„Die Donaustadt hat keine Hotspots“

Vielleicht schon im nächsten, spätestens im übernächsten Jahr werden Donaustadts Bezirksamt und Bezirksvorstehung an einem neuen Standort anzutreffen sein. Was sonst noch geplant ist, schildert Bezirkschef ­Nevrivy im Interview.

WBB: Floridsdorf fordert ein Alkoholverbot vor 
dem Bahnhof – braucht die ­Donaustadt so etwas auch?

Ein Alkoholverbot ist bei uns kein Thema: In der Donaustadt gibt es keine derartigen Hotspots, und ich werde dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

Wie steht es mit Drogenumschlagplätzen?
 Dank Stadträtin Ulli Sima 
ist dieses Problem auf der ­ehemaligen Copa Cagrana gelöst.

Die Seestadt wächst. Wie geht es hier weiter?

Die Seestadt hat mittlerweile etwa 7.000 Bewohner. Kürzlich ist das 500. Seestadt-Baby auf die Welt gekommen. Derzeit läuft die zweite Ausbaustufe, im Zuge derer die Seestadt auch einen Lebensmittel­diskonter bekommen wird.

Wie steht es mit großen Wohnbauvorhaben?

Der Bau der Danube Flats beginnt heuer (600 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sowie preisgünstigere Wohnungen, Anm.). Darüber hinaus entsteht ab heuer das Forum ­Donaustadt, das auch ein Hochhaus mit Wohnungen beherbergen wird.

Ihr Büro wird in Zukunft woanders stehen?

Die Bezirksvorstehung, das Bezirksamt sowie Volks­hochschule, Bibliothek und Jugendzentrum werden in neuen Gebäuden in der Nähe des derzeitigen Standorts ­untergebracht werden.


Für wann ist das geplant?

Die Bezirksvorstehung und das Bezirksamt sollen im kommenden Jahr oder 2021 übersiedeln.