Anrainer schäumen wegen Biergarten

Ein Juwel verbirgt sich hinter der unansehn­lichen Mauer des Belvedere-Parks. Bereits 2018 soll diesem Juwel zu früherem Glanz (und Besucherandrang) verholfen werden – was Anrainer in Auf­regung versetzt.

Baubewilligung

Die Fakten: Der Chef des Touristen-Lokals „Salmbräu“ am Rennweg, Walter Welledits, will dem Lokal unter dem Namen „Stöckl im Park“ mit Millionen-­Investitionen neues Leben einhauchen und besitzt ­bereits die Bauwilligung. Kritisiert wird jedoch vor allem die Größe des Projekts: Der Garten soll bis zu 880 Gästen Platz bieten – für Anrainer ein „Wahnsinnsprojekt“ und „permanentes Oktoberfest“ mit mehr Lärm, mehr Verkehr (Bussen) und Gestank. Hinzu kämen Rodungen alter Baumbestände ausgerechnet in der Kernzone des Weltkulturerbes. Projekt-Sprecher Thomas Szekely versucht zu beruhigen.

Bus-Tourismus

Tatsächlich würden lediglich 300 Gartenplätze und 400 Indoor-Plätze realisiert, und die alten Bäume müssten ­sowieso gefällt werden, so Szekely. Auch dem Bustourismus schwört Szekely ab und setzt auf Mitarbeiter der umliegenden Botschaften – was ihm die Bürgerinitiative eher nicht glauben wird. Nächste Runde: noch im November!

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