Die Bücher brennen im Theater

Die Bücher brennen wieder – vorläufig nur auf der Theaterbühne: Bernd Watzkas neues Stück „Feuersalamander 451“ (frei nach Ray Bradburys Roman „Fahrenheit 451“) spielt in einem totalitären Staat, in dem Bücher verboten sind. Die Gesellschaft wird vom politischen System unmündig gehalten, Massenmedien vertreiben Langeweile und kulturelle Trostlosigkeit. Selbstständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu Ungleichheit unter den Menschen und antisozialem Verhalten führe – und so die Ordnung destabilisiere. Bücher gelten dabei als Hauptübel für schädliches, nicht-konformes Denken und Handeln.

Bücher aufzuspüren und zu verbrennen ist Aufgabe der Feuersalamander, eine von einem brutalen Hauptmann (Régis Mainka) geführte Sondereinheit des Regimes. Alles geht gut, bis einer der Salamander, Montag (Boris Popovic), von der jungen Träumerin Clara (Sophie Resch) wachgerüttelt wird und zu zweifeln beginnt. Das spannende Stück (Regie: Valentin Werner) ist von 12. September bis 12. Oktober in mehreren Bezirken zu sehen.

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© Nela Pichl