Auf dem Areal befindet sich neben der historischen Villa auch ein wertvoller Baumbestand wie beispielsweise eine als Naturdenkmal eingestufte Blutbuche. Viel hat das prunkvolle Anwesen in der Heuberggasse 10 schon erlebt, war es doch der Wohnsitz des heimischen Dramatikers und Regisseurs Georg Eisler von Terramare (1889–1948). Danach war das herrschaftliche Juwel Sitz der kroatischen Botschaft. Nach dem Auszug der Kroaten ging das Grundstück in den Besitz des Staates Bosnien-Herzegowina über, ist exterritoriales Gebiet und steht nunmehr seit etwa fünf Jahren leer. Die Botschaft versicherte lediglich, dass an einen Verkauf nicht gedacht werde.

Auch Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer hat seit Monaten keine neuen Informationen bekommen. Also dämmert das Terramare-Schlössl ­weiter vor sich hin. Wann ­Renovierungsarbeiten vorgenommen werden, könne der Bezirk wegen der Exterritorialität nicht ­beeinflussen, heißt es aus der Vorstehung. Die nun einstimmig beschlossene Resolution ist demnach nicht mehr als eine Erinnerung an den ­Eigentümer oder eine Art Warnung an einen möglichen Käufer. Hoffentlich hilft’s …