Im kommenden Jahr wird groß gefeiert: Die Brigittenau wird 120 Jahre alt: Im Jahr 1900 wurde die „Insel“ geteilt und der heutige 20. Bezirk von der Leopoldstadt getrennt, zu der sie seit 1850 gehörte.

 
„Wir haben einiges vor“, verspricht Bezirkschef Hannes Derfler. Die Details lässt er sich zwar noch nicht entlocken, aber so viel steht fest: Das ganze Jahr über wird es ein dichtes Kulturprogramm geben. „Wir werden in Ausstellungen – im Bezirksmuseum, aber auch an anderen Orten – die Vergangenheit und die Zukunft der Brigittenau beleuchten“, verrät ­Derfler. Und natürlich werden im Programm auch Straßenfeste nicht fehlen.
Im zu Ende gehenden Jahr dominierten zahlreiche Erneuerungsprojekte. Das für viele Bewohner sichtbarste war und ist die Sanierung des Hannovermarkts. Die Arbeiten waren heuer mit 1,3 Millionen Euro einer der größten Posten im Bezirksbudget, denn es war – und ist noch – viel zu tun: Die Stände des seit 1850 bestehenden Markts waren „in die Jahre gekommen“ und wurden neu gestrichen; zusätzlich mussten die 50 Jahre alten unterirdischen Kollektorgänge general­überholt werden. 
Bezirkschef Derfler: „Mit der Kanalisation sind wir bereits fertig, einige andere Arbeiten werden noch bis zum Frühjahr 2020 dauern. “Weiters wurde eine kleine, aber stark befahrene Straße in Stand gesetzt: Die Wolfsaugasse, von vielen Autofahrern als Schleichweg ­genutzt, erhielt – ebenso wie die Dietmayrgasse – einen neuen Belag. 
Mit diesen Runderneuerungen ausgestattet, wird die Brigittenau sich zu den Jubiläumsfeiern von ihrer schönsten Seite präsentieren.