Favoritens Entwicklung prescht städtebaulich voran. Bezirksvorsteher Marcus Franz 
will aber auch Soziales und ­Ökologisches umsetzen.

Welche drei Posten sind die wichtigsten im Budget?

Ich will Favoriten zum kinderfreundlichsten Bezirk ­machen. Deswegen geben wir 55 Prozent des Budgets für Kinder und Jugendliche aus. Für Kindergärten rund 2,7 Millionen Euro. Für Park- und Gartenanlagen sowie für Kinderspielplätze und Spielplätze etwa 5,2 Millionen Euro. Und für allgemein bildende Pflichtschulen 7,62 Millionen Euro.

Was folgt danach?

Der Straßenbau mit lichttechnischen Verkehrsregelungen, Sicherheitsmaßnahmen, Bodenmarkierungen, Verkehrszeichen und so weiter mit rund 9 Millionen Euro. Auf Platz drei der Ausgaben kommen die Kultur und unsere Pensionisten.

Heuer gibt es auch Geld für die pädagogische Betreuung von Kindern in Parks?

Für die kulturelle Jugend­betreuung wenden wir rund 1,27 Millionen Euro auf. Etwa für das Fair-Play-Team in Parks. Oder für mobile ­Sozialarbeit. Und für die ­Jugendbetreuung und freizeitpädagogische Betreuung – damit auch sozial schwächere Kinder, die nicht mit den Eltern auf Urlaub fahren können, im Sommer ein Programm in den Parks haben.

Welche sind die großen Bauprojekte?

Im Jahr 2020 eröffnen wir den Reumannplatz, den neuen Mistplatz in der Gudrunstraße und den Arsenalsteg in den Dritten. Außerdem ist der Start für die Wohnbauten Neues Landgut, Eisring Süd und Viola Park.

Und in der Quellenstraße soll gegartelt werden?

Ja, vom Quellenplatz bis zur Triester Straße. Zusammen mit der Gebietsbetreuung lade ich Anrainer ein, Baumscheiben zu begrünen. Die Nachbarschaft wird aufblühen, das sorgt für Kühlung im Sommer und die Waldgasse bekommt 14 neue Bäume.