Groß war Mitte Jänner die Aufregung um einen angeblichen Ölteppich, der einige hundert Meter stromaufwärts von der Donauinsel auf der Donau gesichtet wurde. Die Berufsfeuerwehr Wien errichtete zwar Ölsperren aus saugfähigem Material, legte jedoch großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Verunreinigung nicht um einen „Ölteppich“, sondern um einen „Treibstoff-Film“ handelt. Assoziationen zu einer Ölpest, wie man sie von Bildern vergangener Tage kennt, sollten ­vermieden werden.

Ölsperren

„Es war ein hauchdünner Film – keine geschlossene, zentimeterdicke und kilometerlange Ölschicht“, heißt es seitens der Berufsfeuerwehr Wien, die mit Booten und Tauchfahrzeugen im Einsatz war. Zwar konnten die Ölsperren am selben Tag ­wieder entfernt und auch die kurzfristig verhängte Schifffahrtssperre aufgehoben werden – bezüglich der Ursache tappte man jedoch eine Zeit lang im Dunklen.

Wiener Wasser okay

Wie nun die Polizei auf ­Anfrage des WIENER 
BEZIRKSBLATTs bekanntgab, seien bei einem – offensichtlich unsachgemäßen – Umfüllen von Treibstoff von einem in einen anderen Tank geringe Mengen Öl ausgetreten. Dies passierte entweder auf oder unmittelbar neben der Donau. 
Laut Angaben der Berufsfeuerwehr wurden durch dieses Missgeschick weder Wasservögel noch Fische in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Wiener Wasserversorgung sei nicht beeinträchtigt worden.