Seit 11. Juli haben in der Hernalser Hauptstraße zwischen Elterleinplatz und der Gschwandnergasse Rohrverlegungen stattgefunden. Die Arbeiten sollten eigentlich im Oktober beendet werden. Mitte November aber war es immer noch nicht so weit. Die Umleitung der Verkehrsströme führt nämlich teilweise noch lange durch die Rötzergasse und die Rosensteingasse. Dass die Anrainer damit keine besondere Freude haben, liegt auf der Hand: Autofahrer liefern sich hier tagtäglich regelrechte Schlachten, weil an den Kreuzungen die Fahrzeuge aus drei Richtungen kommen, die Lenker durch die geänderten Vorrangregeln verwirrt werden und dazwischen Fußgänger um ihr Leben laufen. 
Eine temporäre Ampelregelung wäre hier wohl angebracht ­gewesen. Noch bis zum 23. Dezember werden die Bauarbeiten in der Güpferlingstraße in Richtung Hernalser Hauptstraße und Dornbacher Straße dauern. Die Umleitung erfolgt über die sonst fast verkehrsfreie Lascygasse und die Urbangasse zur Hernalser Hauptstraße. Ähnliche Probleme hat man mit der Baustelle in der Kreuzgasse. Hier wurden und werden Gleisanlagen erneuert. Dass die Umleitung aber so lange gedauert hat, damit haben die Bewohner auf den Umleitungsrouten in der Schumann-, der Teschner- und der Lacknergasse nicht gerech­net. Um diese Umleitungen zu ermöglichen, wurden die Einbahnen umgedreht. Für die Bewohner gehörten lange Umwege zum alltäglichen Ärgernis.