Döbling: Forderung nach mehr Bezirks-Öffis!

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Wir können uns den Ausführungen der Arbeiterkammer zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs nur anschließen“, meinen Bezirksvorsteher ­Daniel Resch und VP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger. Ein Beispiel: In der Sitzung der Bezirksvertretung ist auf Initiative der VP Döbling ein Antrag zur Verlegung der Endstelle des 39A von Sievering nach Neustift am Walde eingebracht worden. Dieser Antrag wurde mit überwältigender Mehrheit ­angenommen.

Bezirk verärgert

Nun liegt die Antwort der ­zuständigen Stadträtin Sima vor: Sie lehnt eine Verlegung der Endstation oder gar Verdichtung der ­Intervalle ab! „Unverständlich“, meint Bezirkschef Resch. Die Stadt Wien wolle angeblich den Öffi-Ausbau forcieren, in der Realität seien dies freilich nur Lippenbekenntnisse. Sobald auch nur der Versuch unternommen wird, einen not­wendigen Lückenschluss im Öffi-Netz durchzuführen, würden die Wiener Linien und die Stadträtin ­abwinken!

Auch SPÖ dafür

Das gleiche Schicksal mussten Anträge für eine Verlängerung der U4 nach Klosterneuburg, eine neue U4-Station in der Gunoldstraße, oder auch eine Verlängerung des 35A-Busses erleben. Alle drei Vorschläge wurden von der Wiener Stadtregierung abgelehnt! „Selbst die SPÖ Döbling setzt sich für die Verlegung der Endstelle des 39A nach Neustift ein“, erklärt Resch. Auch bei der berühmten Seilbahn am Kahlenberg würden sich die Stadtpartei und die SP Döbling ja uneinig sein!