Der wachsende Bezirk braucht Wohnungen!

Das verfallende Gärtnerei-Grundstück am Fuße des Gallitzinberges erregt weiter die Gemüter. Jetzt wandert die Causa auch ins Rathaus.

Nach der Info-­Veranstaltung im Wilhelminenspital und der Bezirks-Sondersitzung am 18. Jänner wartet der Petitionsausschuss im Rathaus. Was dabei herauskommen soll? Dass der Bezirk „verpflichtet“ wird, die Argumente der Anrainer zu erhören. „Und das“, so tönt es aus der Bezirksvorstehung, „passiert ja sowieso seit ­eineinhalb ­Jahren“.

Grätzel wird belebt

Faktum ist, dass die Initiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ in Union mit FPÖ, ÖVP und Neos gegen neuen Wohnraum kämpft. Motto: „Weniger, niedriger und lockerer“. Die FPÖ behauptet sogar, dass durch das Projekt „auch der Verbauung von Weingärten Tür und Tor ­geöffnet“ werde. „Schade ist, dass manche Fraktionen durch bewusste Fehlinformationen die Bevölkerung verunsichern“, so Grünen-Klubobfrau Simon. Und SP-Klubchefin Haase meint: „Unser Ziel ist es, hier die bestmögliche ­Lösung für bestehende und künftige Bürger Ottakrings zu gestalten!“ Das sei eben der Bau eines Hauses mit geförderten Wohnungen, einem neuen Kindergarten, Freiflächen mit einem Kinderspielplatz und einem öffentlichen Durchgang in Verlängerung der Kolburggasse. In Ottakring leben schon 104.323 Menschen, ganz Wien geht in Richtung zwei Millionen – es braucht ganz dringend neuen Wohnraum!

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