Exakt 25,1 Millionen Euro hat die Donaustadt für 2020 budgetär zur Verfügung. Ziemlich genau dieselbe Summe wie im vergangenen Jahr, und auch die Schwerpunkte sind ähnlich gelagert: 8,2 Millionen Euro stehen für Kindergärten, Schulen und Kinderspielplätze zur ­Verfügung.

Bezirk wächst

Dass der größte finanzielle Brocken auf diesen Bereich entfällt, ist wenig verwunderlich. Die Donaustadt ist in den vergangenen fünf Jahren um knapp 23.000 Menschen gewachsen – darunter viele junge Familien. Oder wie Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy immer wieder betont: „Die Donaustadt ist der beliebteste Bezirk Wiens, man muss sich nur den Zuzug an Wohn­bevölkerung ansehen.“

Sichere Schulwege

Gleich dahinter kommen die Ausgaben für Straßen und ­sichere Schulwege, für die 
7,7 Millionen Euro vorgesehen sind. Weitere drei Millionen Euro entfallen auf die Müllbe­seitigung.
 Eine große Rolle spielt in der Donaustadt mit ihren vielen Grünflächen das Thema Erholung und Freizeit: Hier sieht das Budget für heuer 2,5 Millionen Euro vor. ­Insgesamt gab es für den ­Bereich kulturelle Jugendbetreuung, Kinderspielplätze und Parks heuer um zehn Prozent mehr Geld als 2019.
Was natürlich nicht zu kurz kommen darf, ist die Sorge um Klima und Umwelt. So sind etwa schattenspendende Pergolas für den Feuerwehrspielplatz in Hirschstetten sowie für den Seepark und den Hannah-Arendt-Park in der Seestadt Aspern vorgesehen. Bäume werden in der Saltenstraße und in der Anton-Klein-Gasse gepflanzt.
Bezirkschef Nevrivy: „Es freut mich besonders, dass wir die Mittel für klimawirksame Maßnahmen zur Reduktion der urbanen Hitze­inseln verdoppeln konnten.“