Die Prioritäten des diesjährigen Bezirksbudgets haben sich gegenüber dem vergangenen Jahr etwas verschoben. Zwar dominiert immer noch der Bereich Allgemeinbildende Pflichtschulen, für den heuer 5,5 Millionen Euro vorgesehen sind. 

Dahinter folgt diesmal allerdings der Straßenbau mit 1,8 Millionen Euro; im Vorjahr war der zweitgrößte Budgetbrocken (1,3 Millionen Euro) noch für den Bereich Marktservice und Lebensmittelsicherheit reserviert gewesen: Grund waren die äußerst aufwändigen Renovierungsarbeiten auf dem Hannovermarkt gewesen, die allerdings auch heuer noch Mittel benötigen.

Der drittgrößte Betrag ist für Park- und Gartenanlagen und Kinderspielplätze veranschlagt, der Bereich ist mit mehr als 900.000 Euro ­dotiert.
Für Kindergärten sind 550.000 Euro vorgesehen, knapp weniger (522.000 Euro) für Lichtanlagen und Verkehrstechnik.

Jubiläum
260.000 Euro sind für Pensionistenklubs vorgesehen und 250.000 Euro für Bodenmarkierungen und Verkehrs­zeichen. 
Ein großer Budgetbrocken kommt diesmal der Kultur zugute: 680.000 Euro sind 
es, wenn man die kulturelle Jugendbetreuung und die „sonstigen kulturellen Maßnahmen“ ­zusammenzählt. Allein für letzteren Bereich sind heuer beinahe eineinhalb Mal so viele Mittel (170.000 Euro) vorgesehen wie 2019. Der Grund: Die Brigittenau feiert heuer ihr 120-jähriges Bestehen, und das lässt sich der Bezirk etwas kosten. 
Eine Sache im Laufe der Budgeterstellung freut Bezirksvorsteher Hannes Derfler ganz besonders: „Zum zweiten Mal hintereinander ist es gelungen, dass das Budget von allen im Bezirk vertretenen Parteien angenommen wurde.“