Passwoerter

Das Ende der Passwörter

Das Passwort als Wegbegleiter

Egal ob E-Mail-Konto, Facebook oder beim Onlinehändler des Vertrauens. Seitdem Computer, Smartphone und Co. zu unerlässlichen Begleitern im Leben der Menschen geworden sind, begleiten uns auch die Passwörter. In den Rankings der beliebtesten Passwörter sind 1234, meinpasswort und Geburtsdaten noch immer die einfachsten und damit unsichersten Varianten. Um auf Hackerangriffe und Datendiebstahl zu reagieren wurden daher in den letzten Jahren die Wahl des Passworts zur eigenen Herausforderung. Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung, Ziffern, Mindestlänge und Co. machten das Erstellen eines neuen Passworts zur Qual. Damit nicht genug: Unterschiedliche Anbieter hatten unterschiedliche Anforderungen, aus einem zu merkenden Passwort wurden im Laufe der Jahre viele, mit Varianten, pro Person und Profil.

Passwort auf Knopfdruck

In den letzten Jahren haben sich daher viele Dienstleister und Programme darauf spezialisiert, Passwörter zentral in der Cloud, also auf einem Server im Internet, zu speichern. Die bequeme Variante alle Passwörter an einem zentralen Ort im Netz zu verwalten hat aber auch den Nachteil, dass bei einem Angriff sämtliche Passwörter  gefährdet sind. Eine neue Generation an Passwortmanagern geht daher jetzt den umgekehrten Weg. Apps wie beispielsweise MyKi speichern dabei die Information direkt am Handy des Nutzers ab. Will man sich dann beispielsweise im Internet auf einer Seite einloggen, bekommt man eine Benachrichtigung am Handy und ist nach einem Knopfdruck in der App angemeldet.

Zugangskontrolle auf der Landkarte

Die neuen Technologien sind dabei nicht nur für Einzelnutzer anwendbar, sondern richten sich auch an Firmen, bei denen mehrer Mitarbeiter über Username und Passwort einsteigen. In diesem Fall lässt sich etwa der Zeitraum in dem man sich anmelden kann bestimmen. Auch der Ort oder das Land von dem aus ein Login passiert kann dabei von den Firmen gesteuert werden. Auch biometrische Logins sind auf dem Vormarsch, vom Fingerabdruck- bis zum Irisscan. Für die nahe Zukunft hat das klassische Passwort aus Zahlen und Buchstaben aber noch nicht ausgedient.