Favoriten: Marcus Franz im Interview

Viele Unternehmen waren enttäuscht von Versprechungen. Im Bezirk hatte man alle Hände voll zu tun. Projekte werden dennoch fertig.
Nach der Corona-Pause sprach das WIENER BEZIRKS­BLATT mit Bezirksvorsteher Marcus Franz über Aktuelles.

Wie war die Corona-Zeit zu Hause für Sie?
Anfangs war der Schutz der Mitarbeiter wichtig, deshalb habe ich geschaut, dass alle von zu Hause aus arbeiten können. Dann gab es einige telefonische Anfragen über diverse Menschenansammlungen – was überhaupt nicht geht während Corona. Wir haben dafür gesorgt, dass die Maßnahmen ernst genommen werden. Sind mit dem Bauernmarkt in die Nebengassen ausgewichen, damit die Menschen weiterhin günstiger einkaufen konnten.

Gab es darüber hinaus Unzufriedenheit?
Zwischendurch kamen Hilferufe von Vereinen oder Wirtschaftreibenden, weil viele Maßnahmen der Regierung nicht ankommen. Viele haben laufende Kosten zu decken, aber keinen Betrieb gehabt. Da wurden Betriebe mit mehr als 10 Angestellten mit 500 Euro abgespeist.

Sind Projekte im Bezirk in der Umsetzung gebremst?
Viele Baustellen wurden vier Wochen eingestellt, etwa das Neue Landgut oder der Reumannplatz. Der Flächenwidmungsplan fürs Neue Landgut geht aber noch vor dem Sommer in den Gemeinderat. Denn der Schulcampus Innerfavoriten soll bis 2023 eröffnen. Ein neuer Gemeindebau kommt ja auch bei der Ecke Landgutgasse/Laxenburger Straße.Wichtig ist, dass nun alle Projekte wieder laufen.

Foto schicken und gewinnen!
Das WIENER BEZIRKS­BLATT und Bezirksvorsteher Franz freuen sich über die Gastro-Gutscheine der Stadt Wien. Um den Wirtshäusern, Restaurants und Kaffeehäusern des Bezirks eine Bühne zu bieten, laden wir Gastronomen dazu ein, ihr originellstes Foto/Selfie nach dem Neustart an gewinn@wiener­bezirksblatt.at einzusenden. Wir ermitteln die besten Schnappschüsse und kommen mit dem Bezirksvorsteher für das Sieger-Foto vorbei. Wir porträtieren in der nächsten Bezirksausgabe die ­ersten drei.