Forschungsprojekt schafft neuen Daten-Marktplatz im Internet

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Die Research Studios Austria Forschungsgesellschaft – RSA FG ist Projektleiter des Leitprojekts des BMVIT „Data Market Austria“, dessen Ergebnisse am 18.09.2019 bei der Konferenz „Handeln mit Big Data“ in Wien präsentiert werden. Auf portal.datamarket.at wird demonstriert, wie ein Blockchain-basierter Handel mit Datensätzen auf einem Web-Portal funktioniert. „Wir haben versucht, das richtige Geschäftsmodell für einen völlig neuen Typ des Handels in einem völlig neuen Markt zu finden“, sagt Peter A. Bruck, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Gesamtleiter der RSA FG: „Es ist unserem Konsortium aus 15 Partnern gelungen, den technologischen Nachweis zu erbringen, dass ein sicherer und vertrauenswürdiger Datenmarkt effizient Gewinne abwirft.“

Der neue Datenhandel funktioniert so: Ein Unternehmen oder eine Institution bietet auf dem Portal Datensätze an – von Unternehmensstandorten über Klimadaten bis zu Migrationsbewegungen. Für die Hinzufügung von Metadaten zu den eigentlichen Daten wurde ein eigener Metadatenstandard (DCAT-DMA) entwickelt. Interessierte Unternehmen erhalten in einem Gratis-Webinar dazu die Anleitung: bit.ly/2kzWUqP. Für die Nutzung der gehandelten Daten gibt es Lizenz-Templates, mit deren Hilfe man individuelle Kaufvereinbarungen erstellen kann. Jede neue Lizenzvereinbarung wird dauerhaft in einer Blockchain, das heißt in einer dezentralen, gesicherten Datencloud gespeichert. „Mit Smart Contracts ermöglichen wir einem Datenanbieter, jederzeit Lizenzen so maßzuschneidern, dass sie für das Geschäftsmodell des Kunden und seinen Zielmarkt geeignet sind“, erklärt Mihai Lupu, der Leiter von „Data Market Austria“ und Direktor des Research Studios Data Science der RSA FG.