Dem Postsportplatz droht die Verbauung

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Großes Thema im Westen Wiens

Dem Postsportplatz droht eine Riesenbaustelle. Es gibt nämlich ein noch geheimes Projekt, das die Verbauung des Areals um das ehemalige Rechenzentrum und der Parkplätze in der Roggendorfgasse mit Wohnhäusern vorsieht. Auch die Bowlinghalle könnte dem Großprojekt geopfert werden. In der Rosensteingasse soll dafür eine neue Mehrzweckhalle ­entstehen.

Funkstille

Über Details zum Projekt herrscht poli­tische Funkstille. So meint man etwa in der SPÖ zum WIENER BEZIRKSBLATT: „Da hört man immer wieder ­Gerüchte, aber es gibt ja nicht einmal ein Widmungsansuchen!“ Der Hernalser VP-Klubchef Klaus Heintzinger betont: „Uns ist bekannt, dass seit längerem Gerüchte kursieren, dass der Postsportplatz durch Verbauung ­genutzt werden soll.“ Es sei aber in keinem Fall daran gedacht, die Sportanlagen zu ­verbauen.

Pläne fixfertig

Dem WBB liegen ganz konkrete Pläne über eine Randverbauung mit drei ­großen achtstöckigen Wohnblocks vor. Eine Umwidmung scheint für einen ersten Bauteil beim Rechenzentrum nicht nötig. Ein Abbruch und Neubau wäre auf dem Areal mit Baulandwidmung sogar möglich. In der Bezirksver­tretung ist man unter den Fraktionen einig: Die Sport­flächen müssen jedenfalls ­erhalten bleiben.

Gerhard Krause