Den Beteuerungen der Politik, alles zu unternehmen, um eine Verbauung in der kolportierten Form (1.000 Wohnungen, bis zu acht Stockwerke) zu ver­hindern, kann man Glauben schenken – oder auf Nummer sicher gehen. Angelika Schima von der Initiative: „Die Post AG plant im Postsportareal ein riesiges Wohnprojekt, für das eine Änderung der Flächenwidmung Voraussetzung ist. Daraus entstehen Probleme: Erhöhung der Bebauungsdichte, Verkleinerung der Sportflächen und vieles mehr!“ Um den möglicherweise entstehenden Problemen Einhalt zu gebieten, hat die Initiative eine Unterschriftenaktion gestartet, die binnen weniger Tage die Namen von 2.400 Personen aufwies.

Mit den Unterschriften wurde nun eine Petition im Gemeinderat eingebracht. Die Bürgerinitiative fordert darin die Erhaltung sämtlicher Sportflächen und des gesamten Altbaumbestands sowie aller Grün- und Freiräume. Die Bauklasse dürfe nicht höher als W III g (Höhe der Postakademie) sein. ­Außerdem wurde ein Gutachten über die Belastbarkeit des Umgebungsverkehrs ­verlangt.