Favoriten: Neue Steine der Erinnerung

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Zeichen setzen gegen Intoleranz

An drei Orten in Favoriten wurden kürzlich neue „Steine der Erinnerung“ gesetzt. Sie sollen 
das Andenken an während der NS-Zeit ermordete Mitbürger bewahren. Im Beisein von Bezirksvorsteher Marcus Franz wurde je ein Stein für Marie Zwergfeld, geborene Roubitschek am Ahornhof 10, für Leo und Stefanie Roubitschek am Quellenplatz 2 sowie für Philipp und Olga ­Suschitzky in der Erlachgasse 95 gesetzt. Angehörige der Opfer waren aus vielen Ländern ­angereist.

Nachdenken

Bezirksvorsteher Marcus Franz: „Die Erinnerungs-Steine sollen uns zum Nachdenken darüber anregen, dass Respekt, Toleranz und Solidarität zwischen den religiösen, ethnischen und kulturellen Gruppen die Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben sind. Und darüber, 
dass ein solches friedliches Zusammen­leben alternativlos ist.“ Bisher gab es sechs Favoritner Stationen der „Steine der ­Erinnerung“. Steine haben in der jüdischen Kultur eine besondere Symbolik: Man legt sie als Zeichen der Ehr­erbietung auf die ­Gräber von Verstorbenen.