Achtung, schwache Hautbarriere!

In den kalten Monaten braucht die sensible Haut von Kleinkindern ganz spezielle Pflege!

Schon in den ersten Lebensmonaten muss unsere Haut Schwerarbeit leisten. Immerhin gilt es, einen guten körpereigenen Schutzschild gegen äußere Einflüsse wie Kälte, Wind, Trockenheit oder Sonne aufzubauen. So richtig abgeschlossen ist dieser Prozess erst im Alter von rund sechs Jahren.

Anfangs ist beim Säugling beispielsweise das Unterhautfett­gewebe nicht ausreichend ent­wickelt. Dadurch frieren die Kleinen schneller und ihre Haut leidet stärker unter Nässe oder trockener Heizungsluft. Quälender Juckreiz und/oder kleine Bläschen auf der Haut sind dann nicht selten die Folge.

Ab welcher Temperatur leidet die Haut?

„Bereits unter 8 Grad Celsius wird die körpereigene Talgproduktion komplett eingestellt. Dadurch fehlt bei den Kleinen die schützende Fettschicht. Als Folge trocknet die Haut aus. Bei kaltem Wind können beim Baby daher schon deutlich oberhalb des Gefrierpunkts Gesicht, Nase und Ohren deutlich in Mitleidenschaft gezogen werden“, warnt der Vorarlberger Hautarzt DDr. Gerald Rehor.

Bei Erwachsenen wird‘s rund um 0 Grad Celsius kritisch. Speziell dann, wenn man sich wenig bewegt, weil man etwa an einer Bus- oder Zughaltestelle wartet. Weht einem dann noch kalter Wind um die Ohren, kann die Haut rasch und stark auskühlen und Frostschäden davontragen.

Feuchtigkeitscreme? In der Kälte ein No-Go!

Feuchtigkeitscremes können bei empfindlicher Dermis in kalter Luft Erfrierungen der oberen Hautschicht geradezu fördern. „Angesagt sind also gute Wasser-in-Öl-Rezepturen anstelle von Öl-in-Wasser Mischungen. Für Babys bieten speziell entwickelte Pflegeprodukte wie etwa Wind & Wettercreme von Paediprotect Lichtschutzfaktor 15 verlässlichen Schutz vor Kälte und gleichzeitig auch vor UV-Strahlung, die bekanntlich auch im Winter präsent ist“, erläutert Dermatologe Dr. Dr. Gerald Rehor.

5 Top-Tipps: Kein Winterstress für sensible Haut!

  • Achten Sie darauf, dass die verwendeten Öle rein pflanzlich sind (z.B. kein Paraffin) in der Rezeptur enthalten sind. Aus Gründen der Umweltschonung und der Nachhaltigkeit sollte auch kein Palmöl und Mikroplastik enthalten sein.
  • Auch Nasen, Ohren, Hals und Handrücken gut eincremen.
  • Ggf. einen milden Lippenbalsam zusätzlich verwenden
  • Wer als Erwachsener zu Couperose neigt, sollte auch bei stark gewürzten Speisen sowie bei Kaffee und Alkohol Vorsicht walten lassen. Rasche und heftige Temperaturschwankungen wie etwa den Saunabesuch mit anschließendem „Kälteschock“ möglichst vermeiden.
  • Der ständige Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und kaltem Wind trocknet die Haut schon genug aus. Daher alles vermeiden, was zusätzlich zu viel Feuchtigkeit entzieht: Kleinkinder nicht zu oft oder zu ausgiebig baden. Räume immer wieder kurz durchlüften und nicht zu stark aufheizen. Der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft sollte zwischen 40 und 60% liegen.

Wir verlosen 5 Sets bestehend aus einer OP Wind & Wettercreme und einem Plüschpinguin „Pauli“!