Heimische Tradition gegen ausländische Kost

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Die derzeitige Sommersaison läuft österreichweit für den Großteil der Gast- und Hotelbetriebe sehr gut. Auffallend ist jedoch, dass auch in Wien vor allem Gasthäuser, Kaffeerestaurants und Kaffeehäuser deutlich an Popularität verlieren. „In der Innenstadt laufen Kaffeehäuser auf grund des Tourismus sehr gut“, erklärt Mario Pulker, Obmann der Sparte Gastronomie der WKO. Je weiter vom Zentrum entfernt, desto mehr Probleme hätten sie.

 

Ausländische Restaurants sorgen für positive Entwicklung

Bei Qualitätsrestaurants hingegen lässt sich in den vergangen Jahren ein klarer Aufschwung erkennen. Während die alteingesessen Beisln immer weniger werden, steigt die Anzahl der Restaurants vor allem durch die Vielzahl an Angeboten ausländischer Kost. „Lokale mit nicht österreichischen Speisen, wie italienische, japanische, chinesische oder griechische nehmen stetig zu“, so Pulker

 

WKO fordert bessere Zusammenarbeit mit AMS

Als größte Herausforderung wird zur Zeit das Finden, Halten und Motivieren der Arbeitskräfte empfunden. „Wir sind bereits aktiv geworden und haben unsere Lehrberufe Koch, Restaurantfachmann und Gastronomiefachmann modernisiert“, so Hotellerie-Obfrau Susanne Kraus-Winkler. Österreichweit fordert die WKO im Zuge dessen auch eine bessere Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS). Die schon oft erwähnte Lohnnebenkostensenkung war eine weitere Forderungen an die nächste Bundesregierung.