Hernals: Regeln für Umbau des Postplatzes

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Neue Grünflächen, zusätzliche Bäume sowie die Modernisierung aller bestehenden Sportanlagen ­verlangt die Wiener Stadtentwicklungskommission, damit die Post am Platz des Postsportvereins zwischen Lidlgasse und Rosensteingasse (Hernals) den Bau von Wohnungen realisieren darf.

Planungen

Bis zu 1.000 Wohnungen sollten hier laut ersten Planungen in achtstöckigen Häusern errichtet werden. Die Hernalser Bezirkschefin Ilse Pfeffer (SPÖ) hat sich allerdings gegen solche Großprojekte ausgesprochen: „In meiner Amtszeit wird es das sicher nicht geben. Neuen Wohnraum zu schaffen muss auch in einem guten Verhältnis zu Frei-, Grün- und Erholungsflächen stehen!“ Dass für derartige Großprojekte in diesem Bereich jegliche Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten und selbst Betriebe der Nahversorgung fehlen, hatte davor auch schon eine Bürgerinitiative kritisiert.

„Die Stadtentwicklungskommission hat nun die Sicherung von grünen und ­öffentlich nutzbaren Flächen als Rahmenbedingungen für weitere Planungen festgelegt“, erklärte die grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.

Offenes Grün

Das Areal soll künftig für die Allgemeinheit zugänglich sein und für Fußgänger und Radfahrer leichter passierbar werden. Wohnungen darf die Post nur am Rand des Areals und nur im Einvernehmen mit den Anrainern bauen. Mitte Februar ist eine erste Bürgerbeteiligungs­veranstaltung angesetzt, auf der Bürger ihre Wünsche formulieren können.