Donaustadt: Ein Beamter hat sich in St. Anton infiziert

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Lesen Sie, warum die Coronakrise für die Polizei im 22. Bezirk mit einer unliebsamen Überraschung begann – und wie die Bewohner reagierten!

Für den Donaustädter Stadtpolizeikommandanten begann die Coronakrise mit einer unliebsamen Überraschung: „Wir haben einen Kollegen in der Polizeiinspektion in
der Puchgasse. Er war in St. Anton und dem Paznauntal auf Urlaub“, erzählt Oberst Peter Filipsky. „Später klagte er dann über die bekannten Symptome und wurde schließlich positiv auf das Virus getestet. Insgesamt ­hatten wir bei den umfangreichen Kontrollen dann einige Verdachtsfälle.“
Durch eine professionelle Personalplanung konnte man die krankheitsbedingten Probleme aber in den Griff bekommen. „Und seit 18. April sind wieder alle Beamtinnen und Beamte voll im Einsatz“, freut sich der Stadtpolizeikommandant.
Auch mit den Reaktionen der Bevölkerung auf die Maßnahmen ist er zufrieden: „Es gibt natürlich einen Informationsbedarf, weil sich die Bestimmungen öfters geändert haben – dem sind wir in individuellen Gesprächen nachgekommen. Mit Lautsprecher-­Durchsagen haben wir völlig aufgehört, die sind zu unpersönlich.“ Zu Anzeigen kam es nur, wenn die Betroffenen uneinsichtig waren.