021 übersiedeln.

 

Lieising: Amseln fühlen sich hier sehr wohl

Zählung der Wintervögel

Wie jedes Jahr zählten auch heuer wieder Vogelliebhaber die Wintervögel für BirdLife. In Wien betätigten sich mehr als 850 Personen als Zähler. Das Ergebnis für Liesing: Am öftesten gesichtet wurde die Kohlmeise, gefolgt von der Aaskrähe und der Amsel.

Wenige Spatzen

Für Amseln wurde österreichweit ein Tiefstwert verzeichnet. Sie sind in den vergangenen Jahren aus jedem fünften Garten verschwunden – umso bemerkenswerter ist der dritte Platz in ­Liesing. Der Österreich-Sieger Haussperling (Spatz) fühlt sich hier nicht so wohl, er liegt nur auf dem neunten Platz. Im Bezirk wurden pro Garten 19 Vögel ­gezählt, was im Schnitt lag – aber um vier Vögel weniger als 2018 bedeu­tet. Und der Bestands­rückgang der Grünfinken aufgrund von Parasiten ist in Wien noch nicht gestoppt.

 

Leopoldau: Volvo in der Krieau

Der Neue Firmensitz

Mehr als 20 Jahre hatte der Autohersteller Volvo seine Österreich-Zentrale in Schwechat. Nun sind die Schweden nach Wien übersiedelt, und zwar ins topmoderne Viertel Zwei in der Krieau.
Volvo Österreich-Chef Loic Claude freut sich nicht nur über den Umzug in die Leo­poldstadt: „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Österreich-Umsätze um sieben Prozent gesteigert.“ Das beste Ergebnis hier­zulande, so Claude.
 Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke betont die Wichtigkeit der Ansiedelung von Unternehmen in der Bundeshauptstadt: „Der Wirtschaftsstandort ist das Rückgrat unserer Stadt.“

 

Margareten: Jeder Schnitt wie ein Gemälde

Kunstvolle Haarkreationen im Herzen von Margareten

Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßt Reemon Paulus stets seine Gäste im Salon Reemotion auf der Wiedner Hauptstraße 154. Die glitzernde Welt von Paulus ist mehr als nur ein „normaler Salon“. Massagestühle, ausgedehnte Haarwäschen und individuelle Beratung sind das Herzstück bei Reemotion.

Leidenschaft am Werk

Kein Wunder also, dass viele Promis von nah und fern ihre Haarpracht nur dem Meisterfigaro anvertrauen. Doch aufgrund der Baustellen in der Gegend und am Haus selbst sind es zur Zeit vor allem Stammkunden, die den Service schätzen. Denn der Salon war lange „versteckt“. Daher gibt es bis zum Sommer ein Angebot für alle Neukunden. 20 Euro bekommen diese als Gutschrift auf den ersten Haarschnitt. „Wenn ich einen Haarschnitt mache, dann schneide ich nicht, dann male ich mit den Haaren. Damit bleibt die Frisur monatelang ultra pflegeleicht“, so Paulus.

Weitere Informationen zu Reemotion gibt es auch online im Internet unter 
www.reemotion.at und telefonisch: 01/208 25 70.

 

Liesing: Ein Eislaufplatz für Atzgersdorf?

Einen Eislaufplatz für den Süden forderten die ­Grünen im vergangenen Bezirks­parlament. Der Campingplatz Wien Süd, der nur zwischen Juni und September Betrieb habe, sei dafür der optimale Platz, so Cordula Höbart, die ­Klub­obfrau der Liesinger ­Grünen. „Hier wären schon WCs vorhanden und eine Gastronomie gäbe es auch.“ Derzeit betreibt noch das Verkehrsbüro den Campingplatz als Pächter. Für BV Gerald Bischof wäre ein Eislaufplatz frühestens 2021, nach dem Umbau des Areals in einen Park, denkbar. Egal, ob Kunsteis oder sogenanntes Parkett-Eis – es bedürfe eines asphaltierten Platzes.

 

Leopoldstadt: Planetarium im Zeichen des Monds

Historisches Jahr mit Höhepunkten

Das Planetarium der Stadt Wien feiert dieses Jahr den Mond! Anlass dazu gibt nicht nur die bevorstehende partielle Mondfinsternis am 16. Juli, die von der Urania-Sternwarte aus gratis beobachtet werden kann. Der Tag ist auch historisch bedeutsam: Am 16. 7. 1969 brachte die Saturn-V-Rakete die Astronauten Neil Arm­strong und Buzz Aldrin zum Mond. Diese betraten dann am 20. 7. erstmals in der Menschheitsgeschichte einen anderen Himmelskörper.

Neue Mond-Show

Ab 1. April zeigt das Plane­tarium die neue Show „First steps on the moon“, in der die Geschichte der Raumfahrt von den Helden selbst erzählt wird. Außerdem ­veranstaltet das Planetarium am 25. Mai ein Galadinner anlässlich der berühmten Kennedy-Rede, die gleich­zeitig den Startschuss zum Mondflug darstellte.

Das VHS-Science-Programm präsentiert den Besucherinnen und Besuchern über 250 Vorträge aus der Welt der Wissenschaft. Renommierte und aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informieren – verständlich erklärt – über 
neue Erkenntnisse und ­Forschungsergebnisse. Mit der VHS science card um 29 Euro ist der Eintritt für alle Vorträge des Semesters frei und für Sonderformate ­ermäßigt.

Alle Infos unter 
www.planetarium.wien

2., Oswald-Thomas-Platz 1, 
Tel.: 01/891 74-150 000

 

Innere Stadt: Streit um Gestaltung des Schwedenplatzes

Bereits im Jahr 2016 wurden die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für den Schwedenplatz vorgestellt. Unter anderem sind mehr Bäume und mehr Platz ­vorgesehen. Bezirksvorsteher Markus Figl ist für die ­Umsetzung, kritisiert aber, dass beim Entwurf Flächen verplant wurden, über die nicht verfügt werden kann. Das solle 
die Stadt ändern.

Teilumsetzung

„Wir sind bereit und könnten ­jederzeit loslegen. 
Ein Großteil des Schwedenplatzes könnte sofort neu gestaltet werden, egal wann die Tankstelle absiedelt. Handlungsbedarf besteht vor allem dort, wo jeden Tag tausende Menschen unterwegs sind – das sind die Bereiche um die U-Bahn-Aufgänge und die Einmündungen der Straßen“, heißt es aus dem Büro der Vizebürgermeisterin.

 

Comedy über alle Facetten der Weiblichkeit

Bereits Nicole Jägers erstes Buch „Die Fettlöserin“ war ein Bestseller, mit dem anschließenden Comedy-Programm „Ich darf das, ich bin selber dick“ entdeckte sie dann ihre Liebe zur Bühne. Jetzt geht sie mit „Nicht direkt perfekt“, ihrem zweiten Live-Programm und gleichnamigen Buch, noch einen Schritt weiter: Nicole Jäger spricht am 2. April (19.30 Uhr) im Theater Akzent (4., Theresianumgasse 18) über alle Facetten der Weiblichkeit und bricht dabei sämtliche Tabus. Denn sie findet: Jede Frau hat das Recht auf ein positives Körpergefühl, auf Weiblichkeit und aufs Glücklichsein. 

Frauen, wie sie wirklich sind

Mit „Nicht direkt perfekt“ skizziert die Komikerin gnadenlos all die Katastrophen, mit denen Frauen im täglichen Leben konfrontiert sind: Beziehungen, Bauch einziehen beim Sex, Sieben-Achtel-Hosen, Body-Shaming, Besuche beim Frauenarzt, Diät-Shakes, das eigene Spiegelbild – und das permanente Gefühl, nicht perfekt zu sein. Tickets finden Sie auf oeticket.com. Weitere Infos zu Nicole Jäger gibt’s außerdem auf Facebook.

Wir verlosen 2 x 2 Tickets!

Floridsdorf: Kursstart in der Volkshochschule!

Alle Infos unter www.vhs.at/
floridsdorf

21., Angerer Straße 14,

Tel.: 01/89 174-121 000

21., Piktagasse 3,

Tel.: 01/89 174-121 001

21., Brünner Straße 219, Tel.: 01/89 174-121 004

21., Kürschnergasse 9,

Tel.: 01/89 174-121 005

21., Siemensstraße 17,

Tel.: 01/89 174-121 006