Döbling: Die Überlappungszonen des Parkpickerls

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Wo Döblinger auch in Währing parken dürfen

Nach jahrelangem Streit gilt in Döbling ab 1. Juli nun doch das Parkpickerl. Mit nur wenigen Ausnahmen wird der Bezirk generell von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zur Kurzparkzone. Ohne Parkpickerl oder Kurzparkschein drohen für das Abstellen von Fahrzeugen dann Strafmandate (€ 36,–).

Antrag seit 2. Mai

Einen Antrag für die Parkerlaubnis kann man im Internet seit 2. Mai und persönlich im Amtshaus in der Gatterburggasse von 2. Mai bis zum 25. Juli stellen. Die Kosten für ein Jahrespickerl betragen € 90,– und € 50,– Verwaltungsabgabe. Via Internet (www.parkpickerl.wien.at) ist die Verwaltungsabgabe um € 5,– günstiger und mit der Bürger­karte eingereicht sogar um € 10,70. Ab dem 29. Juli ist wegen der Übersiedlung des Amtshauses ein Pickerlansuchen nur noch im Währinger Bezirksamt in der Martinstraße 100 ­möglich!

Mit dem angrenzenden 18. Bezirk sind Überlappungs­zonen vereinbart. In diesen Zonen in Währing kann man Fahrzeuge mit dem Park­pickerl des 19. Bezirks abstellen. Die Zonen umfassen den Bereich zwischen der Bezirksgrenze zu Währing und dem Straßenverlauf Sternwartestraße – Severin-Schreiber-Gasse – Türkenschanzplatz – Gersthofer Straße – Pötzleinsdorfer Straße – Khevenhüllerstraße und Pötzleinsdorfer Höhe. Die Überlappungszonen für Währinger in Döbling sind großzügiger bis zur Krottenbachstraße vereinbart worden. Eine Überlappungszone bis zur Währinger Straße wurde von den dortigen Grünen abgelehnt. Das würde angeblich den Autoverkehr zu wenig ­reduzieren. Gerhard Krause