Nachdem jahrelang das Gerücht, das „Lorenz Böhler“ werde geschlos­sen, in der Brigittenau für Aufregung gesorgt hatte, scheint nun klar zu sein: Das Krankenhaus bleibt Wiens größtes Unfallkrankenhaus. Dies ist das Ergebnis eines Abkommens von Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien und Spitalsbetreiber AUVA.

Donauspital

Allerdings werden künftig in der Donaueschingenstraße andere Schwerpunkte gesetzt: Das Lorenz-Böhler-Spital wird für die ambulante Erstversorgung von Unfallopfern und möglicherweise für die Behandlung ande­rer medizinischer Notfälle zuständig sein. 
Darüber hinaus wird es voraussichtlich Betten für Beo­bachtung, Pflege und Remobilisierung von Patienten geben. Die stationäre unfallchirurgische Versorgung soll dem Donau­spital übertragen werden. Noch ist es ­jedoch nicht so weit: Zunächst wird eine Arbeitsgruppe gegrün­det, die sich um die Umsetzung des Konzepts kümmern soll.