Brigittenau: Aufwendige Sanierung

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Die Wiener Linien bringen zurzeit 
und in den kommenden Jahren ihre zehn Straßenbahn-Betriebsbahnhöfe um 250 Millionen Euro auf den neuesten Stand der Technik.Derzeit laufen die Arbeiten an der Remise Brigittenau in der Wexstraße – die aufwendigste Sanierung von allen und die teuerste: Rund 50 Millionen Euro investieren die Wiener Linien hierfür.


Denkmalschutz

Die Mauern der Remise stammen aus den 1900er Jahren und stehen unter Denkmalschutz. Bis auf die Außenwände ist von der großen Halle derzeit nichts mehr zu sehen. Unter strengsten Auflagen des Bundesdenkmalamtes wurde in den vergangenen Monaten die Dachkonstruktion komplett abgetragen und die Halle völlig ausgehöhlt. Nun wird das frisch sanierte Stahldach wieder montiert. Danach wird nicht nur an den historischen Gebäuden gearbeitet, sondern auch Haus- und Elektrotechnik sowie der Brandschutz ­werden modernisiert. 
Der Hauptgrund für die ­aufwendigen Sanierungsarbeiten ist jedoch die Entwicklung der Fahrzeugtechnik: Für die Niederflurfahrzeuge werden neue Anlagen benötigt. 2021 soll die Sanierung abge­schlossen sein.

Fertigstellung im Jahr 2021