Bischof-Faber-Platz: Ein Paradebeispiel

Wie das ­WIENER BEZIRKSBLATT berich­tet hat, war ursprünglich geplant, hier eine Ganztagsschule zu errichten, ­obwohl 90 Prozent der ­Eltern dies mit fundierten Begründungen abgelehnt hatten. Die Mehrheit des ­Bezirks und der Stadtschulrat hielten sogar trotz Demons­trationen der Eltern über ein Jahr lang an den Plänen fest. Erst kurz vor Weihnachten kam die ­erlösende Meldung: In der Volksschule wird es ­sowohl einen verschränkten Unterricht am Nachmittag geben als auch Klassen ohne Nachmittagsunterricht.

Musterbeispiel

Die Schule wurde damit ein Paradebeispiel für die Wahlfreiheit bei der Nachmittagsbetreuung und für eine gut funktionierende Schulpartnerschaft, wie der Katholische Familienverband Wien lobt. „Wir begrüßen diese Einigung und sehen hier ein Maximum an Wahlfreiheit für Familien. Diese Form der Nachmittagsbetreuung sollte auch auf andere Schulstandorte ausgeweitet werden“, wünscht sich Barbara Fruhwürth, die Vorsitzende des Verbandes. Besonderer Dank gebührt auch dem Bildungsstadtrat Jürgen Czerno­horszky, der die Einigung ermöglicht hat. Die Wahlfreiheit der Volksschüler hat ­freilich einen Preis: Die 90 Schüler der engagierten ­Musik-Hauptschule in der Alsegger­straße müssen in die ­Pyrkergasse nach Döbling übersiedeln, um für die VS-Klassen Platz zu ­machen. Dies wird von Bezirks­chefin ­Nossek außerordentlich bedau­ert.

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