Welche wichtigen Vorhaben hat der Bezirk im heurigen Jahr umgesetzt und welche werden es 2019 sein? 
Bezirksvorsteher Georg Papai im Interview mit dem 
WIENER BEZIRKSBLATT.

Was war für Sie der größte Erfolg in diesem Jahr?

Unter unseren 21 Projekten für Floridsdorf ist der Pius-Parsch-Platz das Leutturmprojekt. Im Dezember wird er fertiggestellt sein: das Wasser­spiel installiert, zwei Blühbeete eingerichtet, neun Bäume gepflanzt und viele Einzelsitze aufgestellt.

Eines Ihrer Herzensanliegen ist der Schlingermarkt. Ist seine Attraktivität nun im Steigen?

Wir haben im Sommer und im Herbst ein Feuerwerk an Veranstaltungen gezündet. Der Bezirk beschließt im ­November ein neues Leitbild für den Markt. Und auch der Seniorentreff am Freitag und am Samstag soll Impulse für den Markt bringen.

Wird die neue Marktordnung ein zusätzlicher ­Anschub sein?

Diese ist der Motor, um neue Kunden zu gewinnen. Die Umfrage, die wir vor einiger Zeit unter den Anrainern ­gemacht haben, hat eindeutig gezeigt: Gemeinsame und vorhersehbare Marktöffnungs­zeiten sind genau das, was die Kunden wollen.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Floridsdorfer 
Geschäftsstraßen?

Durchwachsen. Ich bemühe mich, neue Impulse im Bezirkszentrum zu setzen, zum Beispiel durch Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Aber um Missverständnissen vorzubeugen: 
Ich entscheide nicht, ob ­Geschäfte auf- oder zugesperrt werden.


Wie steht es um die ­Sicherheit im Bezirk? 
Wir brauchen flächendeckend mehr Polizisten: für die Präventionsarbeit und, was sich die Floridsdorfer wünschen, für die Streife zu Fuß. Allerdings: Auch bei uns zeigt die Kriminalstatistik seit Jahren nach unten.

Welche sind Ihre Vorhaben für das kommende Jahr? 
Es wird wieder 21 Projekte für Floridsdorf geben. „Grünraum sichern“ und „Infrastruktur stärken“ werden die Schwerpunkte bilden.

Bezirksvorsteher Georg Papai im Interview