Brücken zu bauen, das ist für die engagierten Missionsschwestern „Königin der Apostel“ in der Kreuzwiesengasse in Hernals eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Etwa wenn die rund 960 Ordensangehörigen in Europa, Indien, Afrika oder auf den Philippinen ihrer segensreichen Tätigkeit nachgehen. Ob als Schwestern in heimischen Krankenhäusern oder wenn sie die „barmherzige Liebe Gottes“ in Indien und Uganda bei Kranken, in Schulen, bei Seh- und Gehörbehinderten, bei Armen und Ausgegrenzten oder auch in der Leprahilfe für alle Menschen sichtbar machen. Die Missionskongregation der Schwestern „Königin der Apostel“ ist eine römisch-katholische Missionsgesellschaft, die 1923 in Wien gegründet wurde, seither fast weltweit aktiv ist und immer wieder Brücken zwischen den Menschen ­errichtet.

Brückenbau

Wenn es aber darum geht, echte Brücken zu sanieren, dann sind die eifrigen Schwestern immer noch auf professionelle Hilfe angewiesen. So etwa bei einer echten Brücke in ihrem Klostergarten in Hernals. Für die auf Spenden angewiesenen Klosterschwestern hätte 
der „Brückenbau“ ein tiefes 
Loch in ihr Budget gefressen. ­Deshalb sind zwei Betriebe aus Hernals in die Bresche ­gesprungen und haben zum Selbstkostenpreis und ohne Anfahrtszeiten die ­Sanierung in Angriff ­genommen.

Die „Samariter“

Schlossermeister Ing. Georg Senft jun. aus der Wilhel­minenstraße 28–30 und der Raumausstatter und Maler Bernhard Bugkel aus der ­Rötzergasse 33 haben das Wunder vollbracht und den Schwestern damit unter die Arme gegriffen. „Der Dank gilt den tüchtigen heimischen Betrieben von Hernals“, erklärt dazu ÖVP-Klubchef Klaus Heintzinger (Bildmitte), der dem Kloster 
die günstigen Brückenbauer ­vermittelt hat.