Donaustadt: Mehr Mähboote für die Alte Donau

Aufstockung der Flotte

Mitte April hatte Umweltstadt­rätin Ulli Sima noch acht Mäh- und Sammelboote präsentiert, was die Pflanzenplage auf der Alten Donau eindämmen sollte. Da die Pflanzen schneller als er­wartet wuchsen, wurde die Flotte nun auf 17 Boote ­aufgestockt. Die Bootsver­leiher zeigen sich unterschiedlich zufrieden.
„Das Mähen bringt wirklich etwas“, sagt Werner Ahammer, Betriebsleiter bei Eppel auf der Wagramer Straße. Die Umsätze hätten durch das sprunghafte Wachstum der Wasserpflanzen nicht ­gelitten.
Ganz anders klingt es gegenüber bei Hofbauer. Dort türmen sich bei den Stegen die Makrophyten-Haufen, die die Mitarbeiter selbst aus dem Wasser fischen. Sie würden so lange nicht abgeholt, bis sie zu stinken begännen. „In der Nähe unserer Bootsanlegestellen wird gar nicht gemäht“, sagt einer der ­Angestellten. 

Preisreduktionen
Namentlich die Leute, die Elektroboote mieten, würden sich darüber ­beschweren, dass sie 
die Pflanzenschlingen immer wieder selbst aus den Antriebsschrauben der E-Boote herausziehen müssten. „Wir werden von den Kunden beschimpft und müssen ihnen Preisreduktionen ­gewähren“, berichtet eine Mitarbeiterin.