Baum gefällt im ­Kastanien-Park

Die mehr als hundert Jahre alte, prächtige Kastanie wies nämlich, wie eine Untersuchung ergeben hatte, am Stamm mehrere morsche Stellen auf, die einem kräf­tigeren Sturm nicht mehr standge­halten hätten, wie man im Stadtgartenamt ver­sicherte. Der Baum musste deshalb aus Sicherheitsgründen gefällt werden, weil der Platz unter dem Baum im Winter auch als überaus beliebter Rodelhügel genutzt wird.

Rodung

Der Baumriese ist mittlerweile abtransportiert und ein Bereich für eine Ersatzpflanzung ist ebenfalls bereits ­ausgepflockt. Das Team der MA 42 nutzte ­freilich die ­Gelegenheit, auch weitere Rodungsmaßnahmen in der Anlage vor­zunehmen. So wurden etwa die dichten Sträucher
in der Grünanlage besonders ­radikal zurückgeschnitten – zum Leidwesen der Kinder, die sich hier gut verstecken konnten und hier auch immer ungestört spielen durften. Jetzt stehen hier nur noch einige nackte Holzstämme ohne jedes Grün.

Sicherheit

Der radikale Rückschnitt war notwendig geworden, weil sich hier in den Nachtstunden auch öfter Obdachlose niedergelassen hatten. Der schlecht beleuchtete Weg entlang des Parks verstärkte das Unsicherheitsgefühl der Passanten. Mehrere Beschwerden bei den Grätzlpolizisten des 17. Bezirkes haben dann die MA 42 veranlasst, mit den Baumsägen einzuschreiten.

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