„Heimat Europa“ – das war Rund um die Burg 2019

Am Freitag, 26. April & Samstag, 27. April fanden Lesungen und Diskussionen bei freiem Eintritt im Zelt neben dem Burgtheater statt.

Das ambitionierte Literaturfestival „Rund um die Burg“ stand 2019 – ziemlich genau einen Monat vor der EU-Wahlen –unter dem Motto „Heimat Europa“.

Eröffnet wurde dann am Freitag, 26. April durch Falterherausgeber Armin Thurnher mit einem Buch über Amerika, „Fähre nach Manhatten“. In seinem Buch beschreibt er, wie er als Stipendiat eines College auf Staten Island 1967 die gerade entstehende Gegenkultur in New York erlebt hat. Der Maturant aus dem erzkonservativen Vorarlberg kann gar nicht anders als die USA unter Lyndon B. Johnson mit dem Europa seiner Jugend zu vergleichen.

Einen Blick von außen lieferte der amerikanische Bestsellerautor John Strelecky. In seinen mehr als 3 Millionen Mal verkauften Büchern wie etwa „Das Café am Rande der Welt“ gibt er Anregungen für ein Leben abseits von Zwängen.

Weitere Autorinnen und Autoren waren u.a. Marko Dinic („Die glücklichen Tage“), Tanja Raich („Jesolo“), die ehemalige Volkstheater-Chefin Emmy Werner („ …als ob sie Emma hießen“), Maria Jelenko („Volkszählung“), Elsbeth Wallnöfer („Heimat“) oder Doris Knecht („weg“).

Ebenfalls dabei war KURIER-Karikaturist Michael Pammesberger, der über seine Zeichnungen erzählte und Dancing Star & Ex-Theaterdirektor Michael Schottenberg. Benjamin Swiczinsky und Max Gruber stellten ihre Graphic Novel über den international tätigen Wiener Architekten Karl Schwanzer vor und den Abschluss bildete Robert Sommer mit seinem druckfrischen Buch über den österreichischen Olympiasieger Roman Hagara.