Mit dem Schulbesuch nehmen es wienweit viele junge Menschen nicht so genau. Das WIENER BEZIRKSBLATT berichtete in der vergangenen Ausgabe darüber. Insgesamt 2.780 Anzeigen wurden im Schuljahr 2018/19 registriert – dabei wurde in absoluten Zahlen Favoriten mit 391 an der Spitze angeführt.

Nicht zu vergleichen

Seitens der Bezirksvorstehung Favoriten sieht man den Vergleich in absoluten Zahlen nicht gern. Denn dass es im ersten Bezirk mit seinen wenigen Familien mit Kindern nur 29 Schulschwänzer gab, sei statistisch ungenau. Der Anteil an Schulschwänzern müsse an den Einwohnern gemessen werden. Das ergibt für Favoriten nur minimal mehr Schwänzer – nämlich ein winziges Plus von 0,011 Prozent. In Favoriten gebe es eben viele Familien mit ­Kindern und deshalb würden in absoluten Zahlen auch mehr Schulschwänzer ­ausgewiesen werden.