Jedes Jahr sind in ganz Österreich Freiwillige unterwegs, um Vögel, ­getrennt nach Arten, 
zu zählen. Diesmal waren 
es 12.783 Hobby-Ornithologen von Birdlife, auf deren Beobachtungen die Ergebnisse für 2019 basieren. Dabei zeigten sich bezirksweise oft recht unterschied­liche Ergebnisse. 

Mehr Tauben
So führt in der Brigittenau – mit weniger Sichtungen als im Vorjahr – die Aaskrähe, 
die auch den gefälligeren Namen „Nebelkrähe“ trägt, das „Ranking“ an: 42 Ver­treter wurden im Zwanzigsten ­gesichtet. 
Auf den zweiten Platz geflattert ist die Straßentaube. Ihr Bestand hat sich, man mag 
es begrüßen oder nicht, gegenüber dem Vorjahr erhöht: 30 Exemplare verzeichneten die Vogelliebhaber.
An der dritten Stelle reihte sich diesmal die Kohlmeise ein: Sie liegt mit 19 gesichteten Vertretern noch vor der Amsel, von der elf Artgenossen beobachtet wurden. Auf lediglich ein einziges Exemplar brachten es in der Brigittenau der Buchfink, das Rotkehlchen, die Ringeltaube und der Turmfalke.

Gegen den Trend
Insgesamt liegt die Brigittenau nicht im Trend: In ganz Wien gewann die Kohlmeise deutlich vor der Aaskrähe und dem Spatz. Und in Gesamt-Österreich siegte der Haussperling vor der Kohlmeise und dem Feldsperling.