Die Stellplatz-­Beschaffung für ­Anrainer im Schönbrunner Graben 
ist offenbar eine schwere ­Geburt. So blieb eine VP-­Anfrage dazu im Hernalser Bezirksparlament am 13. Juni unbeantwortet. Die Auskunft wird im Sommer schriftlich erfolgen, obwohl in Währing eine ähnliche Anfrage von Bezirkschefin Nossek bereits mündlich beantwortet wurde. Sie hat dabei angekündigt, dass 15 Parkplätze am Schöberweg in den nächsten ­Wochen ­markiert werden.

Kritische Stimmen

Im Schönbrunner Graben würden keine zusätzlichen Parkplätze ­errichtet, weil man angeblich den Grundbesitzern die Errichtung von Stützmauern – und zwar dort, wo zwischen Zaun und Straße eine ungenützte Böschung oder ein ungenütztes Bankett vorhanden ist – erspa­ren wolle. Hier hakt der Klubobmann der Volkspartei Klaus Heintzinger ein: „Die Böschungen sind bis zur Grundstücksgrenze von den Kleingärtnern ja vermutlich längst an die Gemeinde abgetreten worden. Dann wäre hier allenfalls die Stadt zur Herstellung verpflichtet.“ Heintzinger geht davon 
aus, dass ein Grenzzaun ­ausreichend sein müsste.

Die Vermutung

Außerdem sei bei Kleingartenvereinen der Grundeigentümer ohnehin auch die Stadt Wien. Man wolle sich damit nur Kosten ersparen.