So manch Wiener erinnert sich noch an jenen Sonntagmorgen vor 40 Jahren, als ihn die Schreckensmeldung über den Einsturz der Wiener Reichsbrücke ereilte. Der gesamten Länge nach stürzte die 1.200 Meter lange Brücke am 1. August 1976 in die Donau und riss vier Fahrzeuge, die sich im Moment des Einsturzes auf der Brücke befanden – darunter auch einen städtischen Gelenkbus – in den Fluss. Ein Mann kam bei der Kata­strophe ums Leben, vier ­andere überlebten das Unglück.

Die Bilder des 12 Tonnen schweren Busses, der einige Tage später mit einer speziellen Kran­kons­truktion aus der Donau ­geborgen wurde, gingen damals um die Welt und wurden zum Sinnbild für die Katastrophe. Heute ist der Bus, der acht Wochen nach dem Einsturz wieder in Linienbetrieb genommen wurde, im Verkehrsmuseum der Wiener Linien (3., Ludwig-Koeßler-Platz) zu besichtigen.