„Achtstöckige Häuser wird es mit mir mit Sicherheit nicht geben!“, legt sich Ilse Pfeffer in dieser Frage eindeutig fest. Wie berichtet, hat eine über das WIENER BEZIRKSBLATT ­bekannt gewordene interne Präsentation des Projekts für beträcht­liche Aufregung ­gesorgt. Nach den Berich­ten über die geheimen Pläne wurde sogar eine Bürgerinitiative aktiv. Sie will die „grüne Lunge von Hernals“ erhalten und kritisiert, dass für die rund 100 geplanten Wohnungen einfach die Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten und Nahver­sorger fehlen würden. „Die interne Präsentation hat viele Steine ins Rollen ­gebracht. Anrainer glauben, das seien fixe Pläne. Das sind sie aber nicht“, zeigt sich Pfeffer verärgert über das Vorgehen. Die Bezirksvorsteherin rät der Post AG, sich in Abstimmung mit dem Postsportverein ein Gesamtkonzept zu überlegen, wie die Sportflächen erhalten werden können und welche Renovierungen notwendig sind, damit diese auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden können. Gleichzeitig können bestehende Bauten wie die Postakademie abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt werden. „Aber nur in der derzeit bestehenden ­Widmung“, zeigt Pfeffer auch hier eine klare Linie. Die Post hält dazu fest, dass Sportplätze und Grünflächen erhalten bleiben sollen und noch gar kein kon­kretes Projekt vorliege. Ein Architekturwettbewerb dazu wird erst ­gestartet. Bis zum Jahr 2023 (Pachtvertrag mit dem Postsportverein) sollen konkrete Pläne vorliegen.