Brigittenau: Gesundheitsstadtrat Hacker zu Besuch im „Lorenz Böhler“

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Noch im vergangenen Jahr gab es Mutmaßungen, das Lorenz-Böhler-Krankenhaus könne geschlossen bzw. mit dem Unfallkrankenhaus Meidling an einem anderen Ort zusammengelegt werden. Anlass waren die Sparpläne der türkis-blauen Bundesregierung für das Gesundheitswesen.

Zusperren vom Tisch

Derzeit scheint ein Zusperren des traditionsreichen Brigittenauer Spitals vom Tisch zu sein. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betonte bei einem Besuch des Spitals kürzlich, sowohl das UKH Meidling als auch das „­Lorenz Böhler“ seien „ganz relevante Bestandteile der Wiener Gesundheitsversorgung“. Hacker unterstrich die Bedeutung des letzteren, die weit über die Brigittenau hinausgehe: „Das Lorenz-Böhler-Spital ist ein genialer Standort für die Gebiete nördlich der Donau.“ Man brauche sowohl die hohe Spezialisierung in der Unfallchirurgie als auch eine Vernetzung der ­Spitäler untereinander, sagte Hacker, der anschließend das Seniorenheim am Brigittaplatz besuchte.