Seit Tagen hat das Coronavirus die Stadt und die Welt fest im Griff. Letzte Woche wurden die Maßnahmen verschärft, um einen schnellen Ausbruch zu verhindern. Mit einer Reihe von Vorgaben möchte man die Verbreitung der Krankheitserreger in den Griff bekommen.

„Wir sind eine Stadt, wo das Miteinander im Vordergrund steht, und wir unterscheiden uns hier auch von anderen Millionenstädten. Und gerade jetzt ist das besonders gefordert. Wir rufen alle Wienerinnen und Wiener dazu auf, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen, unsere Empfehlungen einzuhalten und sich um andere zu kümmern. Zusammen sind wir stärker und zusammen meistern wir auch diese Herausforderung“, erklärt Bürgermeister Michael Ludwig.

Empfohlen wird, soziale Kontakte zu meiden, um so ein schnelles Ausbreiten zu verhindern. Die Befürchtung: Wenn zu viele Menschen gleichzeitig krank werden, wird das Gesundheitssystem überbelastet. Mit einer Abfla- chung der Infektionskurve kann dem entgegengewirkt werden. Die konkreten Maß- nahmen (zu Redaktionsschluss) beinhalten unter anderem die Schließung von Universitäten und Fachhochschulen in der vergangenen Woche. Diese Woche kommen auch Schulen dazu.

Gesunde ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen, die nicht in die Öffentlichkeit gehen möchten, um das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden, werden von der Stadt Wien bei Besorgungen unterstützt. Etwa von Lebensmitteln oder bei Apothekengängen. Dafür wurde eine Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 4000-4001 kann man Bedarf anmelden. Wenn man Symptome einer Viruserkankung aufweist, sollte man nicht zum Arzt oder ins Spital gehen, sondern unter der Nummer 1450 anrufen.