DIF 2021: Ein „fast normales“ Donauinselfest

(C) Manuel Domnanovich: Kruder & Dorfmeister begeisterten am Freitag.

Das 38. Donauinselfest ist dieses Wochenende über die Bühne gegangen. Unter dem Motto #wieniezuvor konnten bis zu 42.000 Besucherinnen und Besucher ein fast „normales“ Donauinselfest feiern. Mit einer Gesamtauslastung von rund 80% war das Festivalgelände trotz herbstlicher Temperaturen gut besucht.

Drei Tage Festivalstimmung

Von 17. bis 19 September herrschten auf der Insel drei Tage Festivalstimmung. Alle vier Bühnen wurden dabei von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern bespielt. „Es hört sich an, fühlt sich an und riecht sogar wie ein altbewehrtes Donauinselfest. Ich freue mich sehr, dass die 38. Ausgabe mit grandiosen Shows und ausschließlich heimischen Acts so ein Erfolg war“, so Barbara Novak, Landesparteisekretärin der Veranstalterin SPÖ Wien. Laut Novak wollte man mit dem Line-Up beim diesjährigen Donauinselfest besonders die heimische Musiks- und Veranstaltungsszene fördern, sowie allen danken, die in der Pandemie viel leisten. „Für nächstes Jahr wünschen wir uns aber natürlich wieder ein traditionelles Donauinselfest im Juni und – sofern es die COVID-19-Entwicklung zulässt – ein Fest wie früher!“, freut sich die Landesparteisekretärin auf das 39. Donauinselfest 2022.

Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle

(c) Manuel Domnanovich: Am Eingang wurden Tickets und PCR-Testergebnisse kontrolliert.

Um ein ausgelassenes Feiern am DIF zu ermöglichen, wurde ein eigener COVID-19-Sicherheitsbeirat in die Planungen miteinbezogen. Dieser erarbeite gemeinsam mit den Organisatoren und Behörden einen sicheren Ablauf für das Open-Air-Spektakel. So gelangten Besucher auf das Festivalgelände nur mit einem personalisierten Ticket sowie einem negativen PCR-Test. Zusätzlich gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit zu einer kostenlosen COVID-19-Schutzimpfung ohne Voranmeldung. Matthias Friedrich, Geschäftsführer Pro Event Team und Organisator des DIFs: „Wir freuen uns sehr, dass wir für alle Besucherinnen und Besuchern solch fulminante Shows auf der Donauinsel anbieten konnten. Möglich machte das ein umfassendes Sicherheitskonzept, das (…) stets an die aktuelle Lage angepasst worden ist.“

Buntes Programm aus Österreich

(c) Alexander Müller: Seiler & Speer heizten auch bei kühlen Temperaturen dem Publikum ein.

An den drei Tagen feierten rund 250 Künstlerinnen und Künstler mit den Besuchern des diesjährigen DIFs. Am Freitag stand auf der großen Festbühne in Kooperation mit radio FM4 Kruder & Dorfmeister als Headliner am Programm. Zeitgleich trat Viktor Gernot auf Ö1 Kulturbühne auf und auf der Schlagerbühne spielte der Schlageraltmeister Semino Rossi. Samstags rockte ein wahres Austropop-Feuerwerk mit Gert Steinbäcker, Schiffkowitz, Marianne Mendtund vielen mehr die Radio-Wien-Festbühne.

(c) Thomas Peschat Robert Steiner und Rolf Rüdiger erfreuten nicht nur die kleinen Festivalbesucher.

Zum großen Finale am Sonntag beehrten das Duo Seiler & Speer die Festbühne in Kooperation mit Hitradio Ö3. Ein eigenes Kinderprogramm mit Rolf Rüdiger und Robert Steiner machten auch den kleinsten Festivalbesucher eine große Freude. Wer nicht vor Ort sein konnte, erlebte die Highlights live auf ORF III. „Ein großer Dank gilt auch der ganzen DIF-Familie, allen Sicherheitskräften, allen Freiwilligen und allen am Fest Beteiligten“ so Friedrich. Und schließt ab: „Mit den strengen Corona-Maßnahmen ist und bleibt das Donauinselfest das sicherste Freiluftevent Österreichs!“