In Floridsdorf wird ­Demokratie großgeschrieben. In der Nord­randsiedlung, die einst mit einfachen Behausungen gegründet wurde, heute ­jedoch Bauträger mit über­dimensionierten Bauvor­haben anlockt, kam es kürzlich zu einer ­Abstimmung.
Etliche Bewohner der Siedlung waren an die Bezirksvorstehung mit der Bitte herangetreten, das Problem der zunehmenden überdimensionierten Verbauung zu regeln. Daraufhin legte Bezirkschef Georg Papai drei Varianten einer künftigen Flächenwidmung zum Votum vor.

Hohe Beteiligung

Zur – anonymen – Stimm­abgabe eingeladen wurden 1.155 Siedler. Bei einer Rücklaufquote von beachtlichen 56 Prozent stimmten mehr als drei Viertel für die Variante „Unterschiedliche Bauweisen und Beschränkung der Geschoßanzahl“. Zur Auswahl standen ansonsten: ­lediglich eine Beschränkung der Geschoßanzahl bzw. unter­schiedliche Gebäude­höhen und Bauweisen. 
Ob das Abstimmungsergebnis tatsächlich dem künftigen Flächenwidmungsplan entspricht, entscheiden die ­Magistratsabteilung 21 
und der Gemeinderat.