Hernals: Anrainer-Proteste ­gegen Verbauung

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Geplant sind an die 1.000 Wohnungen 
in mehreren acht­stöckigen Gebäuden auf dem Areal des Postsportplatzes. Die Hernalser FP-Chefin Matiasek fordert gemeinsam mit Bezirks-Vize Kossek eine Bürgerversammlung. Zumindest die Befürchtung einer Bürgerinitiative, dass es dann weniger Tennisplätze geben wird, scheint berechtigt. In den noch geheimen Planungsunterlagen ist nämlich die Streichung von sechs Tennisplätzen vorgesehen. Die Post hat mit Protesten 
gerechnet und einen erfahrenen Mediator bestellt. Die Bürgerinitiative hofft nun, dass sie mit der Post in einen seriösen Dialog zum Thema „Postviertel Neu“ treten kann. „Die Erhaltung des Postsportplatzes hat für uns Priorität. Dies geht auch aus einem Beschluss hervor, der von allen Fraktionen im Bezirk einstimmig angenommen wurde“, ­erinnert Bezirkschefin Ilse Pfeffer die Freiheitlichen. „Wir haben umgehend Maßnahmen ergriffen und fordern, dass die Ausübung von Sport- und Freizeitaktivitäten auch in Zukunft gegeben sein muss.“ So wie das Projekt derzeit kommuniziert werde, könne man jedenfalls nicht zustimmen. Als Generalpächter stimmt der Postsportverein dem Wohnbauprojekt zu, denn die Post hat dem Verein ja eine neue Sporthalle versprochen.