Brennpunkt Gürtel


Prunkvolle Villen, topmoderne Pensionistenwohnhäuser, luxuriöse Geschäfte und großzügige Grünflächen: So kennt, liebt und genießt der Währinger seinen Bezirk mit all seinen Vorteilen und nimmt dafür auch gerne die stattlichen Immobilienpreise in Kauf. Doch es gibt auch eine andere Seite der Medaille, die mit den Vorteilen des „Nobelbezirks" so gar nichts zu tun hat. Und zwar das Pflaster in Gürtelnähe, wo man von dem eleganten Flair nichts spürt – und sich auch einige Anrainer nicht mehr gut aufgehoben fühlen.

Währinger Gürtel

Übersehen oder vernachlässigt?

Ein anonymer Brief eines Bewohners, der sich „wegen Drogenhandels nach 21 Uhr nicht mehr auf die Straße traut", war Anlass für einen kleinen Lokalaugenschein: Verfall der Fassaden, vereinsamte Geschäfte und nahezu menschenleere Straßen. Dass die Gürtelgegend nicht das Prunkstück von Währing ist und auch nie werden wird, ist klar. Dass aber im Vergleich zu den Nachbarbezirken wie Ottakring oder Hernals nichts unternommen wird, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, ist fragwürdig. Hinzukommt, dass bis 2010 ganze 30 Citybike- Standorte in den Westbezirken errichtet werden sollen. Allerdings nur in den Bezirken 14 bis 17. Währing hat sich in dieser Causa zurückgehalten. Dabei wäre das gerade für die Bewohner in der Gürtelgegend eine Erleichterung – in Anbetracht der Tatsache, dass hier ständig Parkplatznot herrscht!

Erste Schritt

Die prekäre Parkplatznot versucht die SPÖ Währing jetzt mithilfe einer Wohnsammelgarage zu entschärfen. Damit gäbe es nicht nur wesentlich mehr Stellplätze, sondern auch Möglichkeiten zur Attraktivierung des Grätzels. 

  • Adresse: Währinger Gürtel -, 1180 Wien

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