Welche waren in diesem Jahr die wichtigsten Projekte für den Bezirk und welche wird der Bezirk im kommenden Jahr in Angriff nehmen? 
Bezirkschef Hannes Derfler im Interview mit dem 
WIENER BEZIRKSBLATT.

Welche 2018 verwirklichten Vorhaben sind für Sie die bedeutendsten?

Am beeindruckendsten war für mich die Entstehung 
des Bildungsgrätzls Spielmanngasse: Neu- und Zubau inner­halb eines Jahres, Weiterführung aller Kooperationen, neue pädagogische Konzepte. Dazu kommen das Rondeau am Engels-Platz und das Radfahren bei der Unterführung am Engels-Platz. Ich möchte aber betonen, dass ich mir zwar über meinen Anteil am Erfolg im Klaren bin, aber letztendlich ist es der Erfolg des Bezirks. Nicht der eines Einzelnen alleine.

Welche Vorhaben wird der Bezirk im nächsten Jahr ­angehen?

Das Großprojekt, über das ich jetzt schon reden möchte, ist die Sanierung des Hannovermarkts. Es ist mir gelungen, alle Beteiligten ins Boot zu holen. Jetzt haben wir einen hervorragenden Plan und eine ausgezeichnete ­Kooperation. Den Markt und seine Standler zu erhalten, war mir wichtig. Wir haben am Hannovermarkt einen guten und interessanten ­Geschäfte-Mix und eine hohe Kundenfrequenz.

Wie beurteilen Sie die Wohnsituation in der ­Brigittenau?

Leistbare Wohnungen kann es – gerade heute – nicht genug geben. Zur Zeit ent­stehen zahlreiche Wohnungen, die nur schwer leistbar sind. Ein Privater, der im ­Bestand baut, kommt ja nicht zum Bezirk, um uns zu informieren. Wir müssen aber für Infrastruktur sorgen. Das heißt: Schulen, Kindergärten, Freiräume. Eine herausfordernde Angelegenheit!

Bezirkschef Hannes Derfler im Interview