Donaustadt: Schwerpunkte des Bezirksbudgets 2019

 

Wenn Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy über seinen Bezirk spricht, fällt mit an ­Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der folgende Satz: „Die Donaustadt ist 
der beliebteste Bezirk von Wien – man muss sich nur den Zuzug der Wohnbevölkerung ansehen.“

Junge Familien

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. So sind beispielsweise in den ver­gangenen fünf Jahren rund 25.000 Menschen in den flächenmäßig größten Bezirk gezogen, darunter viele junge Familien. Das bedeutet nicht zuletzt, dass die Donaustadt für jede Menge Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sorgen muss. Und so verwundert es kaum, dass vom Gesamtbudget dieses Jahres von etwa 25 Millionen Euro knapp zehn Millionen für den Bereich Kindergärten und Schulen aufgewendet werden.

Fitnessgeräte

„Ein weiteres großes Anliegen sind uns bessere Straßen und sichere Wege“, betont Donaustadt-Chef Nevrivy. Für diesen Bereich stehen in diesem Jahr mehr als 7,4 Millionen Euro zur Verfügung.
Der dritthöchste Teil des Budgets ist für Parkanlagen und Spielplätze vorgesehen: Mehr als 2,4 Millionen Euro sind hier eingeplant. So wird etwa die Lagerwiese Rehlacke mit Fitnessgeräten um rund 90.000 Euro ausgestattet, und in Neuessling sollen am Telephonweg eine Wiesenfläche und ein Kleinkinderspielplatz entstehen.
Für die kulturelle Jugendbetreuung werden mehr als 1,1 Millionen Euro aufgewendet, für Senioren stehen 443.000 Euro zur Verfügung, und das allgemeine Kulturbudget ­beträgt 285.000 Euro.